Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar - Saison 2018/19 - aktuell
Rot-Weiß dominiert weiter
Team von Fatih Cift holt den fünften Heimsieg in Serie am Oberwerth
Koblenz. Fünf Spiele, fünf Siege. Die Bilanz von Rot-Weiß Koblenz seit dem Umzug ins Stadion Oberwerth bleibt zumindest auf Punktspielbasis unbefleckt. Müßig dabei anzumerken das der „Vorstadtkult“ auch weiterhin die Tabellenspitze der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ziert.
Gegen Bingen gab es einen knappen 2:1-Erfolg vor allerdings nur gut 160 Zuschauern. Die erlebten eine engagiert auftretende Koblenzer Mannschaft, die gleich auf die Entscheidung drängten. Fast immer dabei Henrik Hillen, der seine Mannschaft immer wieder über die rechte Seite antrieb. Hillen war es dann auch der nach einer halben Stunde die ersten Trefferverpasste. Eingeleitet von Thilo Krämer kam der Ball über Derrick Miles zu dem Koblenzer Angreifer der aber hier hur die Querlatte traf. Besser machte es Thilo Kraemer, sieben Minuten nach der Pause. Nach einem Freistoß von Christian Meinert sorgte Krämer per Kopf für die Koblenzer Führung. Diese hielt allerdings zunächst nur sechs Minuten. Dann kamen die Gäste, durch einen verwandelten Handelfmeter von Enes Sovtic, zum Ausgleichstreffer. Zuvor soll Dominik Schmidt mit der Hand den Ball gespielt haben. Zumindest sah dies Schiedsrichter Thorsten Braun aus Güdingen so. Eine Fehlentscheidung wie die Aufzeichnung später belegte. Bingens Vllaznim Dautaj bekam den Ball gegen die Hand. Aber die Szene war wohl schwer zu erkennen und das angebliche Hilfsmittel aus Köln hat in der Oberliga noch keinen Einzug gehalten. So konnte Sovtic ausgleichen. Doch sechs weitere gespielte Minuten später jubelte wieder Rot-Weiß. Hillen nutzte einen Diagonalpass von Meinert zum Führungstreffer. Auch hier lag der Schiedsrichter daneben, denn Torschütze Hillen bekam den Ball unmittelbar vor dem Führungstreffer ebenfalls an die Hand. Keine Absicht, aber eben spielentscheidend. Am Ende siegte Rot-Weiß, sicherlich nicht unverdient, aber eben auch glücklich mit 2:1.
Trotz der Niederlage war Bingens Coach Nelson Rodrigues nicht unzufrieden. „Meine Mannschaft hat von Beginn an Vollgas gegeben. Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat“. Zufriedenheit natürlich auch auf der anderen Seite. „Man hat heute gesehen, dass Bingen eine gewisse Qualität besitzt. Am Ende ist es ein sogenannter dreckiger Sieg. Ich finde es nur schade, dass man nach so einem intensiven Spiel über den Schiedsrichter reden muss, der bei den beiden letzten Treffern jeweils daneben lag“, analysierte Fatih Cift.
Rot-Weiß Koblenz: Oost, Meinert, Kraemer, Arndt (80. Jusufi), Hillen (88. Yavuz), Fritsch, Miles, Weidenbach, Schmidt, Masala, Engel (75. Barut). TH
