Fighting Farmers Montabaur
Stolpern war keine Option
Fighting Farmers gewinnen in Kassel 58:0
Montabaur. „Das war heute so eine Geschichte, über die man stolpern kann.“ Sebastian Haas war sich der kniffligen Situation durchaus bewusst. Im siebten Spiel der Saison stand der bisher kleinste Kader zur Verfügung. Doch das Spiel bei den Kassel Titans war vor allem eine Kopfsache. Mit 43:6 hatten die Fighting Farmers das Hinspiel gewonnen. Diesen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen, und dann auch noch nicht einmal alle Mann an Bord zu haben, das hätte auch schief gehen können. Nicht aber in der derzeitigen Verfassung, in der sich Montabaur befindet. Der Spitzenreiter der Regionalliga Mitte fuhr im siebten Saisonspiel den siebten Sieg ein. Das 58:0 (0:0, 23:0, 14:0, 21:0) war der bisher deutlichste Sieg in der laufenden Regionalliga-Saison.
Das 0:0 nach dem ersten Quarter hatte durchaus Potenzial, den einen oder anderen im Farmers-Lager unruhig werden zu lassen. „Wir haben ein bisschen gebraucht, um aus dem Bus zu kommen“, beschrieb Haas den ersten Offense-Versuch. „Danach wurde es mal kurz laut, und dann haben wir auch direkt das Tempo erhöht.“ Zu Punkten im ersten Quarter sollte es noch nicht reichen, dafür gab es davon reichlich im zweiten Quarter. Pascal Rogawski über neun Yards, Damon Byrd über 30 Yards, dann noch einmal Rogawski über neun Yards: Mit drei Laufspielzügen zogen die Farmers davon, angereichert von zwei Two-Point-Conversions (Matthias Pitsch) und einem Zusatzpunkt (Tino Balle). Zwischenfazit zur Pause: 23:0 vorne. Alles im grünen Bereich. Die Ausfälle wichtiger Leistungsträger wie Zain Gower und Christian Ammann schienen gut kompensiert.
„Deshalb hatten wir zur Pause auch entschieden, nach dem ersten Offense-Drive damit zu beginnen das Personal durchzuwechseln“, sagte der Farmers-Headcoach. „Weil aber der erste Drive so schnell vorbei war, hat Christian Baader noch einen zweiten gespielt.“ Der Quarterback der Westerwälder stand somit bei zwei weiteren Touchdownläufen (von insgesamt vier) von Rogawski noch auf dem Feld. Der fleißigste Punktelieferant des Tages (24 von 58 Punkten) lief über 20 und neun Yards in die Endzone (Zusatzpunkt jeweils Tino Balle). Danach schaute Baader nur noch zu, den Posten als Spielmacher übernahm Dominik Becker.
„Wir haben durchrotiert, wo wir konnten. Natürlich gab es Spieler wie Tim Edmonds oder Damon Byrd, die wir aufgrund der dünnen Personaldecke nicht vom Feld nehmen konnten, aber wir haben das Play-Calling entsprechend angepasst“, sagte Haas. Das änderte aber nichts daran, dass die Gäste weiterhin konsequent Punkte auf die Anzeigentafel brachten. Konstantin Klauke (fünf Yards) und Christopher Düren (drei Yards) erliefen im letzten Viertel zwei weitere Touchdowns. Dazu trug US-Safety Tim Edmonds eine Interception bis in die Endzone. Alle drei Zusatzpunkte gingen auf das Konto von Tino Balle.
„Ich bin echt stolz auf die Jungs“, sagte Haas nach dem 58:0-Kantersieg in der Ferne. „Ich bin froh, wie gut wir unseren Gameplan heute umgesetzt haben. Alle haben heute gespielt und sich auf dem Feld mit einer starken Leistung selbst belohnt.“ Als die Spieluhr weniger als zwei Minuten anzeigte, knieten die Farmers frühzeitig ab. „Kassel hat als Nachrücker und Aufsteiger in die Liga natürlich einen schweren Stand, aber sie haben heute bis zum Schluss toll gekämpft“, zollte der Farmers-Headcoach dem Gegner Respekt. Seinen eigenen Jungs verordnete Haas nun erst einmal eine Woche Erholung und eine Auszeit vom Football, bevor sich das Team dann auf die für die Meisterschaft bereits entscheidenden Heimspiele gegen Kaiserslautern (12. August) und Frankfurt (19. August) vorbereitet.
Pressemitteilung
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