Lokalsport | 22.05.2017

Die Schachspieler des SC Remagen

Sinzig feiert zwei Aufstiege

Remagen. Die erste Mannschaft des Schachclubs Remagen-Sinzig hat durch ihren ersten Platz in der ersten Rheinlandpfalz-Liga den Aufstieg in die Oberliga geschafft. Die Spieler um GM Alexandre Dgebuadze und IM Richard Polaczek hatten diesen Erfolg ziemlich spannend gestaltet. Am letzten Spieltag benötigten sie unbedingt einen Sieg gegen die SG Trier II. Nach sieben Partien stand es 3,5:3,5, sodass Michael Czeratzki am siebten Brett unbedingt gewinnen musste, um den Aufstieg unter Dach und Fach zu bringen. Bei einem Remis wären stattdessen die Schachfreunde Heidesheim aufgestiegen. Durch Czeratzkis Sieg in einer aufopferungsvollen und nervenaufreibenden Partie gelang der Aufstieg dann doch. Hervorgehoben verdienen die bereits genannten Spieler Dgebuadze (7 aus 9) und Polaczek (7,5 aus 9), die mit ihren Erfolgen den Grundstein zum Aufstieg legten. Weniger erfolgreich, verlief die Saison für die zweite Mannschaft. Sie belegte nach dem letzten Spieltag den vorletzten Platz in der Rheinlandliga und hätte eigentlich absteigen müssen, wenn aus den oberen Ligen eine Mannschaft mehr abgestiegen wäre. Das war nicht der Fall. – Vorsorglich stieg wenige Tage zuvor die dritte Mannschaft durch ihren ersten Platz in der Bezirksklasse in die Rheinlandliga auf und garantierte so den sicheren Verbleib mindestens einer Mannschaft des SC Remagen-Sinzig in der Rheinlandliga der kommenden Saison. Diesen Aufstieg verdankt man vor allem der überdurchschnittlichen Leistungskonstanz von Joachim Nagel (7,5 aus 8) und Horst Endriss (7 aus 8). Die vierte Mannschaft erreichte mühelos einen vierten Platz in der A-Klasse. Dabei zeichneten sich vor allem zwei Spieler mit einem nachgerade sagenhaften Score aus. Jörg Fabritius erreichte 7,5 aus 8 und Waldemar Resler 8 aus 9 möglichen Punkten. Auch die fünfte Mannschaft (B-Klasse) konnte problemlos den Klassenerhalt sichern. Zum wöchentlichen Spiel- und Trainingsabend der Schachfreunde Sinzig (Freitags, 19.30 Uhr im Haus der offenen Tür (HOT), Barbarossastraße 43.) sind alle Freunde und Interessenten des königlichen Spiels herzlich eingeladen.

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