Fußball-Bezirksliga Mitte
Torjäger Stein traf zweimal
SG Vordereifel – TuS Rheinböllen 3:1 (2:0)
Laubach. In der Fußball-Bezirksliga Mitte landete die SG Vordereifel einen verdienten 3:1 (2:0)-Heimsieg über den TuS Rheinböllen.
Nach drei Niederlagen gegen Spitzenteams der Liga war es der erste Dreier nach der Winterpause, ein äußerst wichtiger Erfolg im Kampf um den Klassenerhalt.
Die Rheinböllener waren zunächst spielbestimmend und besaßen auch die erste nennenswerte Torchance: Matthias Pira verpasste nach einem Freistoß seines Mannschaftskollegen Fabio Aquilla den Ball nur knapp (16.). Die Platzherren zeigten es in der 23. Minute, wie es besser gemacht wird. Nach einem Zuspiel von Steffen Diensberg setzte sich der zuletzt arg kritisierte Patrick Stein geschickt durch und markierte die 1:0-Führung. Fünf Minuten später stand es 2:0. Nach einem Freistoß von Diensberg war Algin Williams zur Stelle und war per Kopfball erfolgreich. In der 36. Minute verhinderte SG-Keeper Patrice Sesterhenn den möglichen Anschlusstreffer der Gäste, als er mit einer Glanzparade gegen den völlig freistehenden Christoph Bittner glänzte. Mit der Einwechslung von Matthias Tutas (46.) gewann das Spiel der Einheimischen an Durchschlagskraft und Sicherheit.
Die Belohnung erfolgte in der 73. Minute, als Tutas den SG-Torjäger Stein auf die Reise schickte und dieser routiniert auf 3:0 erhöhte. In der 84. Minute stand SG-Torwart Sesterhenn erneut im Mittelpunkt, als er einen Foulelfmeter, den Williams verursacht hatte, des Rheinböllener Andy Herdt erfolgreich abwehrte.
Es hätten noch einmal brenzlige Schlussminuten für Vordereifel werden können. Ergebniskorrektur betrieben die Gäste durch Markus Hofrath, der in der 88. Minute den 3:1-Endstand markierte.
„Unsere Gastgeber haben nicht nur wegen der Tore verdient gewonnen. Sie waren vor allem in der zweiten Halbzeit spiel- und laufstärker, und wir haben einfach zu viele Fehler gemacht“, resümierte der TuS-Trainer Peter Ritter nach dem Abpfiff. Sein Trainerkollege Jörg Bach war zufrieden: „Die drei schweren Spiele gegen die Spitzenteams konnten wir optimal nutzen, uns läuferisch und kämpferisch weiterzubringen. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung, auf die ich auch nach den Ereignissen, die zuletzt hier passiert sind, ein bisschen gesetzt habe.
Das kampfbetonte Spiel ist ja die Stärke meiner Elf und die muss eindeutig in den Vordergrund gestellt werden. Und das haben die Jungs richtig gut gemacht.“
SG Vordereifel: Sesterhenn, Weiler (64. Röhrig), Göbel, Williams, M. Mono, T. Hartmann (77. May), J. Hartmann, Diensberg, B. Mono, Hammes (46. Tutas), Stein
Schiedsrichter: Torsten Schlösser (Mürlenbach)
