TV Eintracht Cochem
Punktgleich mit dem Sieger
Bernd Schuler bester Spieler im Team
Cochem. Nach einem langen Wochenende stehen sie fest, die Sieger des Deutschland-Pokals der Senioren 60. Mit am Start bei diesem Wettbewerb der Landesverbände, welcher in dreier Teams in Simmern ausgetragen wurde, war auch die Auswahlmannschaft des R.TTV.R mit den Spielern: Herbert Barthen, Walter Weil, Michael Werle und Bernd Schuler.
Nach klaren 4:0 Siegen gegen Thüringen und Mecklenburg Vorpommern, dann im ersten Duell der Platzierungsspiele der Kracher.
Denn die vier Musketiere des R.TTV.R brachten das Kunststück fertig nach 1:2 Rückstand in einem hochklassigen Spiel einen der ausgemachten Mitfavoriten auf den Titel, die Mannschaft aus Hessen, nach turbulenter Endphase mit 4:3 zu besiegen.
Dazu trugen insbesondere der hart umkämpfte Sieg im Doppel von Werle/Schuler gegen Seyffert/Layh sowie der denkbar knappe Erfolg von Schuler gegen Seyffert, den Deutschen Meister der Senioren Ü60, sowie der Sieg von Weil gegen Holzapfel bei.
Die Freude über diesen Teamerfolg und die Aussicht durch einen weiteren Sieg gegen die Vertretung des WTTV Deutscher Pokalsieger zu werden, lähmte offenbar die Zelluloidartisten des R.TTV.R so sehr, dass sie am Folgetag im Spiel gegen den WTTV mit 1:4 verloren. Lediglich B. Schuler, der „Hexer“ aus Cochem, konnte den Ehrenpunkt erringen. Sein zweites Einzel hingegen verlor er erwartungsgemäß deutlich mit 0:3 gegen den Weltmeister der Seniorenklasse Ü 60 Manfred Nieswand. Da Hessen anschließend gegen WTTV mit 4:3 gewann, waren die drei Mannschaften punktgleich, sodass dann das bessere Spielverhältnis dem WTTV den Platz an der Sonne und dem R.TTV.R einen hervorragenden dritten Podestplatz bescherte.
Großen Anteil an diesem Erfolg hatte der „Hexer“ aus Cochem, der mit seinem höchst originellen Lange-Noppen-Spiel, gepaart mit einer sehr sicheren „Vorhandpeitsche“ oftmals für Irritationen bei seinen Gegnern sorgte, und mit 5:1 Siegen eine ausgezeichnete Einzelbilanz spielte und damit bester Spieler in den Reihen des R.TTV.R war.
