Talentfördergruppe des Leichtathletik-Verbands Rheinland war zu Gast in Mayen
Training war kein Zuckerschlecken
Mayen. Die Talentfördergruppe (TFG) des Leichtathletik-Verbands Rheinland, der insgesamt 17 hoffnungsvolle Athleten der Jahrgänge 2003 und 2002 aus dem gesamten Verbandsgebiet seit Oktober des vergangenen Jahres angehören (unter anderem Leon Mürtz vom LA TuS Mayen), absolvierte ihre vierte von insgesamt fünf Spezialtrainingseinheiten am Standort Mayen.
Schwerpunkt dieses Tages waren turnerische Elemente, die Kräftigung der Rumpfmuskulatur sowie die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten. Eingeleitet wurde das Training von Stefan Schon, dem Heimtrainer von Leon Mürtz, mit einem 40-minütigen Aufwärm- und Gymnastik-Programm, das die jungen Sportler auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereitete.
Danach galt es, unter geschulter und somit durchaus auch kritischer Beobachtung der leitenden TFG-Trainerin Alexandra Wehler vom TV Rennerod sowie der aktiv unterstützenden Heimtrainer Daniel Steup (TSV Bullay/Alf) und Stefan Schon (LA TuS Mayen) Übungen an den Ringen, am Barren, an der Slackline und auf einer Mattenbahn zu absolvieren.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen aller Teilnehmer mit ihren Trainern in einer nahen Mayener Gaststätte wurde ein kleiner theoretischer Block zwischengeschaltet, in dem mit den Athleten die organisatorischen Aspekte zur Vorbereitung eines Wettkampftags besprochen wurden.
Trainer Stefan Schon brachte Kreislauf und Muskeln der Athleten abermals auf Touren beziehungsweise auf Betriebstemperatur, bevor es weitere kraftzehrende turnerische Übungen zu absolvieren gab. Gegen Ende des Trainingstags, der von 10 bis 16 Uhr dauerte, hatten die bereits sichtlich ermüdeten Nachwuchs-Leistungsträger des Verbands noch ein von Trainerin Alexandra Wehler zusammengestelltes Kraft-Zirkeltraining zu überstehen, das aus 13 verschiedenen Kräftigungsübungen bestand und in zwei Durchgängen absolviert wurde.
Auf die anschließende Frage, ob die Athleten zum Abschluss noch ein kleines Spiel spielen wollten, lehnten allesamt mit letzter Puste dankend ab. Ein Novum, das jedoch eindrucksvoll verdeutlicht, dass das Training bestimmt kein Zuckerschlecken war.
Ziel der TFG-Maßnahmen ist es übrigens, die berufenen Athleten für die Teilnahme an Meisterschaften oberhalb der Verbandsebene bis hin zu den einschlägigen deutschen Meisterschaften fitzumachen und vorzubereiten.
