Kreispokal Koblenz - Die Halbfinale der Saison 2019/20
Pokalfinale wurde verlegt
VfR Koblenz siegt im Elfmeterschießen - Metternich gewinnt Reservetreffen
Koblenz. FC Germania Metternich gegen den VfR Eintracht Koblenz. So lautet das Kreispokalfinale der Saison 2019/20. Allerdings wurde das Finale abgesagt. Denn nachdem bekannt wurde, das drei Spieler des VfR Koblenz positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, reagierte der Kreisvorstand sofort und setzte die Begegnung zunächst erst einmal kurzfristig ab.
Die Karthäuser Akteure waren hierbei ein Opfer der bayrischen Testproblematik geworden. Die Süddeutschen hatten bekanntlich die eigenen Kapazitäten überschätzt, wodurch bei vielen Reiserückkehrer die Ergebnisse erst verspätet übermittelt wurden. So eben auch bei den Spielern des A-Ligisten, die im Halbfinale gegen die Sportfreunde Höhr-Grenzhausen zum Einsatz kamen. Angemerkt sei das die Spieler, bei einem zweiten Test, allesamt negativ getestet wurden. Als Nachholtermin wurde nun der 09. September ins Auge gefasst.
VfR Koblenz - SF Höhr-Grenzhausen 5:4 n.E. (1:1, 0:0)
Spannung pur auf der Karthause. 120 Minuten Fußball mit einem abschließenden Elfmeterschießen. Fußballherz was willst du mehr. Die Hausherren fanden schneller in die Partie und drängten den neuen Bezirksligisten in die eigene Hälfte. Doch die Möglichkeiten von Dominik Steinbacher, Leo Schwarz und Paul Schmitt. Von den Kannenbäckern dagegen ging kaum Gefahr aus. In Halbzeit eins war ein Schuss von Sanel Rahic die einzig nennenswerte Gelegenheit. Umso überraschender das, zehn Minuten nach der Pause, die Gäste plötzlich führten. Rahic nutze eine Chance, aus spitzem Winkel, und traf für die Sportfreunde. Nach einer kurzen Schockstarre erholten sich die Schängel schnell und erhöhten den Druck. Die Belohnung folgte eine knappe Viertelstunde vor dem Ende der regulären Spielzeit. Ein Freistoß landete bei Kapitän Leo Schwarz im rechten Strafraumeck, der fackelte nicht lange und schob das Spielgerät zum hochverdienten Ausgleich ins lange Toreck. So mussten beide Teams in die Verlängerung, die aber keine Entscheidung brachte. Im Elfmeterschießen hatten dann die Hausherren die besseren Nerven. Am Ende wurde Martin Skiba zum Held des Abends. Er verwandelte den letzten Elfmeter sich und sorgte damit für den Einzug der Karthäuser in das Koblenzer Kreispokalfinale 2020.
Rot-Weiß Koblenz II - FC Germania Metternich II 1:2 (0:0)
Fast eine Stunde mussten die rund 150 Zuschauer bei Dauerregen ausharren, ehe sie das erste Mal jubeln durften. Bis dahin hatten die Hausherren bei diesem Reservetreffen von Rot-Weiß Koblenz und Germania Metternich mehr Spielanteile und auch insgesamt mehr Möglichkeiten. Allerdings eben ohne das nötige Erfolgserlebnis. So blieb die Ampelkarte von Andreas Hoffmann die letzte erwähnenswerte Aktion vor der Pause. Nach dem Wechsel setzten dann die Kicker aus der Kaul die ersten Duftmarken. So war der Führungstreffer von Patrick Heyer, der verwerte eine Kopfballvorlage von Dennis Volk, der die Partie ergebnistechnisch kippen ließ.
Zwar konnten die Gastgeber zehn Minuten später nochmals ausgleichen, hier German Kurbashyan einen schnellen Konter zum Ausgleichstreffer, aber zum ganzen großen Wurf reichte es nicht mehr. Dabei hatte Rot-Weiß in dieser Spielphase zahlreiche Hochkaräter auf dem Fuß. Aber die Offensivkräfte schafften es nicht, Christian Baumheier im Tor der Germanen ein zweites Mal zu überwinden. Dies wiederum gelang aber Kai-Niklas Matthes, drei Minuten vor dem Spielende, als er einen der wenigen Konter verwandelte. Zu diesem Zeitpunkt war auf dem Platz das Spielerverhältnis wieder ausgeglichen. Nachdem Volk, einen Ball nach seinem Gegenspieler geworfen hatte, wieder ausgeglichen. Aber auch auf dieser Ebene gab es noch einmal Nachschlag. Denn Rot-Weiß Akteur Kadir Basibüyük holte sich bei Schiedsrichterin Christina Henn in der Nachspielzeit die Ampelkarte ab, nachdem er eine Entscheidung mit einer abfälligen Handbewegung kommentierte.
-TH-
