Fulminantes Sportfest der Döttesfelder „Amboss Kickers“
Sonne, Matsch und strahlende Gesichter
Döttesfeld. Sie ließen sich auch von teilweise widrigen Wetterbedingungen nicht stoppen: Am ersten Juniwochenende feierten die Döttesfelder „Amboss Kickers“ ihr traditionelles Sportfest. Mit vielen Hobbykickern und Freunden aus der Nachbarschaft.
Und am Ende gab es ein Bad in der Wied: Conny Redel und seine Teamkollegen vom Wiedtaler Hobby Club Bettgenhausen tauchten am Samstag (01.06.24) nach sechs Stunden Freizeitfußball beim Sportfest der Amboss Kickers in Döttesfeld in die Fluten des allgegenwärtigen Flusses. „Matsch abwaschen“ war angesagt. Und: „Tränen verdünnen“ - denn Redel und Co. hatten das Finale des spannenden Hobbyturniers knapp gegen die „Drunken Raptorz“ verloren. 4:4 hatte es nach der regulären Spielzeit gestanden, im fälligen Neunmeterschießen hatten die ganz in Pink angetretenen „Raptorz“ die Nase vorn.
Drei Tage lang stand der Fußball in Döttesfeld im Mittelpunkt des Sportfestes - jedes Jahr ist es das große Highlight im Veranstaltungskalender der gut 660-köpfigen Gemeinde zwischen dem Tal der Wied und der Mündung des Holzbachs. Das herrlich gelegene Waldstadion der 1988 gegründete „Amboss Kickers“ ist dabei ein regelrechter Magnet für Hobbyfußballer - bietet es doch beste Bedingungen. Neben dem liebevoll gepflegten Rasenplatz lockt die beliebte Vereinsgaststätte, die von den Hobbykickern in kompletter Eigenleistung aufgebaut wurde. „Das Miteinander steht bei uns im Vordergrund“, sagt Vereinspräsident Sebastian Fischbach, der wie all seine Klubkollegen/-innen drei Tage lang voll beschäftigt war, um das Turnier mit seinen insgesamt gut 500 Teilnehmern und Zuschauern reibungslos über die Bühne zu bringen.
Das Wetter haben aber natürlich auch die Döttesfelder nicht ganz unter Kontrolle - so musste das traditionelle Neunmeterschießen aller benachbarten Gemeindebürgermeister, das traditionell am Sonntagmittag stattfindet, wegen zu übler Platzverhältnisse kurzerhand in die benachbarte Eisenbahn-Unterführung verlegt werden - Verbandsgemeindebürgermeister Altenkirchen-Flammersfeld Fred Jüngerich zeigte sich hierbei am treffsichersten. Vorher setzten sich die neuformierten Amboss-Kiddis in einem Einlagespiel gegen den WHC Bettgenhausen auf dem mittlerweile eher schlammigen Stadionrasen mit 6:5 durch. Los ging’s allerdings schon am Freitag mit einem Altherrenturnier, das - bei noch bestem Sonnenwetter - eine kombinierte Auswahl aus Güllesheim und Döttesfeld gewinnen konnte. Nach diesem Aufgalopp verglichen sich am Samstag zehn Hobbyteams, die neben dem Sieger der „Drunken Raptorz“ auch eine wegen der ergiebigen Regenfälle schwer ramponierten Rasenfläche hinterließen. So durften sich sonntags die Akteure des großen Dorf- und Betriebsmannschaften-Turniers im Matschfußball versuchen - mit dem DTC Seifen als strahlendem Sieger.
„Wir haben es wie immer genossen. Haben tollen Sport gesehen, viele neue Freundschaften geschlossen und einfach drei schöne Tage miteinander verbracht“, resümierte Klub-Boss Fischbach, dessen Vater Martin - der in diesem Jahr nach 30 Jahren als Döttesfelder Bürgermeister aus dem Amt ausscheidet - am Abschlusstag zum Ehrenmitglied des Klubs ernannt wurde. Conny Redel und seine knapp unterlegen Teamkollegen vom samstäglichen Finalspiel waren auch irgendwann wieder aus der Wied aufgetaucht. Und versicherten: „Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei!“.
Familiensache - das Sportfest der Döttesfelder „Amboss Kickers“.
Ein Siegerbad in der Wied gehört dazu
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