Lokalsport | 03.12.2024

SG Sinzig/Ehlingen mit 7:3-Erfolg im Derby gegen Andernach

Sinziger Reserve schickt Adenau mit 10:0 Höchststrafe nach Hause

Kreis Ahrweiler. In der Tischtennis-Rheinlandliga hat die SG Sinzig/Ehlingen das Derby gegen den TTV Andernach sicher mit 7:3 gewonnen. „Das war eine solide Leistung, bei der jeder im Einzel gepunktet hat, spielentscheidend natürlich schon die beiden Erfolge in den Doppeln“, so fasste der immer noch verletzte (Rückenprobleme) Mannschaftsführer Marcel Hippchen die Situation zusammen. Auf Sinziger Seite agierte erneut der in Bestform befindliche Jonas Sonntag mit zwei Erfolgen am Spitzenpaarkreuz souverän. Nils Damke, Christian Ehlers und Ersatzmann Valentin Dietl steuerten je einen Zähler bei. Entscheidend: Die Sinziger gewannen beide Doppel, wobei Jonas Sonntag und Christian Ehlers eine überzeugende Leistung ablieferten und sich Nils Damke und Valentin Dietl zu einem hart erkämpften 3:1-Erfolg spielten. Mit nunmehr 13:5 Zählern steht das Team auf jeden Fall sehr gut da. Bei noch einer ausstehenden Partie gegen Schlusslicht SG Untere Lahn erscheint überwintern auf Tabellenplatz 2 durchaus im Bereich des Möglichen.

Eine Etage tiefer in der Bezirksoberliga setzte die Reserve der SG Sinzig/Ehlingen ein klares Zeichen. Am Freitag tat sich beim Derby gegen den TuWi Adenau in der Sinziger Jahnhalle Überraschendes. Denn die Sinziger Reserve gewann diese Partie vollkommen unerwartet mit 10:0. Allerdings nutzten die Zweitvertretung der SG dieses Derby auch zu einer gewissen Machtdemonstration. Denn erstmals in der Saison setzte man gemäß der Meldeliste Christian Ehlers ein. Und Ehlers und Jonas Sonntag spielten dann eine ganz starke 4:0-Bilanz gegen Josef Berens und Fabian Berens auf Adenauer Seite. Justin Kuhn und Valentin Dietl waren zudem am unteren Paarkreuz für die Adenauer eine Nummer zu stark. Die Gäste aus der Eifel hatten noch in den Doppeln taktisch variiert und Josef Berens aussetzen lassen. Neben dem Debakel in Sinzig gab es für die Adenauer in der zweiten Partie des Wochenendes eine hart umkämpfte 4:6-Niederlage bei der Reserve des SV Windhagen. Im Westerwald hatten die Adenauer nach den Anfangsdoppeln bereits aussichtsreich mit 2:0 geführt, brachten diesen Vorsprung aber nicht über die Runden. Mit den beiden Niederlagen des Wochenendes rutschte man auch mit 6:10 wieder ins negative Punktekonto. Ungeachtet der noch ausstehenden Spiele wird der TuWi allerdings auf dem achten Tabellenplatz (der bedeutet den Klassenerhalt) in die Winterpause gehen.

Völlig überraschend steht der TTC Karla ganz oben in der Tabelle. Am Wochenende gab es in der Mehrzweckhalle Lantershofen den erhofften 7:3-Erfolg gegen Abstiegskandidaten DJK Ochtendung. Die Grafschafter gewann beide Doppel und Mannschaftsführer Marvin Krupp feierte zwei Erfolge am unteren Paarkreuz. „Das war die erhoffte gute Leistung mit dem richtigen Ergebnis“, hieß es von der Grafschaft.

In der Bezirksliga übernahm der TuS Kehrig mit nun 20:2 Zählern erstmals auch rein rechnerisch die Tabellenführung. Bereits am Freitag hatte der TuS ganz souverän mit 10:0 gegen TTC Rheinbrohl gewonnen. Zudem verfügt man mit +74 über ein traumhaftes Spielverhältnis.

Ohne Marcus Kreutz gab es für den FC Niederlützingen gegen den TSV Lay eine etwas überraschende 3:7-Niederlage. Wenig zu holen gab es auf der anderen Rheinseite für die TTG Kalenborn Altenahr. Den 2:8 beim VfL Waldbreitbach folgte am Abend ein 3:7 beim TTC Rheinbrohl. „Dabei war einfach nicht mehr drin“, fasste Mannschaftsführer Frank Rothhaß zusammen. Die Altenahrer liegen in der Mammutliga mit ihren 13 Mannschaften und ihren 7:15 Zählern klar auf einem Abstiegsplatz.

In der Kreisoberliga hat sich die Reserve des TTC Karla durch einen 7:3-Erfolg bei der zweiten Mannschaft der TTG Kalenborn/ Altenahr mit 17:5 Zählern zunächst einmal auf Platz eins geschoben. Nach Verlustpunkten liegt allerdings immer noch der TTC Müllenbach mit seinen 16:4 Zählern vorne. Und auch die Reserve des TuWi Adenau hat zwar einige Spiele weniger, steht mit 12:4 Zählern aber bisher auch ganz hervorragend da. BL

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