Fußball-Bezirksliga Ost 2017/2018 – Im Blickpunkt: SG Ellingen/Bonefeld/Willroth
Qualitative und quantitative Verstärkung des Teams
Trainer Thomas Kahler hat die Mannschaft gezielt verstärkt
Straßenhaus. Die SG Ellingen/Bonefeld hat in der Fußball-Bezirksliga Ost eine durchwachsene Saison hinter sich. Ein katastrophaler Fehlstart verhinderte schon früh den Kontakt zur Spitze. Dass am Ende nach einer starken Rückrunde noch ein respektabler sechster Tabellenplatz heraussprang, damit hätten die wenigsten gerechnet. Laut dem sportlichen Leiter Rolf Kahler will das Urgestein der Bezirksliga in der neuen Saison mehr erreichen.
Personell wurde das Team qualitativ wie auch quantitativ gezielt verstärkt. Hierbei wurde der Blick auf talentierte Akteure aus dem Umfeld gerichtet sowie auf Routiniers, die sich in Straßenhaus bestens auskennen. So laufen mit Luan Muriqi, Fatos Prenku und Matthias Schulz gleich drei erfahrene Ex-Ellinger wieder an ihrer alten Wirkungsstätte auf. „Sie brauchen keine lange Eingewöhnungszeit. Sie kennen sich hier bestens aus“, unterstreicht SG-Coach Thomas Kahler, der zudem mit Oliver Panfil, Ingo Feldt, Kevin Wranik und Hamadi Douzi vier hoffnungsvolle Talente aus der Region begrüßen darf.
Mit Daniel Buchner vom SV Maischeid stößt außerdem einer der besten Torhüter der A-Liga zum Kader. Die beiden Langzeitverletzten Mirko Anhäuser und Fatlind Rexhahmetaj werden in Kürze wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.
Mit Dominik Fleuth verändert sich lediglich ein Spieler, der berufsbedingt zur TSG Ihrlich wechselt, sodass ein vielsprechender Kader für die neue Spielzeit zur Verfügung steht. Die Generalprobe gegen die SG Elztal, eine Mannschaft aus der Bezirksliga Mitte, ging mit 0:2 verloren. „Ich bin überzeugt, dass die Jungs zu wesentlich stärkeren Leistungen fähig sind. Das haben die anderen Testspiele gezeigt“, betont Rolf Kahler und macht klar: „Testspiele sind halt nur Testspiele.“
Vorschau:
Zum Saisonstart empfängt die Kahler-Truppe am Samstag um 17 Uhr den VfB Wissen, der sich unter dem neuen Trainer Walter Reitz ähnlich wie Ellingen ein besseres Abschneiden als in der letzten Saison vorgenommen hat. Der Traditionsverein hat sich enorm verstärkt und gilt als einer der heißesten Titelanwärter.
„Gleich zu Anfang ein dicker Brocken ist genau die richtige Standortbestimmung“, stellt der Ellinger Fußball-Chef Rolf Kahler fest und konzentriert sich auf das Wesentliche: „Am Anfang gegen eine Topmannschaft spielen, ist eher von Vorteil, da auch diese Teams bei null anfangen und sich erst finden müssen.“ LS
