Lokalsport | 28.04.2020

FCL Niederlützingen Abteilung Tischtennis- Herren 1

Rückblick auf eine erfolgreiche Saison

Niederlützingen. Anfang April entschied der DTTB, die laufende Saison, die seit Mitte März ausgesetzt war, komplett zu beenden. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war die anhaltende Corona-Pandemie. Der FCL ist natürlich enttäuscht, die Saison mit seinen sieben Mannschaften nicht sportlich abschließen zu können, da man mit guten Leistungen sich mehrfach in die vorderen Tabellenregionen spielte und auch noch Meisterschaftschancen bestanden. Man kann aber auch die Entscheidung nachvollziehen.

Als Aufsteiger gestartet, wollte man sich in der Kreisliga mit guten Leistungen etablieren und nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. Nachdem bekannt wurde, dass die zwei Eigengewächse Kevin Haupt und David Schmidtke vom TTV Andernach zurück zu ihrem Heimatverein wechselten, sah man diesem Ziel optimistisch entgegen. Die bestehende Mannschaft stand diesen zwei Akteuren in nichts nach, da man einen Durchmarsch von der 2. Kreisklasse über die 1. in die Kreisliga machte. In der Stammbesetzung Kevin Haupt, Andreas Ackermann, Daniel Müller, Christoph Hoß, David Schmidtke und Christian Adams bemerkte man nach den ersten Spielen, dass man in der Liga absolut konkurrenzfähig ist, sogar um die vorderen Plätze mitspielen konnte. Nach der Hinrunde konnte man sogar den ersten Platz belegen. Von den, bis zur Winterpause, neun absolvierten Spielen, konnte man eine Bilanz von acht Siegen und lediglich einer Niederlage aufweisen. Man musste sich nur dem TTV Remagen geschlagen geben. Etwas überraschend war es allerdings schon, dass man sich so weit oben wiederfand. Mannschaftsführer Andreas Ackermann war vollen Lobes über seine Mitspieler, die alle mit sehr guten Bilanzen auf sich aufmerksam machten. Die gesamte Mannschaft war nach dem bisherigen Abschneiden optimistisch für die Rückrunde. Nach der Hinrunde war jetzt alles möglich, sogar in Sachen Aufstieg, allerdings war man sich bewusst, ein Aufsteiger zu sein und wollte auch nicht zu viel. Gestärkt und gut trainiert fing die Rückrunde mit dem Topspiel an. Es wäre natürlich schön gewesen, dass der Erste auf den Zweiten erst am vorletzten oder letzten Spieltag aufeinandertreffen würde. Aber sei es drum, dieses Mal forderten die Spieler des FCL den TTV Remagen in heimischer Halle. Man wollte probieren die Niederlage aus der Hinrunde wett zu machen. Leider war auch dieses Mal der TTV Remagen stärker und sie holten sich die Tabellenführung zurück. Im Frühjahr startet auch immer der Pokalwettbewerb, hier trat man als Vorjahresdritter natürlich wieder mit vielen Ambitionen an. Man gewann in der ersten Runde gegen den TTV Oberwinter, sodass man in der nächsten Runde auf „alte“ Freunde aus Müllenbach traf. Nach spannenden Spielen gelang es dem FCL, ins Halbfinale einzuziehen. Bis Mitte März verlor sowohl der FCL als auch der TTV Remagen kein Spiel mehr. Die erste Mannschaft musste sich mit dem Relegationsplatz (2. Platz) zufriedengeben. Da man allerdings keine Chancen hatte, die Relegationsspiele, wegen des Coronavirus und der Beschränkungen, zu vollziehen, steigen somit auch die Zweitplatzierten der Kreisligen auf. Damit hat man es geschafft, nun zum dritten Mal nacheinander aufzusteigen. Ein Statement von Mannschaftsführer Andreas Ackermann: „Wir hätten es natürlich gerne sportlich geschafft, aufzusteigen, was allerdings durch die nicht stattfindende Relegation nun nicht mehr möglich ist.“ Alles in allem eine hervorragende Saison, wo man gerne auch mal das vordere Paarkreuz hervorheben darf, denn Ackermann und Haupt belegen in der abschließenden Einzelbilanz Platz 3 und 4. Man freut sich nun auf die 2. Bezirksliga und den damit kommenden Herausforderungen.

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