SV Rot Weiß Queckenberg
RWQ - Rastlos Wacker Quälen
Queckenberg. Die Begegnungen mit dem Namensvetter FC Rot-Weiss Lessenich sind jedes Mal hitzig geführte Duelle, in denen Kampf und Leidenschaft ganz klar dominieren.Auch im vorletzten Heimspiel der Saison packten beide Teams eher den Hammer aus und ließen Zirkel und Reißbrett in der Schublade. Jedoch war es ein zu jedem Zeitpunkt faires Spiel, in dem beide Seiten auch gute Einschussmöglichkeiten generierten. Da also aus dem Spiel heraus keine Treffer erzielt wurden, bedurfte es eines Elfmeters, der an dem agilen Klimaszewski verursacht wurde. Nehring schnappte sich die Kugel, übernahm die Verantwortung und ließ dem Gästekeeper nicht den Hauch einer Chance (39.). Aber nur 120 Sekunden später war auch der bärenstarke Watty nach einem Blitzkonter der Gastmannschaft über die rechte Seite geschlagen. Mit dem gerechten, aber aufgrund des späten Ausgleichs aus Queckenberger Sicht etwas unglücklichen, Ergebnis gingen die Teams in die Pause.
Die hohe Kunst des Fußball-spielens blieb auf der Strecke
Im zweiten Durchgang bot sich das gleiche Bild. Es wurde weiter hart aber fair gegen Ball und Gegner gearbeitet, die hohe Kunst des Fußballspielens blieb abermals auf der Strecke. Wie aus dem Nichts fiel dann die Gästeführung, als ein Lessenicher in der 60. Minute aus 20 Metern einfach mal abzog und das Leder im Watty-Kasten einschlug. Geschockt von diesem Rückstand wurde das Spiel der Madbachelf noch unansehnlicher, wenngleich die Einstellung und die Moral der Jungs absolut intakt blieben. Nun war der Trainer gefordert und Abeling trieb seine Mannen tatsächlich wieder an. Zwei Minuten vor dem Ende bediente Geimer mit einem gefühlvollen 20-Meter-Traumpass Mundorf und der Blondschopf lupfte die Kugel über den herausstürmenden Gästekeeper zum viel umjubelten Ausgleichstreffer in die Maschen. Danach wollten wohl beide Mannschaften das gerechte Unentschieden nur noch über die Zeit bringen. So durften die Voreifler nach 21 Spielen ihre erste Punkteteilung feiern und widmeten das Remis ihren Müttern, die daheim ganz fest die Daumen gedrückt hatten. Am nächsten Sonntag fährt der rot-weiße Tross nach Bonn, um gegen die zweite Vertretung der Südstädter auf Punkte- und Torejagd zu gehen. Anstoß an der Siemensstraße ist um 15 Uhr.
Aufstellung: P. Watty - Becker, Klemm, Winkel, Heinrichs - Geimer, Nehring, Rücker, Keshikashvili - Mundorf, Klimaszewski. Verstärkung: Heiliger, A. Watty.
