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SG Hocheifel Adenau - Heimspiel gegen die Spfr. Miesenheim

SGH hält durch Heimsieg die Klasse

SGH hält durch Heimsieg die Klasse

Die Mannschaft der SG Hocheifel Adenau.Foto: privat

15.05.2019 - 14:59

Adenau. Dank eines packenden 3:2 (2:1)- Heimsiegs gegen die bis dato punktgleichen Sportfreunde Miesenheim hat die SG Hocheifel in einem denkwürdigen Spiel den Klassenerhalt perfekt gemacht. Mit nun sechs Punkten Vorsprung auf den potenziellen Relegationsplatz kann das Team von Tobias Weiler vollkommen befreit in den letzten Spieltag gehen. Von Beginn an war im Adenauer Eifelstadion die Spannung geradezu greifbar, denn die Ausgangssituation war so, dass der Sieger der Partie den Klassenerhalt sicher haben würde, während der Verlierer weiterhin zittern müsste.


Der erste Treffer fiel in der 11. Minute


Im Anschluss an einen Eckball wurde der Ball von der Defensive der Gäste nur bis zur Strafraumkante geklärt, wo Niklas Pauly lauerte und das Leder mit einer humorlosen Direktabnahme unhaltbar in den Torwinkel feuerte. Mit der Führung im Rücken versuchten die Hausherren das Spiel nun zu kontrollieren, die Nervosität war ihnen jedoch weiterhin deutlich anzumerken, sodass der Ball von keiner der beiden Mannschaften wirklich lange in den eigenen Reihen gehalten werden konnte. In der 33. Spielminute spielte der neu ins Team gerückte Linksverteidiger Jan Münch einen herausragenden langen Ball auf den durchstartenden Dennis Palarowski, welcher den Ball mit seinem schwächeren linken Fuß ebenfalls per Volley ins Tor zur umjubelten 2:0-Führung beförderte. Doch wie allzu häufig in der Saison brachte auch diese nun komfortablere Führung keine Sicherheit ins Spiel der Kombinierten vom Nürburgring, sodass die Gäste nur drei Minuten später den Anschlusstreffer herstellen konnten. Ein langer Einwurf segelte über Freund und Feind hinweg in den Fünfmeterraum, wo einzig ein Miesenheimer Angreifer reagierte und den Ball nur noch über die Linie drücken musste. Bis zum Pausenpfiff sahen die Zuschauer im Eifelstadion noch auf beiden Seiten jeweils eine hundertprozentige Torgelegenheit, die jedoch weder von den Gästen noch von den Gastgebern genutzt wurden. In der zweiten Halbzeit waren es die Miesenheimer, die zunächst mehr ins Spiel investierten und auf den für sie so wichtigen Ausgleich drückten, während die SGH ihrerseits einige Konteransätze nur unzureichend zu Ende spielte. In der 66. Minute gelang den Gästen dann tatsächlich der Treffer zum 2:2, als ein Angreifer im Anschluss an eine Standardsituation aus dem Gewühl heraus zum Schuss kam und der Ball durch mehrere Abwehrbeine hindurch vorbei am machtlosen Adenauer Keeper ins Tor flog. Jener Patrick „Fako“ Herz im SGH-Tor stand in den kommenden Minuten gleich mehrfach im Fokus, als er nach teils haarsträubenden Fehlern seiner Vorderleute zweimal schlicht herausragend reagierte und die Gästestürmer in Eins-gegen-Eins-Duellen zur Verzweiflung brachte. Mit zunehmender Dauer fing sich die SGH aber wieder vom Schock des Gegentores und baute ihrerseits erneut Druck auf. Der große Moment des Spiels folgte dann in der 79. Spielminute, als Patrick Schneider erstmalig in dieser Saison eingewechselt wurde, und nur 30 Sekunden später nach toller Vorarbeit von Niklas Pauly in unwiderstehlicher Manier zum 3:2 für sein Team traf. Er avancierte zum Matchwinner, indem er dem Gästekeeper den Ball abluchste und diesen im Fallen ins Tor schieben konnte. Die Schlussphase war dann an Spannung kaum zu überbieten, da die Gäste fortan alles nach vorn warfen und die Hausherren quasi permanent im eigenen Strafraum verteidigten. Eine gelb-rote Karte für die Gäste sowie weitere vier Verwarnungen in den letzten fünf Minuten zeugen von der extremen Intensität, mit der die Partie am Ende von beiden Seiten bestritten wurde. Da „Fako“ Herz in der Nachspielzeit einen letzten Freistoß über die Latte lenken konnte, durften sich die Gastgeber am Ende über den Heimsieg und den damit verbundenen Klassenerhalt freuen. Tobias Weiler äußerte sich nach dem Spiel erleichtert: „Ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft, auch wenn wir es uns heute selbst unheimlich schwergemacht haben. Der Klassenerhalt für uns ist absolut verdient, denn wir sind gerade in schwierigen Phasen als Mannschaft aufgetreten und haben stets die Kurve gekriegt. Von nun an richten wir den Fokus auf die nächste Saison, denn es gibt einiges, an dem wir arbeiten wollen“. Für die SGH spielten: Herz- Schmitz, Schieler, Vitten, Münch (Baur/58.)- Weiler, Hertel- Heintz (Dederichs/69.), Nguyen (Schneider/78.), Pauly- Palarowski. Ausblick: Die SGH bestreitet ihr letztes Saisonspiel am kommenden Samstag, 18. Mai, voraussichtlich um 19 Uhr in Bad Neuenahr gegen den Ahrweiler BC II.

Pressemitteilung

der SGH Adenau

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Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
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