Lokalsport | 20.03.2018

SC Niederzissen - 1. Tischtennismannschaft

Nur 8:8 gegen Schlusslicht TTV Andernach III

Eine gefühlte Niederlage für den SC

Auch Ersatzspieler Ralf Doll hatte mit dem ungewohnten Plastikball zu kämpfen.privat

Niederzissen. Nach dem 9:3-Erfolg in der Hinrunde fuhren die Niederzissener doch recht optimistisch nach Andernach, um weitere Punkte zum Verlassen des Relegationsplatzes einzusammeln.

Sie hatten jedoch die Rechnung ohne den Gegner und dessen für sie ungewohntes Spielgerät, den Kunststoffball, gemacht (für Interessierte: Der sogenannte Plastikball verliert gegenüber dem herkömmlichen Zelluloid-Ball an Rotation und Geschwindigkeit, spring minimal weniger weit, was bei diesem Hochgeschwindigkeits-Sport - die Bälle erreichen bis zu 170 km/h - schon mal irritieren kann. Am Beispiel von Tennis könnten man den Vergleich ziehen: Auf Rasenplatz gewohnte Spieler müssen plötzlich auf Sandplatz spielen).

So erlebten es die Zissener. Ging man aus den Doppeln dennoch 2:1 mit kleinem Vorsprung heraus - der neuen Paarung Vendel/Haselbauer gelang gegen Suchorukov/Swidtschenko damit bereits ein zweiter Sieg gegen das gegnerische Einserdoppel - Ockenfels/Friedrich ohne Probleme gegen König/Bourquain - nur Didinger mit „Ersatzverstärkung“ Doll mussten sich erst im fünften Satz den Andernachern Baumberger/Felker geschlagen geben.

Hier ist zu erwähnen, dass die Begegnung insgesamt siebenmal über fünf Sätze ging, davon konnten die Zissener leider nur zwei Punkte für sich verbuchen.

Spielergebnisse zeigten keine klare Führung

Das Match wog hin und her: Im ersten Durchgang gaben im oberen Paarkreuz Josef Vendel und Sascha Haselbauer ihre Spiele in jeweils vier Sätzen ab, (damit 3:2 für Andernach), im mittleren Paarkreuz glich dann Dominik Friedrich gegen König auf 3:3 aus, während Jörn Ockenfels in fünf Sätzen gegen Marco Baumberger das schlechtere Ende für sich hatte (3:4); auch Ralf Doll gelang es nach fünf Sätzen nicht, einen Zwei-Satz-Vorsprung ins Ziel zu bringen (3:5), dafür zeigte Stephan Didinger gegen Bernd Bourquain, wie man einen Zwei-Satz-Rückstand in fünf Sätzen drehen kann (4:5).

Das gab Mut für den zweiten Durchgang, in dem Josef Vendel noch mit dem Adrenalin des in knappen Sätzen gegen Swidtschenko verlorenen Matches den Einser Suchorukov in drei Sätzen deutlich bezwang (5:5). Konnte Sascha Haselbauer jetzt gegen Swidtschenko nachziehen - hatte er doch noch nachmittags in der Niederzissener Halle ein Sondertraining mit Plastikball eingelegt?

Nach Verlust der ersten beiden Sätze erinnerte er sich seiner kämpferischen Tugenden und mit akustisch unüberhörbarer Selbstmotivation holte er die nächsten beiden Sätze in der Verlängerung. Im fünften Satz musste er dann den kräftezehrenden Ballwechseln Tribut zollen und seinem Gegner gratulieren (5:6).

Sodann zeigte das Zissener mittlere Paarkreuz mit Ockenfels und Friedrich seine alte Stärke und drehte den Rückstand auf knappen 7:6-Vorsprung. Sollte es doch noch gut ausgehen? Der Andernacher Felker hatte etwas dagegen, denn diesmal gelang ihm gegen Didinger einen 2-Satz-Rückstand zu drehen und nach fünf Sätzen wieder auszugleichen (7:7).

Und zum letzten Mal gelang Ralf Doll mit klarem 3-Satz-Sieg gegen Bernd Bourquain wieder in Führung zu gehen (8:7), doch das vormals zuverlässig erfolgreiche Spitzendoppel der Zissener hatte diesmal das schlechtere Ende für sich und die erhofften drei Punkte schmolzen vom Verlauf her letztlich gerechten 8:8 auf ein Pünktchen zusammen, was ein Verlassen des Relegationsplatzes noch schwerer macht.

So kommt es am kommenden Freitagabend 20 Uhr zuhause gegen den Relegationsplatz-Mitkonkurrenten, die nur einen Punkt besser dastehende Mannschaft von Karla II, zum „Showdown“ - nur ein „Dreier“ hilft dann weiter.

Auch Ersatzspieler Ralf Doll hatte mit dem ungewohnten Plastikball zu kämpfen.Foto: privat

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