Lokalsport | 15.05.2025

Ziel: Qualifikation für die Team-DM Jugend

Rhein-Wied-Teams legen noch einmal zu

Noah Seibel verbesserte sich im Stabhochsprung auf 3,80 Meter.Foto: privat

Region. Nach Berlin und Lage heißt das Ziel der Träume in diesem Jahr Leverkusen. Am 13. September findet am Rhein die Team-DM Jugend statt, für die sich die jungen Leichtathleten der LG Rhein-Wied gerne wieder möglichst zahlreich qualifizieren wollen. Fast schon einer Tradition folgend, richtete die LG im Koblenzer Stadion Oberwerth einen der Qualifikationswettkämpfe aus, bei dem der U20- und U16-Nachwuchs Punkte sammelte, um im Ranking der besten deutschen Vereine auf einen der Top-Acht-Plätze zu kommen. Die berechtigen zur Teilnahme in Leverkusen.

Der Rhein-Wieder Zusammenschluss und dieses Wettkampfformat ist so etwas wie eine Erfolgsgeschichte. Zuletzt war man in allen vier Konkurrenzen vertreten, wobei die weibliche U20 mit dem Gewinn der Bronzemedaille für das i-Tüpfelchen sorgte. Die in Koblenz erbrachten Leistungen machen Mut, dass es auch in diesem Spätsommer wieder mit mehr als nur einer Qualifikation hinhaut. Die weibliche U20 sammelte als erstplatziertes Team 12475 Punkte und schnitt damit noch einmal besser ab als bei der DM 2024 (12279). Das Ergebnis von vor einem Dreivierteljahr in Lage toppte auch die männliche U20, die bei ihrem Sieg im Stadion Oberwerth auf 13014 Zähler kam – rund 600 mehr als in Lage.

Die U16-Jahrgänge werden zittern müssen, ob es zur Qualifikation reicht. 9554 Punkte bedeuteten für die Jungs zwar Platz eins, aber doch eine deutliche Diskrepanz gegenüber der Vorjahresleistung (10961). Die Mädchen-Mannschaft wurde mit 9409 Punkten beim Heimspiel Dritte. Insgesamt rund 100 Rhein-Wied-Athleten bildeten die erfolgreichen Teams, von denen die U14 (zu jung) im Hinblick auf die deutsche Meisterschaft keine Relevanz besaß. 5338 Punkte für die Jungen und 5984 für die Mädchen ergaben sich aus der Additionen der Einzelleistungen. In der weiblichen U20 und der männlichen U14 meldeten so viele heimische Läufer, Springer und Läufer, dass man jeweils sogar noch ein zweites Team an den Start bringen konnte.

Die LG Rhein-Wied nahm mit einer kleinen Gruppe Oberlahnsteiner Athleten an den Rhein-Lahn-Kreismeisterschaften in Katzenelnbogen teil, vor allem Andreas Thielen herausragte. In der Altersklasse M12 stand er im Hochsprung (1,28 Meter), Kugelstoß (8,37 Meter), Speerwurf (21,90 Meter) und Ballwurf (38,50 Meter) auf dem höchsten Siegerpodest. Malte Steiger (M13) schafft es mit seinen Leistungen im Ballwurf (3., 35,00 Meter) und Speerwurf (2., 23,26 Meter) zweimal auf das Siegerpodium. Wie es der Veranstaltungsname „Sprint in den Frühling“ schon aussagt, drehte sich im Dierdorf alles um die kurzen Strecken auf der Laufbahn. Maro Tamke in einer Zeit von 12,74 Sekunden und Finley Stricker mit 12,00 Sekunden entschieden die 100-Meter-Läufe der U18 beziehungsweise M15 für sich. Beide verbesserten ihre persönlichen Bestleistungen. Über 200 Meter wurde Tamke Zweiter (25,51 Sekunden). Christine Zatcha war als Dritte der U20 eine Konstante über beide Strecken (13,84 und 28,79 Sekunden). Auch Mira Franz belegte diese Position über 200 Meter der U18 (28,72 Sekunden).

Mit insgesamt zehn ersten Plätzen verlief der Abstecher zum Novesia Sprintertag nach Neuss, wo auch die DJK-Bundesmeistertitel vergeben wurden, sehr erfolgreich für die LG. In der U20 setzte sich Laura Köhler im 800-Meter-Feld durch (2:30,16 Minuten). Der U18-Jahrgang dominierte mit vielen Podiumsplatzierungen und persönlichen Bestleistungen. Der erfolgreichste Rhein-Wieder war Noah Seibel als Gewinner des Stabhochsprungs (3,80 Meter), des Kugelstoßes (12,83 Meter) und des Diskuswurfs (33,91 Meter). Die Stabhochsprung-Leistung war genauso wie die 11,81 Sekunden über 100 Meter seine bislang beste in einem Wettkampf. Auch Jasper Kraus stellte einen Hausrekord auf, nämlich bei seinem 800-Meter-Sieg (2:09,70 Minuten). Im weiblichen Bereich stachen die Sprinterinnen heraus. Lina Schmidt (100 Meter in 12,66 Sekunden und 100 Meter Hürden in 14,72 Sekunden) und Lotta Götz (200 Meter in 26,54 Sekunden) schafften es an die Spitze. Mit 5,27 Metern entschied Lotta Meuter den Weitsprung für sich und Emilia Velazquez Gudino erreichte nach zwei Stadionrunden als Erste das Ziel (2:34,00 Minuten).

Bereits um DM-Medaillen kämpften die Langstreckenläufer in Hamburg. Eine davon sicherte sich Heinz Schwarz, der auf der 5000-Meter-Distanz in seiner Altersklasse M75 den Silberrang herauslief. Die Uhr blieb für den neuen deutschen Vizemeister nach 22:33,28 Minuten stehen. In der Rhein-Wied Nachbarschaft begrüßte die DJK Ochtendung die Freiluftsaison 2025 mit ihrem Bahneröffnungs-Sportfest. Die besten Ergebnisse aus der kleinen LG-Delegation, die für die Wettkämpfe im Jakob-Vogt-Stadion meldete, liefen Philipp Schlaus, Tim Waldstädt und Jonas Dasbach heraus. Schlaus landete bei den Männern auf der 100-Meter-Strecke auf Rang eins (13,00 Sekunden), Dasbach in der U20 (12,31 Sekunden) und Waldstädt hing über 3000 Meter seine Konkurrenz deutlich ab (9:37,58 Minuten). Die Wurfspezialisten kamen in Idar-Oberstein auf ihre Kosten. Hier schaffte es Sven Henniger bei seinem besten Versuch mit der Kugel auf 12,47 Meter – es war die Siegesweite der M50. Er hätte mit seinen drei weiteren anderen gültigen Stößen ebenfalls auf Platz eins gelegen. Im April ist Franziska Rennecke in die Marathon-Saison gestartet. In Bonn meldete sie zunächst für die Halbdistanz, die sie in 1:20:28 Stunde zurücklegte. Beim Hamburg-Marathon ging es dann über die Distanz von 42,195 Kilometern. Nach 2:49:51 Stunden hatte die Rhein-Wiederin diese Herausforderung absolviert.

Noah Seibel verbesserte sich im Stabhochsprung auf 3,80 Meter. Foto: privat

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