Vulkanstädter stehen nach dem klaren Erfolg am Pommerhof in der dritten Runde des Fußball-Rheinlandpokals
Oberligist Karbach ist der nächste Gegner
FC Plaidt - SG Eintracht Mendig/Bell 0:5 (0:2)
Mendig. Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell steht in der dritten Runde des Rheinlandpokals. Nach vier Niederlagen in Folge in der Meisterschaftrunde zog die Mannschaft von Trainer Florian Stein am vergangenen Mittwoch durch ein souveränes 5:0 (2:0) beim Bezirksligisten FC Plaidt in die dritte Runde ein und trifft dort auf den Oberligisten FC Karbach. Die Partie ist vorerst für Mittwoch, 14. September, um 19.30 Uhr angesetzt.
Die Partie vor 210 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz am Pommerhof war schon nach 45 Minuten so gut wie entschieden. Tobias Schumacher mit einem abgefälschten 20-Meter-Schuss (18.) und Niklas Heinemann mit einem herrlichen Flugkopfball (37.) hatten da schon für klare Verhältnisse gesorgt. Der Spielgestalter der Vulkanstädter konnte sich sieben Minuten nach seinem Treffer zum 2:0 sogar den Luxus erlauben, mit einem Foulelfmeter am Plaidter Torhüter Marcel Kuczera zu scheitern. SG-Neuzugang Max Sauerborn war zuvor regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht worden.
Im Gefühl des sicheren Sieges schalteten die Gäste nach der Pause ein bis zwei Gänge zurück und gestatteten den Alemannen zwei, drei gute Möglichkeiten. Ein stärkerer Gegner hätte aus diesen Chancen sicherlich Kapital geschlagen und die Partie noch mal spannend gemacht. Nach dem 0:3 durch Damir Mrkalj (58.) war der Käse aber gegessen. Neuzugang Hamza Khallouk (64.) und Eigengewächs Milan Rawert (82.) schraubten das Ergebnis in die Höhe.
Zufriedener Trainer
Der Plaidter Trainer Thomas Esch, der die Mendiger in der vergangenen Saison noch vor dem Abstieg gerettet hatte, zeigte sich trotz der deutlichen Niederlage zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „In den ersten 45 Minuten war kein Klassenunterschied zu sehen“, resümierte Esch, der auf die gesperrten Moritz Pies und Markus Lenartz verzichten musste. „Meine Spieler haben das Spiel ordentlich über die Bühne gebracht. Unsere Marschroute war, auch gegen einen klassenhöheren und favorisierten Gegner früh zu attackieren. Fast 55 Minuten lang haben wir aus dem Spiel heraus fast nichts zugelassen.“ Esch standen nur zwei Auswechselspieler zur Verfügung, der Ex-Mendiger John Rausch gehörte gar nicht erst zum Aufgebot.
Der Trainer der Gäste hakte die Begegnung schnell ab. „Nach der klaren Niederlage gegen die Reserve der TuS Koblenz mussten wir unbedingt eine Reaktion zeigen. Jetzt haben wir unser Erfolgserlebnis“, so Stein. „Es war sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, mehr aber auch nicht.“
FC Plaidt: Kuczera, Einig, Homfeld, Zimmer, Birkner, Pachl, Schmitz, Pineker, Fuhrmann, Schlich, Akayoglu.
SG Eintracht Mendig/Bell: J. Heinemann, Güngörmüs, Spohler (84. Assenmacher), Eberhardt, Khallouk, Sauerborn (88. Court), Gimnig, To. Schumacher, Rawert, N. Heinemann, Mrkalj (65. Wendt).
Schiedsrichter: Athanasios Fasoulas (Ahrbrück).
Zuschauer: 210.
Tore: 0:1 Tobias Schumacher (18.), 0:2 Niklas Heinemann (37.), 0:3 Damir Mrkalj (58.), 0:4 Hamza Khallouk (64.), 0:5 Milan Rawert (82.).
Besonderheit: Der Plaidter Torhüter Marcel Kuczera hält einen Foulelfmeter von Niklas Heinemann (44.).
Mit diesem Freistoß scheiterte Tobias Schumacher (links) an der Mauer des FC Plaidt, doch zuvor hatte er die SG Eintracht Mendig/Bell in Führung gebracht.
Mittelfeldspieler Niklas Heinemann (rechts) zog bei der SG Eintracht Mendig/Bell die Fäden und war im Spiel beim FC Plaidt (links Simon Einig) an vielen gefährlichen Aktionen beteiligt.
