Lokalsport | 08.09.2020

Tennis – Tk am Stadtwald Rheinbach – TC Sportpark Rot-Weiss Rheinbach

Rheinbacher Herren 55 sind westdeutsche Tennis-Mannschaftsmeister

Leistungsstark und ebenbürtig: TCSpRW Rheinbach und THC Münster.Fotos: privat

Rheinbach. Für den Kampf um die Tabellenführung der Konkurrenz Herren 55 hat sich die Mannschaft des TC Sportpark Rot-Weiss (TCSpRW) in der Regionalliga West des Deutschen Tennisbundes qualifiziert. Der deutsche Mannschaftsmeister 2019 hatte gegen den gleichfalls bislang ungeschlagenen THC Münster (THC) anzutreten. Auf der Tennisanlage des Tk am Stadtwald Rheinbach e.V. wurde dieses Tennisereignis ersten Ranges ausgetragen. Der spannende Wettkampf endete mit einem eindeutigen, aber hart erkämpften Sieg der Rheinbacher Mannschaft.

Insgesamt waren sechs Einzel und drei Doppel zu spielen. In der ersten Runde von drei Einzel trat Stefan Burchard (TCSpRW) gegen den Mannschaftsführer des HTC, Thomas Gausepohl, an. Nach dem ersten Satz, den Burchard mit 6:1 für sich entscheiden konnte, kam sein Gegner besser in das Spiel, lieferte lange Duelle, konnte das Spiel aber nicht mehr drehen, so dass Burchard das Match mit 6:1 und 6:3 für Rheinbach beenden konnte.

Stephan Bonacker (TCSpRW) bestritt gegen Wolfgang Nolze (HTC) das zweite Match. Der in dieser Saison erstmals in der Rheinbacher Mannschaft antretende Bonacker spielte sein bestes Tennis mit druckvollen präzisen Schlägen und blitzschnellen Reaktionen und bezwang seinen starken Gegner mit einem unglaublichen 6:0 und 6:0.

Im dritten Match der ersten Runde hatte Alvis Zingalvis (TCSpRW) mit Michael Schwarzer (HTC) einen schweren Gegner, gegen den er in einem hart umkämpften ersten Satz eine 5:7 Niederlage hinnehmen musste. Der Verlauf des zweiten Satzes verlief ähnlich kräftezehrend, nur dass Alvis Zilgalvis diesen Satz mit 7:5 für sich entscheiden konnte. Im Matchtiebreak gelang es dann Zilgalvis, auch dank seiner Nervenstärke, seinen Gegner mit 10:3 zu bezwingen.

Nach dieser erfolgreichen ersten Runde trat die Nummer 1 des TCSpRW, Christian Greuter, gegen seinen Counterpart vom THC, Lutz Rethfeld, auf dem „Centercourt“ an: In einem Spitzenduell mit viel Applaus für beide Seiten konnte Greuter seinen gleichfalls hervorragend spielenden Gegner vom HTC mit präzisem, druckvollen Spiel mit 6:2 und 6:4 bezwingen.

Denkbar knapp wurde es im nächsten Spiel: Henri de Wet (TCSpRW) musste gegen Torsten Lubeseder (THC) den ersten Satz im Tiebreak mit 6:7 hergeben. Er konnte aber mit konzentriertem Spiel den nächsten Satz mit 6.3 für sich entscheiden, so dass es im Tiebreak zu einem spannenden Duell kam, das letztlich, auch ein wenig glücklich, Henri de Wet mit 10:8 für sich entscheiden konnte.

Und auch im letzten Einzel kam es zu einem Showdown im Matchtiebreak: Jonas Larsson (TCSpRW) gab den ersten Satz gegen Guido Röwekamp mit 1:6 her, erkämpfte sich aber den zweiten Satz mit einem hervorragenden 6:1. Dann wurde der Wettstreit ausgewogen und bei jedem Ballwechsel spannend, bis schließlich der THC mit 12:10 Punkten den Sieg erringen konnte.

Bei drei Entscheidungen im Matchtiebreak wird trotz der 5:1 Matchpunkte für Rheinbach deutlich, dass hier zwei im Grunde ebenbürtige Mannschaften gegeneinander angetreten waren.

Mit diesem Ergebnis nach den Einzelspielen war klar: Die Tabellenführung und damit die westdeutsche Mannschaftsmeisterschaft Herren 55 war für die Rheinbacher Mannschaft gesichert.

Gleichwohl kam es zu einem unverändert spannenden Duell im Doppel: Für den TCSpRW trat neben Stefan Burchard der Rheinbacher Doppelspezialist Peter Zieger auf das Spielfeld. Und beim THC griff neben Thomas Gausepohl der schlaggewaltige Frank Hartwig in das Spielgeschehen ein. Nicht zuletzt wegen dessen starker Aufschläge und Schmetterbälle gewann das Team vom THC den ersten Satz mit 6:4. Nachdem sich das Team Burchard/Zieger sich auf dieses „Überrollen“ eingestellt hatten, gelang es ihnen, den zweiten Satz mit 6:3 für sich zu entscheiden.

Im Matchtiebreak kam es dann zu begeisternden Ballwechsel auf höchsten Niveau, bei dem neben dem schnellen, präzisen Burchardschen Grundlinienspiel insbesondere der Rheinbacher Peter Zieger seine schnellen Reaktionen am Netz in Spielgewinne umsetzen konnte, sodass das spannende Doppel mit 10:4 für Rheinbach entschieden wurde.

Verletzungsbedingt wurden die beiden anderen Doppel nicht ausgespielt so dass der TCSpRW Rheinbach das letzte und entscheidende Spiel der Sommersaison mit 7:2 Matchpunkten beenden konnte.

Bei der Siegerehrung durch den Vorsitzenden des Tk am Stadtwald Rheinbach e.V., Wolf-Ullrich Scherhag, galt dessen Dank und sportliche Anerkennung beiden Mannschaften, die den zahlreichen Zuschauern ein Tennisereignis ersten Ranges geschenkt hätten. Als Dank für die hochrangigen spannenden und beispielhaft fairen Wettkämpfe wurde den Spielern beider Mannschaften ein Weinpräsent überreicht.

Coronabedingt werden in diesem Jahr die deutschen Mannschaftsmeisterschaften nicht ausgetragen. Die Mannschaft Herren 55 des TCSpRW bleibt daher amtierender deutscher Meister. Mit dem Erringen der Tabellenführung in der Regionalliga West hat sie als „westdeutscher Meister“ erneut ihre Leistungsstärke bewiesen.

Mannschaftsführer und Tk-Vorsitzender: v.li. Karl Heinz Kremer (TCSpRW Rheinbach), Tk-Vorsitzender Wolf-Ullrich Scherhag, Thomas Gausepohl (THC Münster)

Mannschaftsführer und Tk-Vorsitzender: v.li. Karl Heinz Kremer (TCSpRW Rheinbach), Tk-Vorsitzender Wolf-Ullrich Scherhag, Thomas Gausepohl (THC Münster)

Leistungsstark und ebenbürtig: TCSpRW Rheinbach und THC Münster.Fotos: privat

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