Mike Rockenfeller siegt im zweiten DTM-Rennen im niederländischen Assen
Rockenfeller zeigte Racing vom Allerfeinsten
Assen (Niederlande). Die populärste Tourenwagenserie der Welt machte zum ersten Mal auf dem holländischen Circuit von Assen Station.
Auf der 4,55 Kilometer langen Strecke, die ursprünglich für die Motorrad-Grands Prix entworfen wurde, ging es für die 18 DTM-Piloten um wichtige Punkte in der Meisterschaft 2019. Ist der erste Teil der Strecke etwas langsamer, so gibt es im zweiten Abschnitt sehr schnelle Passagen, wo es richtig zur Sache geht.
Auch leicht überhöhte Kurven sind ein Merkmal dieser schwierigen und für die DTM-Fahrer neuen Strecke im DTM-Kalender. „Die Kerbs sind flach und in den eher sehr engen und winkligen Passagen werden die Reifen beim Herausbeschleunigen sehr stark beansprucht, deshalb wird das Reifenmanagement eine große Rolle spielen. Natürlich bin ich hier, um zu gewinnen. Mal sehen, wie es am Ende aussieht. Bei den letzten Rennen auf dem Nürnberger Norisring konnte ich unter anderem von Startplatz 11 bis auf das Podest vorfahren als dritter.
Mein Auto ist in der Saison 2019 sehr schnell und ich bin guter Dinge, hier auch in eine gute Platzierung umsetzen zu können“, so Mike Rockenfeller. Nun, in der Qualifikation zu Rennen 1 belegte der Neuwieder den neunten Rang.
Zum Polesetter Marco Wittmann auf BMW waren die ersten neun Piloten innerhalb einer Sekunde, das macht die DTM aus: Es geht um hundertstel Sekunden um die begehrten Startplätze.
Schwierige Wetterbedingungen und rutschige Piste
Das erste Rennen am Samstag musste hinter dem Savetycar gestartet werden, denn es regnete heftig. Mit diesen Gegebenheiten kam BMW-Pilot Mittmann am besten zurecht und überquerte als Erster die Ziellinie. Mit gut drei Sekunden Vorsprung siegte er vor den Audipiloten Nico Müller aus der Schweiz und dem Meisterschaftsführenden Rene Rast. Wie gesagt, aufgrund des starken Regens mussten die Fahrer drei Runden hinter dem Savetycar bleiben, bevor es dann im Renntempo weiterging. Es waren doch schwierige Wetterbedingungen und die Piste war sehr rutschig. Nach und nach trocknete der Asphalt aber ab. Auch Mike Rockenfeller fuhr ein gutes Rennen und raste am Ende noch als neunter durchs Ziel und somit in die Punkteränge. Es war sehr schwierig auf der winkligen Strecke, bei diesen Wetterbedingungen ein Rennen zu fahren. Die Gicht der nassen Strecke machte das Überholen fast unmöglich. Nachher, als die Strecke nach und nach abtrocknete, konnte man auch wieder ohne Sichteinschränkungen Boden gut machen. „Ich bin in den Punkten und das zählt,“ so Rockenfeller.
Und dass die Niederlande für Rockenfeller ein gutes Rennpflaster sind, das bewies der Neuwieder schon in der DTM-Saison 2017, denn er gewann auf dem Circuit von Zandvoort sein letztes DTM-Rennen. Das sollte sich in Assen ändern.
Denn der 35-jährige schnelle Mann aus dem Neuwieder Stadtteil Niederbieber beendete eine lange Durststrecke und siegte in DTM-Lauf zwei am Sonntag. Die DTM-Fans auf den Tribünen und die vielen Rockenfeller-Fans waren aus dem Häuschen, siegte doch Ihr Idol wider in einem DTM-Rennen. Im Gegensatz zum Regenrennen fand das zweite Rennen im Trockenen statt. Als starker Dritter in der Qualifikation ging Rockenfeller an den Start, den er mit großer Klasse vollbrachte und sofort Boden gut machte und auf Rang zwei vorfuhr. Der Trainingsschnellste Rene Rast behauptete seine Spitzenposition. Es war die 17. Runde, als der Neuwieder zum Pflichtboxenstopp und damit zum Reifenwechsel an die Box fuhr. Im weiteren Verlauf des Rennens überholte er seinen Markenkollegen und führenden Rene Rast. Am Ende siegte Mike Rockenfeller hochverdient, denn er zeigte Racing vom Allerfeinsten und zeigte somit, dass er zu den Besten in der DTM zählt.
„Bei uns ist alles gut gelaufen“
Dazu der Neuwieder: „Heute war es bei trockenen Wetterbedingungen entscheidend, die Reifen gut zu managen. Wir haben ungefähr nach der Hälfte der Renndistanz die Pneus gewechselt und gegen Ende bin ich auf der Hinterachse am Limit gefahren. Aber wir wussten vorher, dass der Verschleiß der Reifen hoch sein würde. Bei uns ist alles gut gelaufen, so dass ich mit einem Stopp sauber durchfahren konnte. Mit dem Wochenende und meinem Sieg nach zwei Jahren Durststrecke bin ich unheimlich glücklich: Das ist Motivation genug für die nächsten DTM-Aufgaben.“ Auch für das Rockenfeller Team/Audi Sport Team Phoenix unter der Führung von Ernst Moser gab es Anlass zu feiern. Wieder hatte die Mannschaft aus der Eifel mit 40,855 Sekunden den schnellsten Boxenstopp des Rennwochenendes gemacht. Dafür gab es 25 Punkte für die inoffizielle Boxencrew Meisterschaft „Best Pit Stop Award“ auf das Konto. Eine Bestätigung für die harte Arbeit, die Ernst Moser und seine Mannschaft und Fahrer in der DTM leisten.
„Ich bin stolz auf meine Truppe und meine Fahrer Loic Duval und Mike Rockenfeller. Sie sind fantastische Rennen gefahren und mit dem Sieg von Mike im zweiten Rennen hat alles gepasst“, so Ernst Moser.
In der aktuellen DTM-Tabelle führt Audipilot Rene Rast mit 158 Zähler vor Nico Müller, ebenfalls Audi, mit 136 Punkten sowie Marco Wittmann auf BMW mit 118 Punkten. Mit seinem Sieg verbesserte sich Mike Rockenfeller mit 84 Zählern auf den fünften Platz.
Das nächste Rennen findet im englischen Brands Hatch vom 10. bis 11. August statt.
DEB
Mike Rockenfeller im Audi RS5, DTM-Nummer 99, am Samstag mit heftigem Regen.
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