Lokalsport | 30.04.2018

Der Kampf gegen den Abstieg in der Regionalliga Südwest

TuS Koblenz hat mehrere Optionen

Bei Siegen gegen Kassel und in Elversberg wäre Regionalligaabstieg vermeidbar

Kampf mit allen Mitteln. Die TuS Koblenz zeigte beim SSV Ulm das sie dem Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben hat.  Mark Dieler

Koblenz. Der Klassenerhalt ist wieder möglich. Nachdem das Team nach der Niederlage gegen Mannheim deprimiert den Platz verlies, feierten sie am letzten Samstag einen deutlichen Erfolg beim SSV Ulm und haben nun sogar noch einen Platz im Visier, der für den alleinigen Ligaerhalt ausreichen könnte. Erste Voraussetzung sind natürlich zwei Siege in den letzten beiden Partien.

Am kommenden Samstag kommt Hessen Kassel zu Besuch. Die Nordhessen sind einer der Rivalen, die es noch gilt in der Tabelle zu überholen. Bei einem Sieg wäre dies aber bereits der Fall. Und die ist trotz der dunklen Heimbilanz der TuS möglich, denn Kassel konnte auswärts in dieser Saison bisher auch keine Bäume ausreisen. Zwei Siege gab es erst zu feiern und somit hat in dieser Hinsicht nur Absteiger Völklingen eine schwächere Bilanz vorzuweisen.

Acht Tage später geht es für die TuS in Elversberg dann nochmals um alles oder nichts. Mit einem weiteren Sieg wäre Platz 15 sicher. Und dies würde dann bedeuten, dass bei einem Aufstieg eines Südwestligisten in Liga drei die TuS gerettet wäre. Platz vierzehn reicht dann sogar zu direkten Klassenerhalt. Und hier kommt Wormatia Worms ins Spiel. Die stehen aktuell in der Tabelle noch drei Punkte über der TuS und haben Röchling Völklingen und die Reserve des SC Freiburg als Abschlussgegner dieser Saison. Die Saarländer, bereits abgestiegen, haben aber am letzten Wochenende bewiesen, dass sie trotz des Abstieges die Punkte nicht herschenken wollen. Ob es allerdings in der Nibelungenstadt reicht, ist eine kühne Hoffnung am Oberwerth. Aber ein Sieg des SC Freiburg auf eigenem Platz gegen Worms ist wiederum durchaus möglich.

Bei sechs Punkten der TuS ist auch plötzlich noch einmal Stadtallendorf im Gespräch. Die Hessen erwarten am Sonntag den SSV Ulm. Die Schwaben werden wohl die böse Heimschlappe nicht auf sich sitzen lassen und bei der Eintracht auf Wiedergutmachung drängen. Bei einer Heimniederlage würde auch das ganze Hessenland nach Kassel blicken, wenn im Hessenderby der KSV auf die Eintracht trifft.

Es bleibt also spannend in der Regionalliga Südwest im Kampf gegen den Abstieg.

Für die Fans Grund genug, am kommenden Wochenende nochmals zum Oberwerth zu pilgern, um ihre Mannschaft zu unterstützen. Verdient hat sich das Team von Anel Dzaka diese Unterstützung allemal. Und wer in Ulm diese Leidenschaft, den Kampf und den Willen miterlebt hat, diese kleine Wunder vom Oberwerth zu erreichen, wird sowieso am Samstag (14 Uhr) im Stadion die Schängel unterstützen.

TH

Kampf mit allen Mitteln. Die TuS Koblenz zeigte beim SSV Ulm das sie dem Kampf um den Klassenerhalt noch lange nicht aufgegeben hat. Foto: Mark Dieler

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