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Sieg gegen den TTV Andernach III in Lantershofen

TTC Karla ist Halbzeitmeister

04.12.2017 - 12:23

Kreis Ahrweiler. Erstmals in dieser Saison gab es für die Frauen des TTC Karla in ihrer Tischtennis-Rheinlandliga am Samstag eine herbe Niederlage. Stark ersatzgeschwächt verlor das Team beim TTC Zugbrücke Grenzzau mit 1:8. Lediglich Patricia Rech und Mona Scholz konnten im Doppel für den Ehrenzähler sorgen. „Das war natürlich relativ heftig macht aber nichts“, so Karla Sprecher Karl-Heinz Mombauer. Denn mit 8:6 Zählern hat das Team eine sehr gute Vorrunde hingelegt, die man auf der Grafschaft in dieser Form gar nicht erwartet hätte. Wahrscheinlich wird es bei einem guten dritten Tabellenplatz bleiben. „Alles in Ordnung wir sind zufrieden“, hieß es von der Grafschaft. In der Tischtennis Bezirksliga kann die Reserve der SG Sinzig/Ehlingen einfach keine richtige Leistung abrufen. Im richtungsweisenden Spiel beim TTC Olympia Koblenz verlor man am Samstag mit 4:9. Bereits nach den Doppeln hatte man enttäuschend mit 0:3 zurückgelegen. So richtig an die Normalform heran fand lediglich Niklas Schmickler, mit zwei Erfolgen am Spitzenpaarkreuz. „Wir bringen nicht wirklich vernünftige Leistung an die Tische und haben uns damit auch unsere Tabellensituation selbst zuzuschreiben“, gab sich Sinzigs Routinier Jürgen Füllmann über die bisherigen Leistungen in der Hinrunde sehr enttäuscht. Alles deutet nun darauf hin, dass die Reserve der SG Sinzig/ Ehlingen auf dem so ungeliebten Platz der Abstiegsrelegation überwintern wird. 5:11 Punkte sind eine ebenso ernüchternde wie enttäuschende bisherige Leistungsbilanz.


Halbzeitmeister der zweiten Bezirksliga


Grund zum Feiern hatte man dagegen auf der Grafschaft. Der TTC Karla ist Halbzeitmeister der zweiten Bezirksliga. Mit 9:1 gewann das Team am Samstag in der Mehrzweckhalle Lantershofen gegen den TTV Andernach III. „Das war ein ganz klarer Pflichtsieg“, freute sich Karla Sprecher Karl-Heinz Mombauer über die Halbzeitmeisterschaft und eine sehr gute Ausgangslage. Denn in der Rückrunde wird man mit drei Punkten Vorsprung auf den ärgsten Verfolger TuS/PSV Bad Neuenahr Ahrweiler an den Start gehen. Beste Voraussetzung für eine mögliche Meisterschaft eben. Und die strebt man auf der Grafschaft ja auch entschlossen an. Denn da gibt es ja ein kleines Trauma und eine wichtige Hintergrundinformation. In den vergangenen drei Jahren wurden die Grafschafter in der zweiten Bezirksliga jeweils Vizemeister, scheiterten dann aber mehr oder weniger klar in der Aufstiegsrelegation. Als Meister steigt man halt direkt auf. Keine Schützenhilfe gab es für die Grafschafter von der TTG Kalenborn Altenahr. In Altenburg verlor das Team das Verfolgerduell gegen den TuS/PSV Bad Neuenahr Ahrweiler mit 6:9. „Wir haben mal wieder sehr gut mitgespielt und am Ende ging uns dann die Luft aus“, gab sich Mannschaftsführer Frank Rothhaß zwar vom Ergebnis enttäuscht mit dem Gesamtabschneiden in der Hinrunde aber letztlich zufrieden. Michael Kossytorz und Dirk Wiemer waren auf Seiten der Kreisstädter die Aktivposten. Auf Altenahrer Seite glänzte dagegen erneut Nachwuchsmann Gabriel Nelles, der gewann auch das Duell der Generationen gegen Altmeister Michael Hildebrandt mit 3:1. Einen ganz wichtigen Sieg fuhr der TuWi Adenau im Kellerduell mit dem 9:6 Erfolg gegen den TTC Karla II ein. „Das war ein ganz hart umkämpftes Spiel und wir sind froh am Ende gewonnen zu haben“, freute sich Adenaus Routinier Josef Berens. Josef Berens und sein Sohnemann Fabian verbuchten am Spitzenpaarkreuz 4:0 Siege und Hans-Peter Berens war unten zweimal erfolgreich. Für die Grafschafter Reserve holte Frank Powelz zwei Siege in der Mitte. Mit diesem Sieg haben sich die Adenauer bei nun 8:8 Zählern ganz unauffällig ins Mittelfeld davon geschlichen. Die Grafschafter Reserve dagegen steht nach ganz gutem Saisonstart nun doch auf dem schon erwarteten Platz der Abstiegsrelegation. Der TTC Karla II hat dabei ganz unten Gesellschaft vom TTV Andernach III, den man als Tabellenschlusslicht auch schon erwarten konnte und etwas überraschend vom TTC Kripp, der doch mit einigen personellen Problemen zu kämpfen hat. Die gesamte Liga wird aber nach der Winterpause auch in der Rückrunde sehr spannend bleiben. BL

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Kommentare

Vorstand neu gewählt

Gregor Holschbach:
Somit ist der Wahlkampf zur Kommunalwahl 2019 eröffnet. Schön, dass sich hier mal jemand traut Verantwortung zu übernehmen und auch sieht, dass es so mit der Stadt Dierdorf nicht weitergehen kann. Ich hätte mir diesen Schritt schon viel früher gewünscht. Eine Ablösung der Stadtführung statt jahrelanges Warten auf einen Neuanfang. Von daher gilt es, solche engagierten Demokraten wie Herrn Scheyer zu unterstützen, egal welcher Parteifarbe man angehört. Denn auch wenn wir alle wissen, dass vorangegangene "Versprechen" meist "Versprecher" sind oder durch Uneinigkeit, Neid oder Missgunst in gewissen Räten nicht umsetzbar sind, kann es ab 2019 mit einem Wechsel in der Stadtführung doch nur besser werden für Dierdorf! Herr Scheyer, viel Glück!
Uwe Klasen:
Dazu die SPD-Politikerin Karen Taylor: „Heimat bezeichnet bloß die Rückbesinnung auf ein Deutschland, das es so nie gegeben hat“
juergen mueller:
Man muss KEINE großen Umwege machen, um den WERT eines Baumes zu erkennen - das ist mit einer Aufforstung NICHT vergleichbar. Eine 100jährige Buche hat 600 000 Blätter = 1 500 m2 Blattoberfläche - entnimmt jährlich 6 Tonnen giftiges CO2 - 1 Tonne Feinstaub aus der Luft - spendet 4,5 Tonnen Sauerstoff zum Atmen u.das mindestens 150-200 Jahre lang - verdunstet täglich bis zu 400 Liter Wasser u.kühlt ihre/unsere Umgebung um 2-3 Grad ab. Um diese Wirkung zu erzielen,müssen 2000 Jungbäume mit je 1,5 m3 Baumkrone gepflanzt werden. Zur Werterrechnung eines Baumes gehören zusätzlich seiner Sauerstofferzeugung,Klima- u.Wasserregelung u.nicht nur das. Landwirtschaftliche Rekultivierung hört sich immer gut an, dauert Jahre/Jahrzehnte,dient nur einer Beruhigung,die viele von uns als Betroffene positiv NICHT mehr erleben werden,denen Lebensqualität,Erholungswert ganz einfach entzogen wurde,von den Auswirkungen auf NATUR/UMWELT ganz zu schweigen.Fakten werden von der Politik ignoriert - wie immer.
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