Lokalsport | 14.02.2024

„Jungs vom Wasserturm“ empfangen den FV Diefflen

Sechs-Punkte-Spiel gegen „unangenehm zu spielenden Gegner“

Beim bislang letzten Aufeinandertreffen mit Diefflen ging es für Marcel Stieffenhofer (vorn) und Vadim Semchuck hoch her. Im Mai gewannen die Engerser mit 6:2.  Foto: Ulf Steffenfauseweh

Neuwied-Engers. Es ist ein bisschen paradox: Für den FV Engers und den FV Diefflen ist am Samstag, 24. Februar, um 14 Uhr das erste Spiel nach der Winterpause gleichzeitig das letzte Spiel der Hinrunde - obwohl beide Teams schon 23 Partien in der Oberliga absolviert haben. Doch das Heimspiel der „Jungs vom Wasserturm“ gegen die Saarländer musste in der Hinrunde gleich zweimal verschoben werden und ist daher für beide der Pflichtspielstart ins neue Jahr.

Die Begegnung ist dabei jetzt so offen wie wichtig. Denn in einer Oberliga, aus der in diesem Jahr bis zu acht Mannschaften absteigen, müssen auch die Teams auf Platz 8 (Engers) und 11 (Diefflen) den Blick nach unten richten. Das Polster ist mit vier beziehungsweise zwei Zählern dünn, und so ist das Aufeinandertreffen eines der berühmten Sechs-Punkte-Spiele.

Die Gäste aus Diefflen sind in dieser Spielzeit ein wenig die Wundertüte der Liga. So haben sie nicht nur im letzten Spiel der Hinrunde zu Hause gegen den starken SV Gonsenheim eine deftige 0:4-Packung kassiert, sondern sind auch gegen den Tabellen-15. aus Baumholder mit 0:8 untergegangen. Auf der anderen Seite steht ein 6:0 gegen Karbach. Außerdem sind die Saarländer das einzige Team, das bislang den weit enteilten Tabellenprimus Eintracht Trier bezwingen konnte - und das mit einem satten 5:1.

Die Saarländer sind zudem in dieser Spielzeit äußerst effektiv. Zehn Siegen stehen zwölf Niederlagen gegenüber, lediglich einmal gab es ein Unentschieden. Macht 31 Punkte trotz einer Tordifferenz von 40:52. Zum Vergleich: Die „Jungs vom Wasserturm“ haben trotz 50:39 Toren lediglich zwei Zähler mehr verbuchen können.

Die Engerser dürften also gewarnt sein. Und so spricht auch Trainer Sascha Watzlawik von einem „schwierigen Gegner“, der „sehr körperlich, manchmal auch an der Grenze des Erlaubten“ agiert. „Sie sind einen ähnlichen Weg wie wir gegangen und spielen mittlerweile seit Jahren in der Oberliga. Eine erfahrene, unangenehm zu spielende Mannschaft mit einer guten Mentalität“, charakterisiert der Coach, der den Gästen zudem attestiert, mit Fabian Poß und Chris-Peter Haase über zwei der besten Offensivakteure der Liga zu verfügen. „Am Ende werden Nuancen entscheiden. Aber natürlich müssen wir zu Hause bestehen“, redet „Watze“ nicht drumherum. Denn auch er weiß, wie wichtig drei Zähler zum Start wären.

Denn danach warten auf die Engerser drei knüppelharte Auswärtspartien in Folge: gegen die beiden letztjährigen Regionalligisten aus Worms und Trier und beim Dauerrivalen aus Karbach. Am Wasserturm geht es dann erst am Samstag, 23. März, um 15.30 Uhr gegen den FV Dudenhofen weiter.

Beim bislang letzten Aufeinandertreffen mit Diefflen ging es für Marcel Stieffenhofer (vorn) und Vadim Semchuck hoch her. Im Mai gewannen die Engerser mit 6:2. Foto: Ulf Steffenfauseweh

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