Lokalsport | 29.04.2016

SV Urmitz 1913/1970 e.V. - Abteilung Judo

Safari in Urmitz

Wenn Judokas zu Jägern werden - Tierabzeichen wurden erkämpft

Die jüngsten Teilnehmer waren mit Feuereifer bei ihren ersten Kämpfen dabei.privat

Urmitz. Viele Kinder gingen bei der Judo-Safari in Urmitz auf Punkte-Jagd. Sie alle hatten sich zum Ziel gesetzt, einen möglichst attraktiven Tieraufnäher zu erkämpfen. So ein „schwarzer Panther“ auf dem Judoanzug sieht schon toll aus. Wie in den vergangenen Jahren auch, richtete der SV Urmitz auch in diesem Jahr eine Judo-Safari aus. Hierbei handelt es sich um ein Sportfest, bestehend aus den Disziplinen Laufen, Springen, Werfen, einem Judowettbewerb und einer musischen Aufgabe. Dabei sammeln die Teilnehmer Punkte. Der Lohn sind Aufnäher mit Tieren, die anschließend den Judoanzug schmücken. Die Farben der Tiere orientieren sich an den Gürtelfarben. Je mehr Punkte ein Judoka gesammelt hat, desto dunkler ist die Farbe. Das Ziel aller ist der „schwarze Panther“. Hier muss man allerdings schon in allen Disziplinen viele Punkte erzielen. Aber auch der „braune Bär“ oder der „blaue Adler“ zeugen von einer erfolgreichen Safari. Selbst die Judokas, die später das „gelbe Känguru“ oder den „roten Fuchs“ auf dem Anzug tragen, haben mit Eifer alle Disziplinen absolviert. Die Veranstaltung hat sich über die Jahre zu einem schönen, familiären Sportfest entwickelt, an der auch Judokas anderer Clubs gerne teilnehmen. So durfte der SV Urmitz dieses Jahr 146 Judokas begrüßen. Viele Vereine besuchen die Safari in Urmitz schon seit etlichen Jahren. Leider lies das Wetter nur das Laufen auf dem Sportplatz zu. Alle anderen Disziplinen fanden in der Sporthalle statt. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen wanderten die Teilnehmer, die in sieben Gruppen eingeteilt wurden, von Station zu Station. Die meisten Punkte gab es, wie könnte es bei der Judo-Safari anders sein, für den Judowettkampf. Hier herrschte eine tolle Atmosphäre. Es wurde angefeuert, mitgefiebert und gejubelt. Besonders die Kämpfe der Kleinsten sorgten für Begeisterung am Mattenrand. Natürlich gab es auch Niederlagen, aber keine Verlierer. Letztendlich sammelte jeder Teilnehmer seine Punkte und freute sich über das erzielte Abzeichen. Es war eine tolle Veranstaltung. Alle Teilnehmer und deren Familien hatten viel Spaß und freuen sich auf eine Wiederholung im kommenden Jahr. Viele Eltern haben sich in vielfältigen Aufgaben eingebracht und so zu einem gelungenen Nachmittag beigetragen. Alleine 35 Kinder des SV Urmitz beteiligten sich an der Safari. Einige machten dabei ihre erste Erfahrungen in einem Wettkampf. Gleich drei schwarze Panther wurden durch die Urmitzer Judokas erlegt. Götz Schuhmacher (259 Punkte), Isabelle Heier (253) und Julian Herzog (246) dürfen sich in Zukunft mit dieser Auszeichnung schmücken. Die weiteren Teilnehmer des SV Urmitz waren: Lea Börner, Fabio Himmel, Alexander Walender, Lisa Wesemann, Elias und Edda Wiederstein, Leon Wilhelm (alle „Gelbes Känguru“), Lina Bornschier, Annalena Britz, Dion Fleuch, Jil Günther, Annie Heyer, Cedrik Lehnertz, Simon Patzke, Annika Röhrig, Leon Schnapp, Emy Schuhmacher, Lara Theisen, Jonas Urner („Roter Fuchs“), Benedikt Beck, Jannik Jentsch, Laura Meierle, Leon Preusser („Grüne Schlange“), Matteo Ebertz, Linus Karbach, Ben Preusser, Arne Schultz, Annalena Seitz („Blauer Adler“), Nick Garbusenko, Sören Mähne, David Rixen, Jannik Theisen („Brauner Bär“).

Die jüngsten Teilnehmer waren mit Feuereifer bei ihren ersten Kämpfen dabei.Foto: privat

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