Lokalsport | 09.08.2016

Mosel-SG Löf-Lehmen-Oberfell

Profiluft geschnuppert

Trainingslager im Quartier der Schweizer Nationalmannschaft zur WM 2006 in Bad Bertrich

Unter idealen Bedingungen konnte die Mannschaft ein Wochenende lang trainieren.privat

Bad Bertrich. Etwas mehr als zehn Jahre ist es her, dass die Schweizer Nationalmannschaft zur WM 2006 in Deutschland ihr Quartier im 5-Sterne-Kurhotel Fürstenhof der Familie Häcker im Voreifelort Bad Bertrich bezog. Der namenhafte Besuch wurde damit gewürdigt, dass sich die Gemeinde Bad Bertrich liebevoll den Namen „27. Schweizer Kanton“ gab. Das Schild hängt heute noch als Erinnerung am Ortseingang des Kurortes.

Nun, im Jahr 2016, bezog die Mosel-SG im Rahmen ihrer Vorbereitung nicht nur denselben Ort, sondern auch die gleiche Herberge wie die Eidgenossen. Und das war ein einzigartiges Erlebnis und unvergessliches Wochenende für die gesamte Mannschaft. Denn wann hat man als Amateurverein schon mal die Gelegenheit, sich unter solchen hervorragenden Voraussetzungen auf die kommende Saison vorzubereiten.

Drei Tage volle Konzentration

Von Freitagnachmittag bis sonntags hieß es drei Tage volle Konzentration auf die kommende Spielzeit. Trainer Udo Seifert und Timo Uhrmacher konnten ganze 25 Spieler zum Trainingslagerbeginn begrüßen.

Nach dem Zimmerbezug verblieb noch etwas Zeit, sich mit der Hotelanlage vertraut zu machen, bevor es zum gemeinsamen ersten Abendessen ging. Da unmittelbar danach noch die erste Spiel- und Trainingseinheit anstand, stellte das Team vom Fürstenhof sogar extra eine individuelle, sportlergerechte Mahlzeit zusammen.

Anschließend hieß es Abfahrt nach Ulmen, wo sich ein Teil der Mannschaft in einem Härtetest mit dem B-Klassenaufsteiger SV Ulmen und der andere Teil einer Trainingseinheit unterzog. Zurück im Quartier ließ man den Abend gemeinsam ruhig und gediegen bei „Uschi“ ausklingen.

Der zweite Tag hatte es dann in sich. Nach einem fürstlichen Frühstück standen zwei Trainingseinheiten auf dem Programm – eine vormittags, eine nachmittags, dazwischen eine Teamsitzung.

Den etwas abseits des Hotels liegenden Naturrasenplatz von Bad Bertrich erreichten alle mit einer Laufeinheit, wo das Trainerteam bereits die ersten Vorkehrungen für den Tag getroffen hatte. Bei bestem Fußballwetter wurde dann zwei Stunden intensiv und hoch motiviert trainiert und gearbeitet. Anschließend ging es wiederum (aus)laufend zurück in den Fürstenhof.

Nach etwas Freizeit traf man sich zur gemeinsamen Teamsitzung im hoteleigenen Besprechungsraum. Das Trainerteam erörterte insbesondere die Erwartungen und Ziele für die kommende Spielzeit und ließ dabei auch taktische Dinge nicht außen vor.

Regeneration im Wellnessbereich

Wieder im Laufschritt zurück auf dem Trainingsgelände stand dann die zweite Tageseinheit an. Trotz schon merklich etwas schwerer Beine zog das gesamte Team an einem Strang und ackerte das Programm durch, sodass man sich das Abendessen auf der Hotelterrasse redlich verdiente.

Der restliche Abend stand dann ganz im Zeichen von Regeneration und Spaß. Denn der Fürstenhof lud die Spieler ein, den Wellnessbereich mit Schwimmbad und Saunalandschaft für weitere zwei Stunden nach eigentlicher Schließzeit ganz alleine zu nutzen. Dieses Angebot wurde natürlich angenommen, sodass man den abschließenden dritten Trainingslagertag etwas erholter antreten konnte.

So stand dann am Sonntagmorgen schon die letzte Trainingseinheit auf dem Bad Bertricher Sportplatz an.

Das Wochenende war jedoch noch nicht abgeschlossen. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto vor dem Hotel und anschließender Heimreise gegen stand am Abend noch ein letztes Testspiel gegen die SG Müden an.

Ein Sieg als i-Tüpfelchen

Hoffte man aufgrund der kräftezehrenden Einheiten auf eine trotzdem noch ansprechende Leistung, wurde man mehr als überrascht. Die Mannschaft konnte den Bezirksliga-Fünften der Vorsaison durch eine in allen Belangen überzeugende Leistung mit 2:0 schlagen und mit diesem Ergebnis dem durchweg gelungenen Wochenende das i-Tüpfelchen aufsetzen.

Ein großes Lob an die Mannschaft für diese geschlossene Teamleistung über drei Tage. Mit erstklassigen Rahmenbedingungen, wie sie sonst nur die Besten der Sportart erleben, wurde dieses Trainingslager zu einem einzigartigen Erlebnis.

Unter idealen Bedingungen konnte die Mannschaft ein Wochenende lang trainieren.Foto: privat

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