Lokalsport | 13.04.2022

SV Rheinbreitbach

Tischtenniscracks deklassieren Asbach im Verfolgerduell

Herausragende Vorstellung im Spitzenspiel gegen Asbach: v.li. Niels Assenmacher, Martin Jünger, Reinhard Ahlke, Alexander Lorbeck, David Riddering, und Arne Beines. Foto: Klaus Riddering

Rheinbreitbach.Das Rennen um den zweiten Aufstiegsplatz in der Tischtennis-Kreisliga bleibt spannend. Durch einen in dieser Höhe nicht erwarteten 8:0 Heimerfolg im Verfolgerduell gegen Asbach verkürzte Rheinbreitbach den Rückstand bis auf einen Zähler. Dennoch sind die SVR-Spieler am letzten Spieltag auf Schützenhilfe aus Oberbieber angewiesen, während für das eigene Auswärtsspiel gegen Urbach-Dernbach ein Sieg Pflicht ist. Eine faustdicke Überraschung gelang der zweiten SVR-Vertretung, die bereits als Tabellenzweiter Aufsteiger feststeht, gegen den bislang verlustpunktfreuen Spitzenreiter aus Waldbreitbach. Beim 7:7 war gegen das Quartett um Ex-Bundesligaspieler Stefan Kunze am Ende sogar ein Sieg möglich.

Erstmals in dieser Saison konnten Rheinbreitbachs Tischtennisspieler im Spitzenspiel gegen Asbach aus den Vollen schöpfen. Mit Alexander Lorbeck, Martin Jünger und Niels Assenmacher standen gleich drei Cracks aus dem alten SVR-Rheinlandligakader zur Verfügung. So konnten es sich die Hausherren gegen ersatzgeschwächte Asbacher sogar leisten, die zuletzt sehr starken Arne Beines und David Riddering nur im Doppel einzusetzen. Dass die Angelegenheit am Ende allerdings so deutlich ausfallen würde, überraschte dann auch SVR-Kapitän Reinhard Ahlke. „Wir wollten unbedingt unsere letzte Chance wahrnehmen. Deshalb haben wir von Beginn an sehr konzentriert gespielt und am Ende auch in dieser Höhe verdient gewonnen“, so sein Fazit.

Lediglich zwei kleine Wackler eröffneten den Gästen zumindest die Chance auf den Ehrenpunkt. Riddering/Beines im Doppel und Ahlke im Einzel zeigten jedoch starke Nerven und sicherten sich den Sieg jeweils im fünften Entscheidungssatz. In allen anderen Spielen waren die Gäste chancenlos. Was der haushohe Erfolg wert ist, der die Rheinbreitbach auch im Spielverhältnis wieder in Schlagdistanz zu den Asbachern brachte, zeigt sich am letzten Spieltag. „Jetzt darüber zu lamentieren, wo wir möglicherweise entscheidende Punkte liegen gelassen haben, bringt gar nichts. Wir müssen unsere Hausaufgaben in Urbach machen und dann auf Schützenhilfe aus Oberbieber hoffen“, so Ahlke. „Aber auch wenn es mit dem Aufstieg nicht klappt, haben wir eine tolle Rückrunde gespielt. Dann gibt es eben einen neuen Anlauf in der nächsten Saison.“

Eine fantastische Leistung zweigte Rheinbreitbachs zweite Mannschaft am vorletzten Spieltag beim 7:7 gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer aus Waldbreitbach. Insbesondere Arne Beines und David Riddering zeigten im oberen Paarkreuz bei ihren Einzelsiegen gegen den noch ungeschlagenen Jörg Weißenfels eine überragende Leistung und sicherten zusammen mit Eckehard Ridder, der im unteren Paarkreuz ebenfalls zwei Punkte beisteuerte die verdiente Punkteteilung. Gegen Kunze waren alle drei allerdings ohne Chance. Den weiteren Zähler sicherten Vater und Sohn Ahlke im Doppel. Beinahe wäre Nachwuchsspieler Paul Ahlke im abschließenden Einzel gegen Weißenfels sogar noch die Sensation gelungen. Nach 2:1 Satzführung musste er sich Ende dann doch knapp geschlagen geben. Beide Teams standen schon vor diesem Spiel als Aufsteiger fest. Eine starke Frühjahrsrunde spielt auch Rheinbreitbachs Jugend. In Vallendar gelang in der Kreisklasse ein knapper 6:4 Auswärtssieg, der Gabriel Steege, Alina Pastors, Hannah Küppers und Sophie Schwarz den zweiten Tabellenplatz einbrachte.

Herausragende Vorstellung im Spitzenspiel gegen Asbach: v.li. Niels Assenmacher, Martin Jünger, Reinhard Ahlke, Alexander Lorbeck, David Riddering, und Arne Beines. Foto: Klaus Riddering

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