Lokalsport | 08.05.2019

SV Rheinbreitbach, Abteilung Tischtennis

Reserve sicherte sich den Aufstieg

Die zweite Mannschaft spielt in der kommenden Saison in der 2. Kreisklasse

Sie sicherten sich mit einem klaren 8:3-Erfolg im Relegationsspiel den Aufstieg (von links): Eckehart Ridder, Timm Kuppi, Heidi Wunner, Klaus und David Riddering. Foto: Wolfgang Bornheim

Rheinbreitbach. Die zweite Tischtennismannschaft des SV Rheinbreitbach spielt in der kommenden Saison in der 2. Kreisklasse. Mit 8:3 gewannen die Rheinbreitbacher im abschließenden Relegationsspiel deutlich beim klassenhöheren SV Anhausen/Meinborn und sicherten sich damit verdientermaßen den Aufstieg. „Es war eine Saison mit vielen Höhen, allerdings auch Tiefen. Aber am Ende hatten wir dann endlich auch einmal das nötige Quäntchen Glück“, fasste Mannschaftskapitänin Heidi Wunner die Spielzeit zusammen, die von vielen verletzungsbedingten Ausfällen geprägt war. Immerhin: Im entscheidenden Saisonfinale konnten die Rheinbreitbacher erstmals nach langer Zeit wieder auf ihre komplette Stammformation zurückgreifen, nachdem zuvor Heidi Wunner, Eckehart Ridder und zuletzt Klaus Riddering längere Zeit ausgefallen waren. „Trotz der Verletztenmisere hatten wir Glück, dass es nie alle gleichzeitig getroffen hat“, so Wunner. „Und mit Timm Kuppi hatten wir einen Spieler aus unserer Jugendmannschaft in der Hinterhand, der alle Ausfälle mit seinen starken Auftritten locker kompensiert hat.“

Zunächst sah es in Anhausen ganz nach dem erwarteten Duell auf Augenhöhe aus. Während Eckehart Ridder und Klaus Riddering ihr Eingangsdoppel erwartungsgemäß mit 3:0 für sich entschieden und damit während der gesamten Saison ungeschlagen blieben, unterlagen Timm Kuppi/David Riddering nach einer 2:0-Satzführung am Ende doch noch mit 2:3 Sätzen. Auch in den nachfolgenden Einzeln schien sich das prognostizierte spannende Duell anzubahnen. Nach dem vorübergehenden Zwischenstand von 2:2 zeigte sich dann aber eine deutliche Überlegenheit der Rheinbreitbacher besonders im unteren Paarkreuz. Heidi Wunner und Timm Kuppi, der für Klaus Riddering eingesprungen war, der nach seiner Verletzung auf einen Einsatz im Einzel verzichtete, blieben ohne Niederlage und bauten die Führung kontinuierlich aus.

Routinier Ridder war es schließlich mit einem glatten Dreisatzsieg vorbehalten, den entscheidenden Punkt zum verdienten 8:3-Endstand für die SVR-Akteure zu holen und damit den Aufstieg zu sichern. Der schien nach einem eher holprigen Saisonstart schon in weite Ferne gerückt. Für den SVR punkteten in den Einzeln: Ridder (2), D. Riddering (1), Wunner (2) sowie Kuppi (2).

Mit einem ausgezeichneten dritten Tabellenplatz in der Endabrechnung verabschiedete sich zuvor Rheinbreitbachs erste Mannschaft in der Kreisliga in die Sommerpause. Zwar gab es im finalen Duell beim neuen Meister aus Bad Hönningen nach spannendem Spiel eine 5:9-Niederlage, „mit dem Saisonverlauf können wir insgesamt dennoch mehr als zufrieden sein“, freute sich Mannschaftskapitän Reinhard Ahlke. Am Ende standen ausgezeichnete 27:9 Punkte auf der SVR-Habenseite, die um Haaresbreite sogar noch für das Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga gereicht hätten.

Versöhnlich auch der Abschied der SVR-Jugend in der Kreisliga, die zum Abschied aus der Frühjahrsrunde in Weißenthurm einen 8:3-Erfolg schaffte und sich trotz großer Aufstellungsprobleme im Verlauf der Spielzeit einen Platz im Mittelfeld der Tabelle sicherte.

Sie sicherten sich mit einem klaren 8:3-Erfolg im Relegationsspiel den Aufstieg (von links): Eckehart Ridder, Timm Kuppi, Heidi Wunner, Klaus und David Riddering. Foto: Wolfgang Bornheim

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