Lokalsport | 22.05.2024

SV Alemannia Adendorf - SV Rot-Weiß Queckenberg 10:2 (5:1)

Torfeuerwerk zum Saisonabschluss

Das Spiel zeigte noch einmal das große Potenzial der immer noch jungen Mannschaft auf, deren geballte Offensivkraft mit erzielten 103 Saisontreffern auch stärker war als alle anderen Mannschaften der Staffel. Foto: privat

Adendorf. Mit dem Tabellenschlusslicht aus Queckenberg stand zum Abschluss der Saison ein vermeintlich leichter Gegner auf dem Programm. Der sechste Tabellenplatz war der Alemannia ohnehin schon sicher, so dass die Mannschaft vor heimischem Publikum ohne Druck befreit aufspielen konnte. Zwei Ziele hatte die Mannschaft aber noch im Kopf: endlich mal ein Spiel ohne Gegentor überstehen und das Knacken der Marke von 100 Toren, wofür allerdings mindestens sieben Tore geschossen werden mussten.

Ziel Nr. 1 hatte sich schon nach drei Minuten als nicht mehr realisierbar herausgestellt, denn die schnelle Führung durch Fabian Kuhnle (2.) konnte der SV Queckenberg im Gegenzug direkt wieder ausgleichen. Danach tat sich lange Zeit wenig. Fabian Kuhnle (29.,41.), ein zwischenzeitliches Eigentor (31.) und Philipp Woll (43.) sorgten für den Pausenstand von 5:1.

Auch in der zweiten Halbzeit blieb der SVA die dominierende Mannschaft. Die Queckenberger hatten dem schnellen Flügelspiel der Adendorfer über Florian Schäfer, Jonathan Klein und Mervin Schuster nur wenig entgegenzusetzen. Nach Fabian Kuhnles 6:1 (56.) konnten die Gäste noch einmal durch einen Foulelfmeter verkürzen (64.), bevor es Mervin Schuster in der 72. Minute vergönnt war, Saisontor 100 zu erzielen. Philipp Woll (72.), Steven Potthoff (77.) und Fabian Kuhnle (88.) schraubten das Endergebnis gegen die am Ende resignierenden Gäste auf 10:2.

Der auch in diesem Spiel überragende Mannschaftskapitän schoss nicht nur fünf Tore sondern verfehlte mit seinen 37 Treffern aus 26 Spielen auch nur ganz knapp die Torjägerkrone der Staffel 3 der Kreisliga C.

Das Spiel zeigte noch einmal das große Potenzial der immer noch jungen Mannschaft auf, deren geballte Offensivkraft mit erzielten 103 Saisontreffern auch stärker war als alle anderen Mannschaften der Staffel. 65 Gegentore zeigen aber auch, wo das momentane Problem liegt. Insbesondere in der Innerverteidigung muss sich die Mannschaft deutlich verstärken, wenn man in die Kreisliga B aufsteigen und gegen stärkere Gegner bestehen will.

Das wäre vielleicht auch in dieser Saison möglich gewesen, aber die schwarze Serie mit fünf Niederlagen und einem Remis nach der Winterpause ließ schnell alle Träume platzen.

Das Spiel zeigte noch einmal das große Potenzial der immer noch jungen Mannschaft auf, deren geballte Offensivkraft mit erzielten 103 Saisontreffern auch stärker war als alle anderen Mannschaften der Staffel. Foto: privat

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