Lokalsport | 29.07.2019

Neuauflage der Salomon 4 Trails in Österreich

Peter Stubbe läuft als 12. der Senior Master Man ins Ziel

So sehen Sieger aus- Peter Stubbe bei beenden seines Laufes.

Urbar. Die 4 Trails sind ein Etappenlauf über vier Tage mit verschiedenen Streckenlängen und ordentlich Höhenmeter. Begonnen wurde dieses Jahr in Seefeld, einem kleinen touristischen Ort. Nach 96 km und vielen Höhenmetern endete der anspruchsvolle Lauf in Imst, einem Olympiastandort in Österreich. Bei strahlendem Sonnenschein startete die 1. Etappe mit 25,4 Kilometer, 1693 Höhenmeter in Seefeld mit einem Aufstieg durch das Skigebiet Rosshütte zum Seefelder Joch (2.060m). Ein schöner Blick ins Karwendel Gebirge belohnte die Läufer für die Mühen. Es folgte ein steiler Abstieg ins Eppzirler Tal und weiter nach Gießenbach. Ein weiterer Aufstieg durch die Sattelklamm auf den Hausberg der Leutasch, den Hohen Stich (1.502m) musste noch bezwungen werden, bevor es die letzten Kilometer bergab ins Ziel nach Leutasch ging. Für die zweite Etappe mit 22,9 km, 1297 Höhenmeter wurde Regen vorhergesagt. Bei dieser Etappe ging es zuerst von der Leutasch hinein ins Gaistal, inmitten des beeindruckenden Wetterstein Massivs. Die Strecke führte entlang des Ganghofer-Weges zum steilen Aufstieg zur Niederen Munde (2.059m). Ein sagenhafter Blick hinab ins Inntal und hinüber zum mächtigen Gipfel der Hohen Munde (2.662m) entlohnte für die Anstrengungen. Nun ging es bergab über den Hintereggensteig über panoramareiche Wege, vorbei an Kapellen und Hütten bis ins Ziel nach Wildermieming. Der angekündigte Regen kam zum Glück erst gegen 14 Uhr, sodass der größte Teil des Starterfeldes trocken ins Ziel kam. Die dritte Etappe mit 22,8 km, 1323 Höhenmeter wurde wegen vorher gesagtem Regen und Gewitter auf 23 km und 1323 Höhenmeter seitens des Veranstalters eingekürzt. Beim Start in Wildermiemeng konnte man schon erahnen, dass die anstehende Etappe kein Zuckerschlecken wird. Die Strecke führte von Wildermieming über die untere Stöttlbrücke zur Boasligbrücke, wo sich der erste VP befand. Der folgende Anstieg über die Länge von 2,8 km und gut 900 Höhenmeter über Geröll und Gletscherausläufer führte hinauf zum

Stöttltörl. Schneeregen und gut 80 km/h Windgeschwindigkeit veranlassten den Streckenchef, kurz vor Erreichen des höchsten Punkts das Anlegen der Pflichtausrüstung vorzugeben. Also Regenjacke, Regenhose und Handschuhe an, die Mütze auf den Kopf und dann ging es einen einfach genialen Downhill runter, bei dem man es richtig krachen lassen konnte. Die anschließenden dezenten Hügel mit Höhenunterschieden von jeweils 150 Höhenmetern bis zum Ziel in Nassereith fielen dann fast nicht mehr ins Gewicht.

Die letzte Etappe

Traumhafte Trails führten am vierten Tag zunächst auf dem Starkenberger Panoramaweg hinauf zum Sinnesgatter unterhalb der Alpeilspitze und weiter zur Wallfahrtskirche Sinnesbrunn. Nun ging es über Singletrails talwärts durch einzigartige Lärchenwälder nach Obtarrenz. Die Querung der Salveesenklamm brachte die Läufer weiter in Richtung Imst. Ein erneuter Aufstieg nach Teilwiesen eröffnete den Blick über Imst und das Gurgltal. Vorbei an Schloss Starkenberg ging es nun direkt ins letzte Ziel, nach Imst. Der Einlauf in den Zielbereich war Gänsehautfeeling pur und obwohl wieder Regen angesagt wurde, erreichte Peter trockenen Fußes und über glücklich, seinen ersten Etappenlauf erfolgreich gefinisht zu haben, in insgesamt 11:54 Stunden und 12. der AK Senior Master Man, das Ziel. Sein Fazit war: „Ich habe viele nette Menschen kennengelernt. Trailrunner sind ein besonderer Schlag Mensch. Hier geht es nicht nur ums Laufen von A nach B. Es geht auch um das Genießen der Strecke, der Landschaft und das freundschaftlich- kameradschaftliche Miteinander: Egal ob Erster oder Letzter: für Etappenlaufeinsteiger wie mich waren die Strecken und die Streckenführung genau richtig. Denn durch die doch kurzen Etappen mit ordentlich Höhenmeter, konnte ich jeden Tag Vollgas geben und musste nicht, wie bei längeren Etappen sonst notwendig, die Kraft einteilen. Alles in allem war es ein Event mit ganz großem Suchtpotenzial für die Wiederholung im nächsten Jahr.

Pressemitteilung

Lauftreff TV Urbar

Peter Stubbe genießt einfach die Landschaft und den Lauf. Fotos: privat

Peter Stubbe genießt einfach die Landschaft und den Lauf. Fotos: privat

So sehen Sieger aus- Peter Stubbe bei beenden seines Laufes.

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