Jahreshauptversammlung des SV Rheinbreitbach
Positive Bilanz gezogen
Position des Geschäftsführers bleibt vorerst unbesetzt
Rheinbreitbach. Eine positive Bilanz konnte bei der Jahreshauptversammlung des SV Rheinbreitbach gezogen werden. Der Vorsitzende Michael Schneider konnte außer den Delegierten auch die beiden Kandidaten für das Amt des Ortsbürgermeisters begrüßen, Roland Thelen und Dr. Heinz Schmitz, die sich beide um die Belange der Vereine kümmern wollen. In seinem Bericht über die Lage des Vereins konnte er auf einige Erfolge verweisen: Die Beiträge wurden wie angekündigt angehoben, um Übungsleiter ausbilden zu können. Die Maßnahme ist auf viel Verständnis gestoßen, und die Zahl der Mitglieder ist wieder auf über 700 angewachsen. Die finanziellen Engpässe sind nun behoben. Das Büro mitten im Ort wurde zur Vereinszentrale erweitert und findet regen Zuspruch. Die Geräte für die Halle wurden unter Beteiligung der Gemeinde und des DSB neu angeschafft. Der scheidende Geschäftsführer, Karl Peter Becker, hat dankenswerterweise die Geschäftsordnung und die Beitragsordnung auf den neuesten Stand gebracht. Der Rasenplatz und die Hallenbeleuchtung sollen in der Sommerpause erneuert werden. Nur die Namensgebung des Platzes wurde im Rat leider abgelehnt, es wird versucht, einen Sponsor zu finden. Auch die Abteilungen Badminton, Fußball, Gymnastik, Tanzen, Tischtennis und Volleyball konnten ein überwiegend positives Resümee ziehen. Bei der Wahl des geschäftsführenden Vorstands wurden Michael Schneider als 1. Vorsitzender, Heinz Runkel als 2. Vorsitzender, Gaby Stauf als Kassenwartin und Maike Stauf als Schriftführerin wiedergewählt. Die Position des Geschäftsführers bleibt vorerst unbesetzt, obwohl Heinz Runkel offen sein Unverständnis darüber ausdrückte, dass sich in einem so großen Verein keine Person bereit erklärt, diese Funktion zu übernehmen. Anschließend ernannte Roland Thelen Wolfgang Bornheim zum Ehrenmitglied und dankte ihm für sein jahrelanges Engagement in der Tischtennisabteilung. In seiner Laudatio wies auch er darauf hin, dass es immer schwieriger wird, Freiwillige zu finden, die sich im Verein engagieren.
