Turnerschaft Bendorf 1861/1890 e.V. Abt. Handball
Pokalfinale steht kurz bevor
Rheinlandpokal am Sonntag, 18. Dezember in Sohren
Bendorf. Der kommende Sonntag wird zu einem richtigen Handballfest, denn die rheinländischen Handballvereine haben es bis auf die Spitze getrieben und küren am Sonntag, 18. Dezember, ihren Pokalsieger in Sohren (Hunsrück). In einem komprimierten Format werden ab 11 Uhr die Finalspiele in der Sohrener Sporthalle stattfinden, sodass gegen 17 Uhr der neue Pokalsieger umjubelt werden kann.
Mit der TS Bendorf, der HSG Mertesdorf/ Ruwertal und der SG Gösenroth/ Laufersweiler (Gastgeber) sind gleich drei Topklubs der Rheinlandliga im Rennen um den begehrten HVR-Pokal. Lediglich der TV 05 Mülheim hält für die höherklassige RPS-Oberliga die Fahne hoch, denn die übrigen rheinländischen Oberliga-Vertreter Vallendar, Bitburg und Kastellaun/ Simmern, mussten bereits in der Vorrunde die Segel streichen.
Turnerschaft trifft im Halbfinalspiel auf die HSG Mertesdorf
Die HSG ist als Aufsteiger aus der Verbandsliga glänzend in die neue Saison gekommen. Nahezu mühelos thronen die Handballer aus dem Weinörtchen Mertesdorf derzeit auf Position 2 in der Rheinlandliga und damit einen Platz vor der Turnerschaft.
Der Weg ins Halbfinale führte die HSG zunächst von einem deutlichen Heimsieg gegen Daun (31:20), zu einem packenden Auswärtserfolg in Wirges gegen die HSG Bad Ems/ Bannberscheid (27:28). Im Viertelfinale taten sich die Moselaner gegen den TuS Horchheim schwer, gewann in Koblenz dann doch mit 30:33.
Anders lief es beim Stammgast des Final-Fours. Der Bendorfer Weg ins Halbfinale startete in der heimischen Arena gegen den HV Vallendar. Im Derby mit dem amtierenden Pokalsieger setze sich die Barthel Truppe durch und zog in der nächsten Runde ein Freilos. Im Achtelfinale präsentierten sich die Falken souverän und zogen nach dem 26:41-Erfolg in Güls zum fünften Mal in Folge in die Endrunde um den Rheinlandpokal ein.
Denn die TSB war seit dem Aufstieg in die Rheinlandliga 2013, jedes Jahr in der Endrunde dabei und durchlebte bereits alle Phasen.
Bei der ersten Teilnahme 2013 in Urmitz sprang sofort der Pokalsieg unter Trainer-Legende Paul Schmidt heraus. 2014 wurde es beim völlig vermurksten Final-Four in Kleinich nur Platz 4, 2015 sprang Platz 3 beim Final-Four in der heimischen WRG-Arena heraus und an Ostern 2016 folgte der 2. Rang in Vallendar. Nun entscheidet es sich in Sohren, wer den begehrten Pott in die Höhe reißen kann.
Spielübersicht
Final-Four am Sonntag, 18. Dezember, in Sohren: 11 Uhr: SG Gösenroth/ Laufersweiler – TV 05 Mülheim; 12:45 Uhr: HSG Mertesdorf/ Ruwertal – TSB; 14:30 Uhr: Spiel um Platz 3; 16:00 Uhr: Finale.