SG OASF/Barweiler - erste Herren
Trotz Unterzahl einen Punkt ertrotzt
Grafschafter SV I – SG OASF/Barweiler I 1:1 (0:0)
Barweiler. Kaum zu fassen, aber am Wochenende standen OASF/Barweiler insgesamt zwölf Spieler aus dem 20er Kader aus den unterschiedlichsten Gründen nicht zur Verfügung. Hieraus resultierend standen mit Franco Amatulli und Henrik Ecker zwei A-Juniorenspieler sowie mit Marcel Ewinger ein Alte-Herren Spieler in der Anfangsformation. Sebastian Sesterheim und Justin Fries gingen leicht angeschlagen in die Begegnung und mussten letztendlich sogar 90 Minuten auf die Zähne beißen. Die zweite Mannschaft-Spieler David Koll, Florian Verberk und Rudi Seifen bestückten dankenswerterweise die Auswechselbank.
Die Gäste wehrten sich, gegen den in der ersten Halbzeit überraschend äußert abwartend agierenden Gegner nach besten Kräften und hatten in einer in den ersten 45 Minuten ausgeglichenen Begegnung zunächst sogar die besseren Einschussmöglichkeiten. Fabian Hideg sowie Justin Fries konnten jedoch das Spielgerät nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Grafschaft hatte kurz vor dem Seitenwechsel die beste Torchance. Philipp Cläsgens, der den verletzten Stammkeeper Ley vertrat, klärte jedoch zur Ecke. Erwähnenswert sicherlich noch, dass sich in der Anfangsphase zu allem Überfluss auch noch Marc Hollender verletzte. Hierfür wurde Verberk in der 27. Minute eingewechselt, der sich wiederum eine Zerrung zuzog und kurz nach dem Seitenwechsel durch Seifen ersetzt werden musste. Es hatte sich an diesem Tag offensichtlich alles gegen die Sicken-Schützlinge verschworen.
Zweite Halbzeit
Ab Minute 45 war die GSV die eindeutig spielbestimmende Mannschaft. Im Anschluss an ein grenzwertiges einsteigen im Luftkampf gegen Yannick Dreser erzielte der Spielmacher der Gastgeber mit einem Heber aus 14 Metern über Cläsgens hinweg in der 49. Minute den Führungstreffer. Nachdem der GSV-Torhüter einen Fernschuss von Ewinger gerade so noch zur Ecke abwehren konnte, hatten die Gäste fortan Probleme in günstige Abschlusspositionen vorzudringen.
In der 52. Minute schoss ein Akteur der Gastgeber an die Oberkante der Torlatte. Sesterheim zielte mit einem strammen Fernschuss in Minute 57 knapp vorbei. Nach 79 Minuten wurde Dreser nach einem harten Einsteigen gegen einen GSV-Spieler mit gelb-rot bedacht und vom Platz gestellt. Nur eine Minute später erzielten die Gastgeber den vermeintlichen Treffer zum 2:0. Der Schiri hatte jedoch beim vorangegangenen Kopfball ein Foulspiel an Torhüter Cläsgens gesehen.
In den Schlussminuten überschlugen sich dann noch mal die Ereignisse. Kapitän Hideg war es vorbehalten in der 82. Minute einen von Christian Lückenbach getretenen Eckball zum viel umjubelten 1:1 in die Maschen zu köpfen. Die Gäste bekamen hieraus resultierend offensichtlich noch mal einen Adrenalinschub und fuhren meist über den starken Amatulli auf der rechten Außenbahn noch einige gefährliche Konter. In Folge dessen kam Fries im Strafraum in Ballbesitz und wurde von einem GSV-Defensivspieler abgegrätscht, worauf der Schiedsrichter zum Unmut der Heimelf auf den Elfmeterpunkt zeigte. Lückenbach trat zum finalen Showdown an, scheiterte jedoch am stark reagierenden Torhüter der Gastgeber. Hieraus resultierend stand nach 90 Minuten letztendlich ein 1:1 unentschieden auf dem Spielbericht. Aufgrund der Personalsituation und des Spielverlaufs können die Spieler der SG OASF/Barweiler mit dem Punktgewinn sicherlich sehr gut leben. Die GSV hatte einige sehr gute Möglichkeiten um in der zweiten Halbzeit mit dem Treffer zum 2:0 den Sack frühzeitig zuzumachen, ließen jedoch einige hervorragende Chancen ungenutzt. Die Gäste wiederum kämpften tapfer, stemmten sich gegen die drohende Niederlage und hatten mit dem Foulelfmeter in der Schlussminute sogar noch die Möglichkeit den Siegtreffer zu erzielen. Das wäre an einem ereignisreichen Sonntag aber sicherlich auch zu viel des Guten gewesen.
Vorschau
SG OASF/Barweiler gegen TuS Oberwinter II am Sonntag, 23. Oktober um 14.30 Uhr in Antweiler.
