Lokalsport | 08.08.2017

Fußball Regionalliga Südwest - Saison 2017/18 - Aktuell

TuS Koblenz bleibt weiter sieglos

Schängel verlieren ihre „Heimpremiere“ gegen Freiburg in Montabaur mit 1:2

Als hier Michael Stahl seinen Freiburger Gegenspieler stoppte, führten die Schängel noch. Doch in der Folgezeit schafften es die Breisgauer, die Partie zu drehen und gewannen am Ende.TH

Koblenz. Die TuS Koblenz wartet weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg und hat somit einen klassischen Fehlstart hingelegt. Im „Heimspiel“ gegen die U23 des SC Freiburg unterlagen die Schängel trotz Halbzeitführung mit 1:2. Verdient im Gesamtfazit, weil die Sander-Schützlinge es zunächst versäumten, nach der Führung nachzulegen und dann in Halbzeit 2 die Begegnung vollkommen aus der Hand gaben.

„Wir haben nach der Pause den Faden verloren, waren nicht mehr so aufmerksam und haben die Bälle nur noch hinter uns rausgeschlagen“, nahm er zunächst sein eigenes Team in die Pflicht. Doch er konnte auch nicht umhin, einen Seitenhieb in Richtung Schiedsrichter abzugeben. „Dieser hat vor dem 1:2 ein klares Foul an Michael Stahl nicht gegeben. Überhaupt hat er in Halbzeit 2 seine Linie verloren. Wir aber leider auch“.

Zur Pause hatte dies noch vollkommen anders ausgesehen. Zwar war die TuS etwas schwerfällig in Gang gekommen, als jedoch Michael Schüler in Minute 34 einen weiten Einwurf von Andreas Glockner zum Führungstreffer verwertet hatte, schien das Team sich zu festigen. In den letzten zehn Minuten kontrollierte die TuS das Spiel und versäumte es, nachzulegen. „Wir sind in dieser Phase nervös geworden und hatten schon etwas Glück, nicht schon einen zweiten Treffer kassiert zu haben“, gestand Freiburgs Coach Christian Preußer nach Spielende ein. Doch dann fand er ganz schnell lobende Worte für den zweiten Durchgang seiner Mannschaft. „Selbst als es hier hektisch wurde, haben wir ruhig weitergespielt und uns immer wieder Möglichkeiten erarbeitet“. Und die wurden immer zahlreicher. Aber zuvor hatte die TuS noch das 2:0 auf dem Fuß. Doch hier sollte der Schiedsrichter erstmals vollkommen danebenliegen. Freiburgs Keeper Constantin Frommann hatte eine Flanke der TuS falsch berechnet. Für den Torhüter rettete Kolja Herrmann und beförderte den Ball mit seiner Hand an die Latte. Doch der Schiedsrichter pfiff zur Verwunderung der 1.275 Zuschauer Freistoß für die Breisgauer. Aber dem Schiedsrichter die Schuld für diese Niederlage zuzuschieben, wäre an diesem Nachmittag zu einfach gewesen. Der TuS gelang es spätestens ab dieser Szene nur noch selten, das Spielgeschehen vom Strafraum zu entfernen. Das erste Ausrufezeichen setzte dann Felix Roth, der nach einem Rückpass von Kai Brünker das Ziel noch knapp verfehlte. Zwei Minuten später traf aber Christoph Daferner. Er nutzte einen Lattenknaller, nachdem Ivica Banovic kurz zuvor einen Freistoß an das Gebälk platziert hatte. Die TuS wirkte geschockt und Freiburg konnte auch neun Minuten später nachlegen. Kai Brünker platzierte einen Kopfball, nach Flanke von Roth, unhaltbar für Chris Keilmann in die Maschen. So konnte sich dann auch Preußer in seinem Gesamtfazit zufrieden zurücklehnen. „Insgesamt war der Erfolg schon verdient, weil wir nach der Pause wieder zu unserer Ruhe der ersten halben Stunde zurückgefunden haben. Insgesamt sind wir heute einfach effektiver und zielstrebiger aufgetreten.“

TuS Koblenz:

Keilmann, Antonaci (56. Wekesser), Schüler, Marx, Müller, Lahn, Bajric, Stahl, Popovits (88. Engels), Bozic, Glockner (78. Käfferbitz).

TH

Als hier Michael Stahl seinen Freiburger Gegenspieler stoppte, führten die Schängel noch. Doch in der Folgezeit schafften es die Breisgauer, die Partie zu drehen und gewannen am Ende.Foto: TH

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