Lokalsport | 07.07.2025

Läuferin der LG Laacher See beim Ironman Frankfurt

Saskia Alflen finisht erste Triathlon-Langdistanz

Saskia Alflen lief nach 3,8 km schwimmen, 180 km radfahren und 42 km laufen erschöpft, aber überglücklich ins Ziel beim Ironman in Frankfurt. Foto: privat

Mendig. Für Saskia Alflen ging nach einer langen und intensiven Vorbereitung ein jahrelanger Traum in Erfüllung. Am 29. Juni startete sie beim Ironman Frankfurt, um ihre erste Triathlon-Langdistanz über 3,8 km schwimmen, 180 km radfahren und 42 km laufen zu absolvieren.

Um 7 Uhr morgens ging es zusammen mit 3.000 anderen Startern los mit 3,8 km Schwimmen im Langener Waldsee. Bei 24 Grad Wassertemperatur war dies noch die angenehmste und kühlste Disziplin. Danach hieß es „Rauf aufs Rad“, um 180 km rund um Frankfurt zu fahren. Die Strecke war ein welliger Kurs mit 2 Runden, der insgesamt rund 1200 Höhenmeter hatte. Saskia konnte hier konstant ihre stärkste Disziplin abspulen und kam nach 6 Stunden und 23 Minuten in die zweite Wechselzone.

Der noch anstehende Marathon über 42 km war bei rund 35 Grad eine sehr herausfordernde Disziplin. Hilfreich war, dass die Laufstrecke in 4 Runden aufgeteilt war, so dass viele Zuschauer an der Strecke standen und die Athleten anfeuern konnten. Saskia hielt über 21 km souverän durch, musste dann jedoch aufgrund muskulärer Probleme abreißen lassen.

Nach 13 Stunden und 48 Minuten erreichte Saskia erschöpft, aber sehr glücklich das Ziel. „Es war mit 35 Grad sehr heiß und meine Beinmuskeln haben sich ab Kilometer 21 verkrampft. Aber ich wollte es unbedingt schaffen und habe mich ins Ziel gekämpft“, erinnert sich die Triathletin, die nun den Titel Ironman bzw. Ironwomen tragen darf. „Trotz der brutalen Hitze hat es sehr viel Spaß gemacht. Die Stimmung ist unglaublich und hat mich sehr motiviert durchzuhalten. Es war bestimmt nicht meine letzte Langdistanz“.

Pressemitteilung

Laufgemeinschaft Laacher See

Saskia Alflen lief nach 3,8 km schwimmen, 180 km radfahren und 42 km laufen erschöpft, aber überglücklich ins Ziel beim Ironman in Frankfurt. Foto: privat

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