Lokalsport | 02.10.2017

Handball - wBJ TV Arzheim Oberliga RPS

Schwer unter die Räder gekommen

TSG Friesenheim – TV Arzheim 34:20 (18:9)

Es gibt diese Tage, wenn bei einem nichts und dafür beim anderen alles klappt. Das war zumindest das Gefühl aller Anwesenden am letzten Sonntag.

Eine, auch in der Höhe, verdiente Niederlage lag hinter den Koblenzer Mädchen. Das als spannendes Spitzenspiel zweier Meisterschaftsfavoriten gehandelte Duell hielt leider nicht, was es versprach.

Bis zum 4:4 sah es noch „normal“ aus, danach brachen die Dämme. Viele technische Fehler im Angriff, die durch die sehr offensive Spielweise der Friesenheimer clever provoziert wurden und vor allem kein Zugriff auf die kleinen schnellen Spielerinnen in der Abwehr. So kam, dass die Gastgeber sich Zug um Zug über 9:4 auf 18:9 absetzten. Nach der Pause leider das gleiche Bild und spätestens beim 22:11 in der 30.min war klar, dass nichts mehr geht. Das Endergebnis von 34:20 war nur noch der traurige Schlusspunkt.

Friesenheim hat damit den Favoritenstatus bestätigt, wir sind das noch schuldig. Aber jetzt heißt es weiter arbeiten, den Schock verdrängen und wieder angreifen.

Es spielten im Feld: Hannah Lepiors, Lara Bierenfeld 1, Fredericke Engel 4, Lena Frohn, Julie Jacobs 5, Amalie Gilanyi 3,Tabata Kern 1, Paula Olbrich 4, Nina Overbeck, Paula Ferber 1, und Mieke Weiler 1, im Tor: Nora Gabriel, Lorena Schmidt und Marie Lohner.

Wiedergutmachung in Kirn

TuS Kirn-TV Arzheim 28:30 (15:14)15 gute Minuten am Ende des Spiels reichten an diesem Tag zum glücklichen, aber nicht unverdienten, Sieg in Kirn.

Wiedergutmachung war nach der deutlichen Niederlage in Friesenheim beim sieglosen Tabellenletzten in Kirn angesagt. Zu sehen bekamen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe, mit wechselnden Führungen beider Mannschaften und einer spannenden Schlussphase.

In der ersten Halbzeit war das Spiel lange Zeit ausgeglichen. 8:8 stand es in der dreizehnten, 12:12 in der neunzehnten Minute. Die Führung wechselte hin und her, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Die schnellen Kirner Spielerinnen nutzten immer wieder Lücken in der Abwehr und setzten sich im Eins gegen Eins konsequent durch. In der zweiten Spielhälfte erwischten die Gastgeber den besseren Start und konnten sich beim Stand von 20:16 erstmals mit vier Toren absetzen. Nach der anschließenden Auszeit kam endlich die Wende: Zweikämpfe wurden gewonnen, die Abwehr war beweglicher, kompakter und aggressiver, die Torhüterin hielt entscheidende Bälle und im Angriff wurden die herausgespielten Chancen konsequenter genutzt. Der Lohn war ein 28:28 kurz vor Spielende. Zum Schluss waren es purer Wille, Kampf um jeden Ball und mannschaftliche Geschlossenheit, die zum umjubelten Sieg führten.

Tränen flossen auch nach diesem Spiel. Im Gegensatz zur Niederlage in Friesenheim waren es diesmal keine Tränen der Enttäuschung, sondern Freudentränen über eine starke kämpferische Leistung, die zu einem wichtigen Sieg in Kirn führte.

Im Anschluss an die Spielpause in den Herbstferien geht es am 21. Oktober zum sieglosen SV Bornheim (Südpfalz). Höchste Konzentration ist dann nötig, um eine Zitterpartie wie gegen Kirn zu vermeiden. Anwurf ist um 16:00 Uhr.

Es spielten in Kirn: Benita Al Dahouk, Lara Bierenfeld 4, Fredericke Engel 6, Lena Frohn 1, Julie Jacobs 7, Tabata Kern, Hannah Lepiors 1, Paula Olbrich 4, Nina Overbeck 1 und Mieke Weiler 3, im Tor: Nora Gabriel, Lorena Schmidt und Marie Lohner.

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