VfB Linz – Fußball-Rheinlandliga 2024/2025
Schuster: „Wir freuen uns auf die Rheinlandliga“
Linz. In der Fußball-Bezirksliga Ost hat der VfB Linz die Meisterschaft 2023/2024 errungen und steigt in die Rheinlandliga auf. Die Kaiserberger können auf einen beeindruckenden Saisonverlauf zurückblicken: Vierzehn Punkte Vorsprung auf den Zweiten SG Westerburg und 101:36 Tore sowie in der Rückrunde 15 Siege in Folge verdeutlichen die Überlegenheit des VfB Linz in der Liga. VfB-Coach Thomas Schuster, der zuvor den A-Ligisten SG Rossbach/Verscheid trainierte, hat in seiner zweiten Saison am Kaiserberg seine Aufgabe mit Bravour gelöst. Blick aktuell führte mit dem 37-jährigen Meistermacher ein interessantes Gespräch:
Blick aktuell: In der vergangenen Saison Meisterschaft und Aufstieg in die Rheinlandliga. Für Sie eine Überraschung?
Thomas Schuster: Eigentlich nicht. Mein Vorgänger Behar Prenku hat mir eine intakte Mannschaft überlassen, die spielerisch und taktisch gut harmonierte. In der zurückliegenden Spielzeit hat sich das Team hervorragend entwickelt. Vor allem die Fähigkeit, den Ball zu kontrollieren und zu dominieren hat eine enorme Energie freigesetzt, die für die verdiente Meisterschaft sorgte
Blick aktuell: Im Vergleich zu ihrem ersten Trainerjahr 2022/2023 in Linz (3. Tabellenplatz) gibt es Dinge, die Sie anders gemacht beziehungsweise verändert haben?
Thomas Schuster: Ich habe mit der Mannschaft weiterhin fokussiert und konzentriert gearbeitet. Die Entwicklung der Spieler bereichern und einen gesunden Teamgeist auf und neben dem Platz fördern, standen dabei im Mittelpunkt. Die Jungs haben hervorragend mitgezogen und wurden am Ende auch dafür belohnt.
Blick aktuell: Nach der Hinrunde (8 Siege, 4 Unentschieden und 3 Niederlagen) mit der SG Westerburg und dem TuS Burgschwalbach punktgleich an der Tabellenspitze. In der Rückrunde 15 Siege in Folge und letztendlich Meister mit neun Punkten Vorsprung. Haben sie eine Erklärung für diese enorme Steigerung?
Thomas Schuster: Eine gewisse Nervosität und mangelnde Erfahrung machte sich in der ersten Saisonhälfte bemerkbar. Wir haben davon gelernt und uns Stabilität erarbeitet, sorgte zudem für das nötige Selbstvertrauen. Eine tolle Entwicklung, die sich in 15 Siege in Folge niederschlug. Durch die Neuzugänge Alexandar Zlatkov und Milot Juniku in der Winterpause gewann die Mannschaft nochmal in der Breite an Qualität.
Blick aktuell: Was war für sie der persönliche Höhepunkt der Saison und was die größte Enttäuschung?
Thomas Schuster: Enttäuschungen gab es keine. Lediglich beim 2:2-Remis gegen den TuS Asbach hatte ich ein ungutes Gefühl. Begeisternde Höhepunkte waren vor allem der 7:0-Kantersieg über den Mitkonkurrenten TuS Burgschwalbach und der schwer erkämpfte 2:1-Erfolg über den Mitaufsteiger SG Westerburg.
Blick aktuell: Wie sehen sie die zukünftigen Perspektiven für die Mannschaft?
Thomas Schuster: Der VfB Linz kann zuversichtlich in die Zukunft schauen. Das junge Team ist noch enorm entwicklungsfähig. Mit Yannik Becker, Michael Krupp und Yannick Dillmann stehen drei erfahrene Lenker zur Verfügung. Der übrige Kader besteht aus jungen und ambitionierten Spielern, die noch viel Potenzial nach oben haben und ihr Leistungslimit noch lange nicht erreicht haben.
Blick aktuell: Wie betrachten sie die neue Herausforderung in der Rheinlandliga?
Thomas Schuster: Die Mannschaft hat auf jeden Fall die Qualität, um den Klassenerhalt zu schaffen. Durch den Aufstieg hat das Team an Erfahrung, Selbstbewusstsein und Stabilität gewonnen, ist in der Lage den Erfolgsweg fortzusetzen. Wir freuen uns auf die neue Umgebung in der Rheinlandliga und bereiten uns mit viel Spaß auf die neue Saison vor.
Blick aktuell: Herr Schuster, vielen Dank für das nette und informative Gespräch.
LS
