Fußball-Bezirksliga Ost - Saison 2018/19 - Aktuell
SG Ahrbach bleibt das Überraschungsteam
Zum Hinrunden-Abschluss überzeugen die Kombinierten gegen Müschenbach und gewinnt mit 4:1
Montabaur. Ein Sieg, eine Niederlage und ein Unentschieden. Zum Hinrunden-Abschluss gab es unterschiedliche Ergebnisse für die vier Bezirksligateams. In der Tabelle konnte sich die SG Weitefeld nun an der Tabellenspitze die Herbstmeisterschaft sichern. Jeweils zwei Punkte dahinter folgen die SG Wallmenroth und die SG Ahrbach. Im Ligakeller scheint der Klassenerhalt für die SpVgg Steinefrenz-Weroth kaum noch möglich bei dreizehn Punkten Abstand zum rettenden zwölften Platz. Denn da aktuell zwei Teams aus der Rheinlandliga in die Bezirksliga Ost abzusteigen drohen, gibt es auch vier Absteiger. Und somit könnte es auch noch die SG Hundsangen/Obererbach erwischen, die Platz dreizehn belegen und auch drei Punkte hinter der SG Betzdorf liegen.
SG Ahrbach/Heiligenroth - SG Müschenbach/Hachenburg 4:1 (2:0)
Heiligenroth. Mit einem deutlichen 4:1-Erfolg bleibt die SG Ahrbach das Überraschungsteam der laufenden Saison. Durch diesen Erfolg landet das Team nach Abschluss der Hinrunde auf einem tollen fünften Tabellenplatz. Der Erfolg gegen die SG Müschenbach/Hachenburg war auch in der Höhe am Ende hochverdient. Bereits nach neun Minuten hatten sich die Gastgeber warmgeschossen und lagen gegen die Gäste mit 2:0 in Front. Nicolai Pörtner (06.) und Niklas Wörsdörfer (09.) waren hier erfolgreich. Ein Spielstand, der auch beim Seitenwechsel bestand hatte. Hochverdient, denn bis zur Pause hatten die Gäste es nur ihrem Torwart Jan Böhning zu verdanken, dass dieses Ergebnis nicht höher ausgefallen war. Wörsdörfer sorgte bereits zwei Minuten nach der Pause mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Daran änderte dann auch nichts, dass Björn Helinghausen (56.) noch der Anschlusstreffer gelang. Denn nur neun Minuten später sorgte Markus Rausch wieder für den alten Abstand und am Ende auch für den verdienten Sieg der Hausherren. So sah es auch Ahrbachs Coach nach Spielende. „Perfekter Tempofußball sorgt für einen verdienten Sieg“, freute sich Peter Olbrich.
SG Ahrbach: Weimer, Bruch (79. Klar), Laux, Schaaf, Rausch, Wörsdörfer (72. Linz), Lenz, Lemmerz, Trumm, Pörtner (60. Höwer), Quirmbach.
SG Hundsangen/Obererbach - TuS Montabaur 0:0
Hundsangen. Sven Baldus war stinksauer nach der Nullnummer bei der SG Hundsangen. Und das wohl nicht nur allein wegen der Darbietungen in den neunzig Minuten zuvor, sondern auch wegen der letzten Wochen. Aus einem Titelkandidaten ist zum Hinrunden-Abschluss ein Mitläuferteam geworden. Neun Punkte beträgt mittlerweile der Abstand zum Spitzenreiter Weitefeld. Und wer das Spiel in Hundsangen nochmals Revue passieren lässt, kann kaum hoffen, dass sich an dieser Situation etwas ändert. Nur selten konnten sich die Gäste an diesem Nachmittag durchsetzen. Vor allem in Halbzeit eins keine Spielkultur im Aufbau, kein Biss, kein Kampf. So hatte Kim, sieben Minuten vor der Pause, die erste Möglichkeit für die Gäste überhaupt, doch er scheiterte hier genauso wie später dann Yannik Baum und Luca Heinz auf Hundsanger Seite. Viel änderte sich nach der Pause nicht. Zwar traten die Gäste nun engagierter auf, aber Zählbares sprang nicht heraus. Am Ende blieb es beim 0:0. „Zumindest mit der zweiten Hälfte kann ich leben“, gab sich Baldus nach Spielende mit den zweiten 45 Minuten zufrieden. Hundsangens Thomas Arzbach befand, dass der Punktgewinn seiner Mannschaft gut tut. Allerdings vergrößerte sich der Abstand zum Zwölften Betzdorf auf drei Punkte.
SG Hundsangen/Obererbach: Schmitt, Meuer, Schwickert, Hannappel, Weimer, Noll (89. Pineker), Baum, Faulhaber, Brühl, Heinz (79. Aßmann), Tuchscherer.
TuS Montabaur: Kloft, Henich, Stera, Meuer, Schulz, Scumaci, Ilbey (75. Marquardt), Brugnano (46. Obrebski), Gelhard, Kim.
SG Wallmenroth/Sch. - SpVgg Steinefrenz-Weroth 1:0 (0:0)
Wallmenroth. Die SpVgg Steinefrenz-Weroth bleibt weiterhin sieglos. In Wallmenroth unterlag der Aufsteiger dem Tabellenzweiten unglücklich mit 0:1. Unglücklich vor allem, wenn man den Zeitpunkt des entscheidenden Treffers nimmt. Zwar waren die Hausherren ständig überlegen, doch erst vier Minuten vor dem Ende gelang Steven Moosakhani das Tor des Tages. „Wir schaffen es einfach nicht, bis zum Spielende die Konzentration hochzuhalten“, merkte der Steinefrenzer Trainer Thorsten Hehl nach Spielende an. „Wir haben gut ins Spiel gefunden und können sogar in Führung gehen“, zollte er seiner Mannschaft sogar Lob. Hier hatte er die Gelegenheiten von Tobias Brand (13.) und Kilian Rick (24.) nochmals auf dem Schirm, die aber Jonas Prodlo beide glänzend parierte. Nach der Pause wurden die Hausherren stärker. Hier konnte sich dann Nico Weimer auszeichnen, der gegen Nikolai Heidrich (56.) und Philipp Freudenberg (61.) sich auszeichnete. So schien am Schluss alles auf eine Nullnummer hinauszulaufen. Dies verhinderte dann aber doch noch Moosakhani mit seinem abgefälschten Schuss kurz vor dem Spielende.
SpVgg Steinefrenz-Weroth: Weimer, Gloning, Paul (87. Simon), Brand, Rick (67. Diensberg), Schuh, Pörtner, Bendel, Hosel (57. Silberzahn), Görg, Bode. TH
