RTV-M1883
Schock in der letzten Sekunde
25:26 im Derby gegen die HSG Siebengebirge
Rheinbach. Schock für den RTV-M1883: 30 Sekunden vor Schlusspfiff traf René Lönenbach nur die Unterkante der Latte, im Gegenzug kassierten die Hausherren dann in der letzten Sekunde noch einen Siebenmeter zum 25:26-(13:12)-Endstand im Derby gegen die HSG Siebengebirge.
Hängende Köpfe aufseiten der Rheinbacher Rumpftruppe, die ohne Dobbelstein, Genn und Breuer großartig gekämpft hatte, am Ende aber wieder mit leeren Händen da stand und zudem in der Pause auch noch Olli Dasburg mit Verdacht auf Knochenabriss ins Krankenhaus schicken musste.
Siebengebirge profitierte von löchriger Abwehr
Bis zum 4:4 (9.) verlief die Partie ausgeglichen.
Doch gegen die löchrige und zu unbewegliche RTV-Abwehr kam Siebengebirge zu einfachen Toren, und so setzten sich die Gäste auf 7:10 (18.) ab. Trainer Schwolow stellte auf eine 5:1-Abwehr um und brachte den angeschlagenen René Lönenbach als vorgezogene Spitze.
Die Maßnahme zeigte Wirkung. Angetrieben vom in dieser Spielphase überragenden Flo Feindt drehte der RTV mit einem fulminanten 6:1-Lauf zum 13:11 die Partie.
Schläfrig aus der Pause
Der Pausentee bekam dem RTV jedoch überhaupt nicht. Schläfrig kam man aus der Kabine, sodass die Gäste ohne Mühe auf 14:18 (38.) davon ziehen konnten. Doch mit der Umstellung zurück auf die 6:0-Abwehr kam wieder mehr Stabilität ins Spiel der Rheinbacher, die mit vier Toren in Folge zum 18:18 (41.) ausglichen.
Bis zum 22:23 (51.) legte Siebengebirge vor, ehe der starke Daniel Fischer und René Lönenbach den RTV mit 24:23 (53.) und 25:24 (57.) in Führung warfen. Doch das Glück war dem RTV wieder einmal nicht hold, sodass am Ende die Gäste jubelten. Für den RTV-M1883 I spielten: Niklas Funke (TW), Leon Thürnau (TW), Schwolow (2), Hammann (1), Lönenbach (4), Fischer (6), Feindt (8), Dasburg (1), Reyer (3), Schwarz und Preußner.
