Lokalsport | 28.09.2020

HSG Römerwall – erste Herrenmannschaft

Saisonauftakt in Bad Ems

Bad Hönningen/Rheinbrohl. Am kommenden Sonntag, 4. Oktober, bestreitet die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall nach fast sieben Monaten Pause wieder ein Pflichtspiel in der Handball-Rheinlandliga. Das HSG-Team hat nach dem Aufstieg 2018 auch in ihrer zweiten Saison den Klassenerhalt in der Rheinlandliga geschafft. Die Saison 2019/20 endete dabei abrupt Mitte März, die fünf eigentlich noch ausstehenden Spiele mussten coronabedingt ausfallen. Das Team hätte auf Platz neun liegend und mit einer Serie von drei gewonnen Spielen gerne seinen Lauf fortgesetzt, stattdessen sahen die Spieler einander über mehrere Wochen des Lockdowns überhaupt nicht, eine für Mannschaftssportler mehr als ungewohnte Situation. Sportlich verbesserte sich die Mannschaft nicht nur um zwei Tabellenplätze, sondern wies auch ein eklatant besseres Torverhältnis als in ihrer Premierensaison auf. Die höchste Niederlage fiel mit acht Toren Differenz moderat aus im Vergleich zu den vier „zweistelligen“ Pleiten 2018/19. Diese Zahlen belegen, dass das HSG-Team in seiner zweiten Rheinlandliga-Spielzeit selbst für die Topteams zu einem unangenehmen Gegner geworden war. Daran die Mannschaft von Spielertrainer Tim Binnes in der nun beginnenden Saison 2020/21 anknüpfen. Die neue Spielzeit wird von den Lokalduellen gegen Rhein-Nette, Moselweiß, Urmitz, Bad Ems, Welling, Bendorf und Weibern geprägt sein, dafür gibt es allerdings weniger der ebenfalls beliebten Auswärtsfahrten mit dem Bus. Die Leistungsdichte der Rheinlandliga ist weiterhin sehr hoch, weshalb das Ziel für die nach wie vor aus Eigengewächsen zusammengestellte Mannschaft erneut vor allem in der möglichst frühzeitigen Sicherung des Klassenverbleibs liegen wird. Dass die HSG aufgrund der erst nach den Sommerferien durch die Verbandsgemeinde Bad Hönningen erteilten Freigabe der Sporthalle bis zu zwei Monate später als Teile der Konkurrenz das Hallentraining wieder aufnehmen konnte, ist dabei leider kein Vorteil. Dennoch war schon bald nach der Rückkehr in die Halle erkennbar, dass die gewohnten Abläufe nicht verloren gegangen sind, auch die Leistungen in den Testspielen stimmen optimistisch. Die personelle Zusammensetzung des Kaders hat sich wie in den vergangenen Jahren auch wieder ein wenig geändert: Die beiden Routiniers Sebastian Rolser und Christoph Fritzen widmen sich künftig hauptsächlich ihren Familien und werden nicht mehr für die HSG auf dem Feld stehen. Julian Dannenberg und Karsten Hönig stehen ebenfalls nicht mehr zur Verfügung, gleiches gilt vorerst auch für Raphael Binnes. Diese herben Verluste sollen durch Hendrik Frorath (zweite Mannschaft) und Antonio Cacic (A-Jugend) sowie im Tor durch das Comeback von Robert Schuhmann möglichst kompensiert werden. Es bleibt gerade in der aktuellen Situation zu hoffen, dass die Mannschaft von Krankheiten und Verletzungen verschont bleibt, damit sie das Potenzial ihres jungen Kaders ausschöpfen kann. Der Saisonauftakt findet am kommenden Sonntag, 4. Oktober, auswärts in der Bad Emser Silberauhalle statt, wo die HSG auf die stark einzuschätzende Mannschaft des TV Bad Ems trifft. Das Spiel sollte laut Spielplan ursprünglich in Rheinbrohl stattfinden, jedoch hat die Verbandsgemeinde Bad Hönningen als Trägerin der Römerwallhalle aufgrund des noch nicht erfolgten Einbaus einer Lüftungsanlage bislang keine Freigabe für den Spielbetrieb erteilt, sodass das Heimreicht getauscht werden musste. Gegen die als Favorit auf einen der Spitzenplätze geltenden Bad Emser muss die Mannschaft vom Römerwall sicherlich direkt mit einer Topleistung aus den Startlöchern kommen, um sich eine Chance auf einen überraschenden Punktgewinn zu erarbeiten. Anwurf ist um 17 Uhr. Das erste Heimspiel ist aktuell für den 31. Oktober angesetzt, allerdings konnte die Verbandsgemeinde Bad Hönningen auch diesen Termin bislang noch nicht verbindlich zusagen.

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