Lokalsport | 11.10.2017

AiKiDo SV Alemannia Adendorf

Prüfer zeigten sich beeindruckt

Beim AiKiDo wird wird auch der Umgang mit Samurai, Stab und Schwert geübt. Privat

Adendorf. Nicht weniger als vier DAN-Träger unter dem Vorsitz von Jens Larsen (vierter DAN AiKiDo) bildeten die Prüfungskommission, unter deren strengen Augen Joachim von Shoshin-Dojo des SV Alemannia Adendorf seine Graduierung zum dritten Kyu erfolgreich absolvierte. Das Prüfungsprogramm hatte es in sich: Eine breite Palette technischer Grundfertigkeiten (Wurf-, Hebel-, Halte- und Falltechniken), theoretische Kenntnisse, der Umgang mit den Übungswaffen Schwert und Stock sowie die Verteidigung gegen angreifende Gegner wurden gefordert. Aufgrund seiner guten Vorbereitung und des Trainingsstands konnten die Prüfer Joachim zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen. Auch nach einem unerwarteten Wechsel des Übungspartners, für seine Serie von Wurftechniken, spulte er sein Prüfungsprogramm unbeeindruckt weiter ab. Nach einer guten Stunde bestand für die Prüfer kein Zweifel an den Fähigkeiten des Prüflings, sodass Jens Larsen anschließend die Graduierungsurkunde – verbunden mit einem großen Lob für die gezeigte Leistung – übergeben konnte. Roland Kötter, Trainer des Shoshin-Dojo, der zusammen mit seinem Schüler zu der Prüfung ins 110 Kilometer entfernte Willich angereist war, zeigte sich ebenfalls hoch zufrieden ob der guten Leistungen und betonte, dass er dieses Qualitätsniveau auch gerne bei zukünftigen Graduierungsprüfungen von seinen anderen Schülern sehen möchte. Anders als bei anderen Kampfsportarten nutzt AiKiDo ausschließlich die Kraft eines angreifenden Gegners, welcher durch die präzise Anwendung von Griff- und Hebeltechniken aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Die Energie des Angriffs wird so umgelenkt, dass diese nicht nur ihr Ziel nicht mehr erreicht, sondern häufig auf den Angreifer zurückfällt. Darüber hinaus wird mit den traditionellen Übungswaffen der Samurai, Stab und Schwert, geübt, die vor allem dem Training von Präzision, Timing und dem richtigen Abstand zum Gegner dienen. Beim AiKiDo wird weniger Kraft, dafür aber höhere Genauigkeit gefordert. Es kann grundsätzlich unabhängig von der Größe, dem Geschlecht oder dem Alter praktiziert werden, ist somit insbesondere für Mädchen und Frauen geeignet und kann bis ins hohe Alter praktiziert werden. Interessierte und Neugierige sind zum Training in die Turnhalle der Schule am Wald in Adendorf, jeweils Mittwoch von 19 bis 21 Uhr, eingeladen. Weitere Infos gibt es auch unter www.alemannia-adendorf.de/gymnastik/aikido oder bei Roland Kötter unter (0171) 628 7160 und rol-aiki@web.de. SV Alemannia Adendorf

Beim AiKiDo wird wird auch der Umgang mit Samurai, Stab und Schwert geübt. Foto: Privat

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