Lokalsport | 06.04.2020

SV Wachtberg - Volleyball

Regionalliga im Ländchen?

Die Volleyballspielerinnen des SV Wachtberg vor den Beschränkungen durch das Coronavirus.Foto: Ruben Schäfer

Wachtberg. In diesen schweren Zeiten haben wir in unserer Volleyballabteilung etwas Positives zu vermelden.

Nach bereits zwei Aufstiegen in Folge spielten die ersten Damen die erste Oberligasaison überhaupt, dies galt bis auf einige wenige Spielerinnen, auch für unser gesamtes Team.

Ein kurzer Rückblick: Nach einem knappen Sieg im ersten Spiel und zwei klaren Niederlagen danach konnte die Mannschaft in der neuen Liga voll durchstarten und sagenhafte sieben Siege nacheinander erringen. Höhepunkt war der Auswärtssieg beim Tabellenführer und Regionalligaabsteiger PTSV Aachen II, dem die ersten Damen so kurz vor Weihnachten noch die Herbstmeisterschaft zunichtemachten.

Bis zum abrupten Ende durch das Coronavirus konnte die Mannschaft aus 15 Spielen elf Siege feiern und rangierten damit auf Platz zwei in der Tabelle. Mittlerweile haben die Volleyballverbände entschieden, wie die im Volleyball schon beendete Saison gewertet wird.

Es wird keine Meister geben, jedes Team das noch theoretisch hätte Meister werden, können bekommt jedoch die Möglichkeit aufzusteigen. Dies würde für den SV Wachtberg bedeuten, dass sie zum dritten Mal in Folge Aufsteigen, dann in die Regionalliga – die vierthöchste Spielklasse in Deutschland. Noch ist es nicht zu 100 Prozent offiziell und der Verein wartet noch auf die Rückmeldung des DVV, nach eigenen Berechnungen es sieht jedoch sehr gut aus. Da an Sport aktuell nicht zu denken ist, nutzt der SV Wachtberg die Zeit, um viel zu planen. Eine Saison in der Regionalliga bringt einige Herausforderungen und eine weitere Professionalisierung mit sich. Mit der funktionierenden Jugendarbeit sieht sich der
Verein jedoch zumindest sportlich gut gerüstet, hat er nun doch schon im vierten Jahr in Folge junge Spielerinnen an Clubs aus der Bundesliga abgeben können.

Die Volleyballspielerinnen des SV Wachtberg vor den Beschränkungen durch das Coronavirus.Foto: Ruben Schäfer Foto: RUBEN SCHAEFER

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Premium-Titel 2
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Ramersbacher Straße in Bad Neuenahr-Ahrweiler.
6425

Vor der Mitteilung der Staatsanwaltschaft gab es in der Stadt Gerüchte um einen „Doppelmord“.

21.08.: Tötungsdelikt in Bad Neuenahr-Ahrweiler: Rechtliche Hintergründe

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In der Kreisstadt kam es am 19. August zu einem grausamen Delikt. Ein 55-jähriger Mann und seine 52-jährige Ehefrau wurden leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. Beide wiesen erhebliche Stich- und Schnittverletzungen auf und verstarben trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen noch vor Ort. Dringend tatverdächtig ist der 26-jährige Sohn des Ehepaares, der ebenfalls in der Wohnung lebte und selbst gegen 4 Uhr die Polizei verständigt hatte.

Weiterlesen

Am Ahrradweg tut sich etwas.  Foto: WITE
1155

Reimerzhoven/Laach. Während der Wiederaufbau des Ahr-Radweges im unteren Bereich sichtbare Fortschritte macht, gibt es an den beiden neuralgischen Punkten zwischen Ahrbrück und Kreuzberg sowie Reimerzhoven und Laach noch Schwierigkeiten. Das Projekt an der Mittelahr liegt nicht in den Händen des Landesbtriebes für Mobilität (LBM). Wie der LBM auf Nachfrage von Blick Aktuell mitteilte, ist dieser nicht Träger dieser Baumaßnahme.

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: pixabay.com
722

Ein grausamer Akt der Gewalt sorgt für große Betroffenheit im Ahrtal:

22.08.: Tötungsdelikt in Ahrweiler: Das ist bislang bekannt

Ahrweiler. Nach dem gewaltsamen Tod eines Ehepaares in Bad Neuenahr-Ahrweiler laufen die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei weiter. Der 26-jährige Sohn der beiden Opfer steht unter dringendem Tatverdacht. Gegen ihn wurde inzwischen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags in zwei Fällen erlassen.

Weiterlesen