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Insolvenzverfahren der TuS Koblenz ist eröffnet

Sponsoren wollen TuS bei Neuanfang unterstützen

Spiel- und Trainingsbetrieb wird fortgesetzt

Sponsoren wollen TuS bei Neuanfang unterstützen

Der Insolvenzverwalter Peter Theile will dafür sorgen, dass es dem Verein langfristig finanziell wieder besser geht. Fotomontage: Pixabay / cf

04.07.2018 - 09:33

Koblenz. Das Amtsgericht Koblenz hat am Samstag, den 30. Juni 2018, das Insolvenzverfahren über das Vermögen der TuS Koblenz 1911 e.V. eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde der bisherige vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Peter Theile bestellt.

„Die Erarbeitung des notwendigen Gutachtens und der Planungsunterlagen in der Kürze der Zeit war eine sportliche Herausforderung“, so Dr. Theile in einer ersten Stellungnahme. Gemeinsam mit den Mitarbeitern der Geschäftsstelle und Teilen des Präsidiums sei es aber gelungen, alle wesentlichen Unterlagen rechtzeitig einzureichen. „Ab jetzt können wir gemeinsam an einer positiven Zukunft der TuS arbeiten, wirtschaftlich wie sportlich“, so Theile weiter.

„Wir danken Herrn Dr. Theile für seinen Einsatz für den Verein. Wir hatten den Eindruck, er und sein Team arbeiteten in den vergangenen zwei Wochen rund um die Uhr“, betont Arnd Gelhard, der Präsident der TuS Koblenz.

Im ersten Schritt wird nun in den kommenden Tagen die finale Kaderplanung von der 1. Mannschaft bis zur U10 in Angriff genommen. Darüber hinaus werden in allen Bereichen die Strukturen optimiert, die ein effektives Arbeiten auch im laufenden Insolvenzverfahren ermöglichen sollen.

„Selbstverständlich mussten wir in den zurückliegenden Tagen nicht nur die Situation der Einnahmen einschätzen, sondern auch alle relevanten Kosten des Vereins überprüfen. Daraus zu ziehende Schlüsse werden in den nächsten Wochen umgesetzt“, so Dr. Peter Theile, der seine Aufgabe in erster Linie in der langfristigen wirtschaftlichen Konsolidierung des Vereins sieht. Für alle anderen Belange müsse er sich weiterhin auf die Expertise und den Einsatz des amtierenden oder eines zukünftigen Präsidiums sowie auf die der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter verlassen.

Eine wesentliche Aufgabe des Insolvenzverwalters besteht nunmehr darin, eine Einigung mit den Insolvenzgläubigern idealerweise im Rahmen eines Insolvenzplanes zu erreichen. Nur mit der Mithilfe der bisherigen Gläubiger wird das Verfahren erfolgreich durchgeführt werden können.

Erste positive Signale gibt es auch von den bisherigen Sponsoren und Unterstützern der TuS. In einem ersten Treffen mit dem künftigen „Chef“ der TuS Koblenz, Herrn Dr. Theile, signalisierten die anwesenden Sponsoren ihre Bereitschaft, den Verein in seinem Neuanfang weiter zu unterstützen.

Als eine der entscheidenden Aufgaben der kommenden Monate sehen alle Beteiligten nun die Herausforderung, verlorengegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Es sei jetzt die Chance, Unternehmen und Politik von der Zukunftsfähigkeit der TuS Koblenz zu überzeugen und als Partner ins Boot zu holen. Nur gemeinsam mit der Region kann der Verein seine wichtige Stellung, vor allem im Bereich der Jugendarbeit, festigen und ausbauen.

„Die vor uns liegenden Aufgaben werden sicher einige Monate in Anspruch nehmen. Über den Fortgang des Verfahrens werden wir berichten“, lässt der Verein mitteilen.

Pressemitteilung TuS Koblenz

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Kommentare
Uwe Klasen :
Zitat Jörg Zschimmer: "...aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben..." --- Noch unterirdischer kann ein Mensch kaum Argumentieren. Die Vertreter, Befürworter und Anhänger der sogenannten Energiewende und des, angeblich durch den Menschen verursachten, Klimawandels agieren fast wie Sektierer, Gegenargumente werden Bestenfalls angehört aber Abgelehnt!
Jörg Zschimmer:
Im Gegensatz zur zum Beispiel Braunkohlesubvention, werden die genannten Vereine nicht subventioniert. Das CO2 zur Photosynthese wichtig ist, ist nur bis zu bestimmten Konzentrationen richtig, danach geh der Ertrag rabide zurück - aber daran kann man ja dann den Flüchtlingen die Schuld geben...
Uwe Klasen :
Die Subventionsabgreifer und unsozialen Energieverteurer diskutieren wohl darüber wie sie die Verbraucher noch mehr schröpfen können! P.S. Kohlenstoffdioxid ist elementar Wichtig für die Photosynthese!
Uwe Klasen :
Ein Termin an einem Wochenende wäre vielleicht von Vorteil gewesen, so sind Berufstätige Radfahrer im Nachteil und gerade deren Erfahrungen und Kenntnisse könnten zusätzliche Informationen erbringen.
juergen mueller:
Das weiss man längst,dass die Stadt auf Radfahrer nicht eingestellt ist u.sich als TOP-Stadt mit der höchsten Arbeitsdichte in Rhld-Pfalz,damit verbunden eine Verkehrsdichte,Tendenz steigend,die mit der vielgepriesenen Attraktivität u.einer positiven Wahrnehmung nicht mehr viel gemein hat ... u.das Ende der Gier nach noch mehr Arbeitsplätzen ist nicht abzusehen, im Gegenteil.Dafür muss ein Stadtteil wie RÜBENACH bluten unter der Last einer unzumutbaren Verkehrsdichte mit all ihren negativen Folgen,auch gesundheitliche u.einem Entzug von Freizeit-/Erholungswert durch Flächennachfrage zur weiteren Ansiedlung von Gewerbe u.Industrie.Die neue Pfaffendorfer Brücke wird "natürlich mit einem breiten Radweg ausgestattet?" Ja,weiss man ebenfalls - mit unzureichenden 30 cm!Dieser angelaufene Paradigmenwechsel (besonders wichtig gehaltene Entwicklungen,Umbrüche) hat sich damit spätestens erledigt.Die Politik hat halt die Macht Vertrautheit zu zerstören.
Olaf Erdmann:
Der sich rsant vollziehende Wandel in unserer Gesellschaft ist weder eine Laune noch Verlust von Pietät, sondern Teil des Gesamtgesellschaftslichen Veränderungsprozesses. Friedhöfe z.B. markieren für mich die unüberbrückbare Linie zwischen "Sein und Nichtsein", zwischen "Leben und Tod", zwischen "Zeit und Ewigkeit". Alle Menschen kennen diese Grenze, die das Leben vom Tod, die die Lebenden von den Toten trennt und deutlich unterscheidet. Ein offener Dialog in unserer Gesellschaft zu diesem Thema ist daher ein hohes GUT.
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