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Eishockey-Regionalliga West

Starke Eisbären holen an der Lahn drei Punkte

EG Diez-Limburg - Lippe-Hockey Hamm 3:7

26.11.2018 - 14:50

Diez. Es reicht derzeit nicht gegen die besten Teams der Liga: Die EG Diez-Limburg hat in der Regionalliga West auch das Heimspiel gegen die Eisbären aus Hamm verloren – dieses Mal mit 3:7 (0:2, 2:3, 1:2). Die Rockets waren am Sonntagabend nicht ganz so weit weg vom Gegner und konnten sich im Vergleich zur Niederlage gegen Neuwied steigern, von einer homogenen Leistung waren sie jedoch noch immer zu weit entfernt. Dazu bewahrheitete sich eine alte Tugend: Wenn es nicht läuft, dann wirst du selten mit einfachen Toren belohnt. Die EGDL ließ selbst beste Chancen ungenutzt.

Unterzahl. Die Gäste führen bereits mit 2:0. Jetzt bloß nicht das dritte Gegentor kassieren. Die Rockets stehen gut, haben plötzlich die große Chance zum Anschlusstreffer. Jamie Hill läuft allein auf Hamms Sebastian May zu, scheitert aber im Abschluss am starken Eisbären-Keeper. Irgendwie bezeichnend. Auch wenn die Ansätze schon in diesem ersten Drittel gegen Hamm deutlich besser waren, die Mannschaft engagiert und willig wirkte – zu einer Belohnung sollte es noch nicht reichen. Hamm führte nach 20 Minuten durch Tore von Oliver Kraft (8.) und Lukas Novacek (16.) mit 2:0.

Im zweiten Drittel braucht es zwei weitere Tore, bis auch die EGDL sich endlich auf der Anzeigentafel verewigt. Zunächst machen Kevin Thau (22.) und Lukas Novacek (27.) das 4:0 für Hamm – gefühlt zu hoch für ein nicht so eindeutig laufendes Spiel. Aber vielleicht geht ja noch was: Florian Böhm macht das 1:4 (30.), Mark Corbett nach sehenswertem Alleingang das 2:4 (37.). Es gibt aber auch wieder diese Momente: Pierre Wex stürmt in Unterzahl allein auf May zu, schießt aber am Tor vorbei. Und auf der Gegenseite bekommen die Raketen gefühlt minutenlang die Scheibe nicht aus dem Drittel, bis Kevin Trapp quasi gezwungen wird, sie endlich in die Maschen zu schieben (39.). 2:5 nach dem zweiten Drittel, Hamm war auch nach 40 Minuten in der Spur.

Zwar lassen die Eisbären im letzten Drittel noch das 3:5 durch Alexander Engel zu (50.), mehr aber auch nicht. Kevin Thau tanzt die Raketen zum 6:3 aus (54.), Ibrahim Weißleder erhöht per Empty Net Goal sogar noch auf 7:3 (59.). Hamm wird an einem Abend, an dem Schiedsrichter Daniel Melcher sein Potenzial nicht abrufen kann, der Favoritenrolle gerecht.

„Auch wenn wir das Spiel heute gewonnen haben, muss man sagen, dass wir auch Glück hatten und der Sieg am Ende vielleicht zu hoch ausfällt“, sagte Gästetrainer Ralf Hoja. „Wir haben heute nicht besonders gut gespielt und wirkten ein bisschen kraftlos. Aber wir haben Gott sei Dank zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht, das hat uns ziemlich geholfen. Es war ein schweres Spiel und ich bin froh, dass wir hier gewonnen haben.“

„Wir können mit der Niederlage natürlich nicht zufrieden sein“, sagte Rockets-Trainer Jens Hergt. „Aber die Mannschaft hat über fast 60 Minuten gekämpft und Einsatz gezeigt. Wir hatten kein Schussglück, aber das Team hat sich dennoch nie aufgegeben. Wir wollten nach Freitag eine Reaktion zeigen, und das ist uns gelungen. Darauf können wir aufbauen. Dass wir beim Stand von 3:6 den Torhüter rausnehmen, war so mit dem Team abgesprochen. Wir wollten noch einmal alles versuchen und damit auch ein Zeichen setzen.“

EG Diez-Limburg: Schönfelder (Themm) - Engel, Corbett, Mörschler, Krämer, Bruch - Maier, Niestroj, Mainzer, Wex, Firsanov, Schwab, Hill, Florian Flemming, Julian Grund, Böhm.

Schiedsrichter: Daniel Melcher.

Zuschauer: 177.

Tore: 0:1 Oliver Kraft (8.), 0:2 Lukas Novacek (16.), 0:3 Kevin Thau (22.), 0:4 Lukas Novacek (27.), 1:4 Florian Böhm (30.), 2:4 Mark Corbett (37.), 2:5 Kevin Trapp (39.), 3:5 Alexander Engel (50.), 3:6 Kevin Thau (54.), 3:7 Ibrahim Weißleder (59.).

Strafminuten: Diez-Limburg 14 + 10 Nils Krämer, Hamm 6.


Der Ausblick


Am Freitag, 20.30 Uhr, empfängt die EGDL die Dinslaken Kobras.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat Andreas Biebricher:"Die ... Grünen ... maßen sich an, alleine zu definieren, was richtig ist, was man sagen darf und was nicht, kurz: was politisch und moralisch korrekt ist. Andersdenkende werden in die Ecke gestellt und stigmatisiert. Das ist intolerant und undemokratisch." --- Wie Recht Herr Biebricher damit hat! Und meine Anerkennung, den Mut zu haben dies so klar zu formulieren!
juergen mueller:
Dieses Thema geht uns ALLE an und ich stelle einfach mal in den Raum, dass die überwiegende Mehrheit der Ratsmitglieder, u.damit meine ich in erster Linie diejenigen der CDU,Freie Wähler sowie natürlich die AfD, die sich in Sachen Integration ja bereits einen Negativ-Namen gemacht hat u.macht im Aufsuchen einer Badeanstalt eine Minderheit ausmacht.Deshalb wäre eine Bürgerbefragung das Ziel gewesen.Das was hier mal wieder "im kleinen Rahmen" beschlossen wurde nenne ich intolerant u.undemokratisch.Die Aufklärungsarbeit von CDU-Biebricher ist widersprüchlich u.spiegelt seine alleinige Auffassung/Meinung dar,die zumindest mich nicht im geringsten interessiert,da sie kein Maßstab für die der Bürgerschaft darstellt.Politisch wurde sich (auch) mal wieder selbst übertroffen,indem Bade- u.Schulordnung Gegensätze aufzeigen,die inakzeptabel sind.Das was Sie,Herr Biebricher, hier predigen hat mit Offenheit,Respekt,Toleranz u.Aufeinanderzugehen nicht das Geringste zu tun.Das ist pure Polemik.
Uwe Klasen:
Mit den Worten einer (berühmten) Zeitgenossin: "Nun sind sie halt da! - Wir schaffen das!"

„Verschwunden – Letzte Spur Lahnstein“

JAHN, SABIENE :
Danke der Redakteurin für diesen guten Beitrag, der detailverliebt die Stimmung des Abends wiedergibt. Eine schöne Sprache hat sie. Ein kleiner Fehler ist leider unterlaufen. Nicht in Lahnstein fließen Rhein und Mosel zusammen, sondern in Koblenz. Das aber schmälert nicht den ansonsten gut recherchierten Beitrag. Glückwunsch Lahnstein, es war ein schöner Anlass in dieser tollen Stadt zu gastieren. Feiert froh durch das neue Jahr, Euerm Jubiläumsjahr! Beste Grüsse, Sabiene Jahn
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