Lokalsport | 29.07.2024

TV Vallendar - Volleyball

Sechs kurze Vallerer in Mensfelden

Die sechs Kurzen beim internationalen Mensfelder Rasenturnier.  Foto: privat

Vallendar. Am 13. und 14. Juli 24 fuhr eine bunt gemischte Truppe Volleyballer des TV Vallendar nach Mensfelden zum internationalen Mensfelder Rasenturnier. Gespielt wird dort zwei Tage lang auf sieben Feldern um die Plätze 1-42. Für den TVV scharte Tobias noch Alisha, Franzi, Fenja, Max, Sebastian und den Krieger um sich und verkündete bereits vor Turnierbeginn das Ziel für dieses Wochenende: „Es ist ein Hobbyturnier und wir sind zum Spaß hier. Immendorf ist auch mit einer Mannschaft angemeldet und wir können alles verlieren, Hauptsache wir landen nachher vor ihnen!“ Die Immendorfer, gegen die sowohl früher die Mixed, als auch neuerdings die Herren, schon zahlreiche Freundschaftsspiele bestritten haben, waren alle schon wohlbekannt und man freute sich gegenseitig, sich auch bei diesem Turnier wiederzusehen. Samstags wurden Gruppenspiele gespielt. Vor dem ersten Spiel wurden zwar die Positionen abgesprochen, wer wo spielen würde, trotzdem war der Start etwas holprig. Das war bei Spielern aus drei verschiedenen Mannschaften auch zu erwarten gewesen, aber durch beständiges Rufen und eine unerschütterlich gute Laune verbesserte sich die Leistung stetig und man spielte sich immer besser ein. Trotzdem standen am Ende des Tages zwei gewonnene, sechs verlorene und zwei unentschiedene Sätze da. Umso größer war die Verwunderung, mit diesem Ergebnis tatsächlich Gruppenzweiter zu werden. Ein überraschender Sieg gegen die Gruppenersten aus Mainz verhalf den sechs Kurzen dazu. Ein Teil der Mannschaft nahm an der Waldranddisco teil und übernachtete dort, der andere Teil fuhr nach Hause, um am nächsten Tag mehr oder minder ausgeschlafen wieder da zu sein. Der Sonntag begann wie der Vortag auch mit zwei Niederlagen. Erst im dritten Spiel konnten die sechs Kurzen einen Sieg erringen. Nach einer weiteren Niederlage stand das langersehnte Spiel gegen die Immendorfer an. Max, der im normalen Ligabetrieb den Job des Liberos übernimmt, hatte sich mittlerweile auf zwei anderen Positionen warmgespielt. Sowohl in der Mitte, als auch im Außenangriff spielte er, als ob er jahrelang nichts anderes gemacht hätte. Alisha sorgte für geschlossene Doppelblöcke, egal ob Damen oder Herren auf der anderen Seite angriffen. Franzi und Fenja sorgten im Außenangriff immer wieder für Punkte. Der Krieger war im Angriff auf seiner Etage von niemandem zu stoppen, da ihn der gegnerische Doppelblock ein oder zwei Stockwerke tiefer, relativ wenig beeindruckte. Johanna und Jonas als einzige mitgereiste Fans übernahmen von der Seitenlinie den Job der Analyse und gaben hilfreiche Tipps zu Lücken auf der gegnerischen Hälfte.

Das Spiel gegen die Immendorfer war für beide Mannschaften entscheidend, da auch die Immendorfer noch nicht viele Siege an diesem Tag zu verzeichnen hatten. Mit einer ganz kleinen Prise Ironie konnten die sechs Kurzen am Ende zufrieden feststellen, dass sie „locker gegen Immendorf gewonnen haben“ (beide Sätze mit einem Punkt Vorsprung). Den Kurzen fielen fast die Augen aus dem Kopf, als bekannt wurde, dass sie durch relativ knappe Ergebnisse tatsächlich dritter in ihrer Gruppe wurden und somit um den fünften Platz spielen würden. Dieses Spiel war erst Recht auf Augenhöhe, da diesmal nicht mehr auf Zeit, sondern zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte gespielt wurde. Nachdem die ersten beiden Sätze jeweils mit 15:14 an ein Team gingen, stand nun der entscheidende dritte Satz an. Hier lagen die Kurzen lange Zeit zurück, kämpften sich aber nochmal auf ein 14:14 heran. Äußerst antiklimatisch beendete Sebastian den Satz mit einem sicheren Aufschlag ins Aus... Nach einigen Frust-Minuten freundete man sich dennoch mit dem sechsten Platz an, der wohlgemerkt zum Namen kaum passender hätte sein können.

Die sechs Kurzen beim internationalen Mensfelder Rasenturnier. Foto: privat

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