Schachfreunde Bad Hönningen, Bezirksklasse
Patrick Busley rettet das Remis
Bad Hönningen. Am zweiten Spieltag der Bezirksklasse trat die erste Mannschaft der Schachfreunde Bad Hönningen gegen die Reserve aus Bendorf an. Da die Gäste nur mit sechs Spielern angereist waren, führte Bad Hönningen schon zu Beginn mit 1:0. Dies änderte sich aber schnell, da zwei Partien verloren gingen. Manfred Meisenheimer musste sich schon in der Eröffnung eines Königsangriffs erwehren, den er nur mit der Hergabe von drei Bauern abwehren konnte.
Er konnte die Partie anschließend zwar noch ins Endspiel überführen, musste sich hier aber dem gegnerischen Materialvorteil geschlagen geben.
In der Partie von Frank Gerolstein hatten beide Spieler auf unterschiedliche Seiten rochiert, und jeder startete einen Angriff auf den gegnerischen König. Hierbei opferte Gerolstein eine Figur, sein Gegner konnte den Angriff aber abwehren, und so entschied auch hier der Materialvorteil für den Bendorfer Spieler. Durch zwei Siege konnte Bad Hönningen sogar in Führung gehen. Die Partie von Klaus Ziegler entwickelte sich ebenso wie die Partie von Gerolstein: Beide Spieler starteten nach entgegengesetzten Rochaden einen Königsangriff, wobei auch Ziegler eine Figur opferte. Hier war dies erfolgreich, der Bendorfer Spieler gab die Partie auf, bevor er Matt gesetzt werden konnte.
Der Gegner von Günther Klein hatte zunächst die offensivere Stellung und konnte am Damenflügel zwei Freibauern erringen. Hierbei vernachlässigte er aber die Sicherheit seiner Königsstellung, so dass Klein einen Mattangriff starten konnte, der dann schließlich den Bendorfer Spieler zur Partieaufgabe bewog.
Nach einer erneuten Niederlage war das Spiel wieder ausgeglichen. Diethelm Schnell verlor in der Eröffnung eine Figur, hatte dafür aber einen Freibauern und die offensivere Stellung. Er geriet aber in starke Zeitnot und verlor dann auch in unklarer Stellung durch Zeitüberschreitung.
Die Partie von Patrick Busley musste nun die Entscheidung bringen. Busley geriet zunächst in die Defensive, konnte sich aber hieraus befreien und sogar in ein Turm- und Springerendspiel mit einem Mehrbauern überleiten. Hier gelang es aber der Bendorfer Spielerin, durch Zugwiederholung ein Remis zu erreichen. Dies bedeutete auch die Punkteteilung auf Mannschaftsebene.
