Lokalsport | 03.08.2016

60 Jahre TTC Ramershoven

Turnier zur Erinnerung an Johann Ittenbach

Es war viel los an den Tischen und auf der Tribüne. privat

Rheinbach. Am 1. Januar 1956 gründeten Karl Zimmer, Peter Giesers, Peter Fuhs, Willi Klein sowie Willi und Johannes Fuhs den TTC Ramershoven. Mit einer selbst gekauften Tischtennisplatte, die im Saal Orth aufgestellt wurde, hatte es im Oktober des Vorjahres angefangen und nach einigen Freundschaftsspielen folgte dann der geregelte Spielbetrieb als Mitglied des WTTV. 60 Jahre ist das jetzt her – und es gab reichlich Auf und Ab in der Vereinsgeschichte: In den besten Vereinsjahren war man mit drei Herren-, zwei Damen- und drei Jugendmannschaften einer der aktivsten Vereine im Bonner Raum. Zunächst aber pendelte die erste Herren-Mannschaft zehn Jahre zwischen 2. Kreisklasse und Kreisliga, schaffte es Anfang der Siebziger bis in die Bezirksklasse, ging aber in den Achtzigern nach dem Weggang von Heinz Knöffler und Thomas Schragen wieder zurück auf die Kreisebene. Dort war man zunächst in der 1. Kreisklasse und der Kreisliga zuhause, seit dem Jahr 2000 jedoch nur noch in den unteren Regionen der 2. und 3. Kreisklasse unterwegs.

Bei den Damen brauchte es einige Zeit bis zu einem regelmäßigen Spielbetrieb: 1967 stellte man erstmals eine Mannschaft, stieg 1970 in die Bezirksliga auf, musste aber 1976 zurückziehen. 1979 ging es nach zwei Jahren Pause wieder in der Kreisliga weiter. Als 2008 bezirksweit die Damenligen auf der Kreisebene aufgelöst wurden, ging es seitdem für die Ramershovener Damen bis heute in der Bezirksklasse weiter - dort hat man in der abgelaufenen Saison mit 27:13 Punkten einen respektablen dritten Platz erspielt.

Noch vor den Damen startete 1966 die Jugend, die nach Unterbrechungen in den Jahren 1983-86 und 1992-95 kontinuierlich weiter entwickelt wurde. Die engagierte Jugendarbeit von Uschi Brandenburg, die für ihre Verdienste 1998 vom Bonner General-Anzeiger geehrt wurde, trug 1999 erste Früchte: Marco Bongartz, Manuel und Simon Bartolomey und Philipp Schragen qualifizierten sich als Meister der Bezirksliga für die Westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften. Und das Training unter der Leitung von Jugendwart Omiros Grigoreas zeitigt mittlerweile ähnliche Ergebnisse: In diesem Jahr stieg die erste Jugend in die Bezirksliga auf und mit Simon Dierschke sowie Sebastian Steinle besitzen seit April zwei Eigengewächse die D-Trainer-Lizenz. Auch der Aufstieg der ersten und zweiten Mannschaft als Meister der 2. Kreisklasse 1 in die 1. bzw. als Zweiter der 3. Kreisklasse 3 in die 2. Kreisklasse ist ein Resultat dieser guten Nachwuchsarbeit: In beiden Mannschaften kamen Jugendliche wie Timo Zapfe, Christopher Karos oder Simon Dierschke zum Einsatz, die mit hoch positiven Bilanzen maßgeblich zu den Erfolgen beitrugen.

Weiteres Highlight im Jubiläumsjahr war das 1. Johann-Ittenbach-Gedächtnisturniers am 11./12. Juni in der Rheinbacher Sporthalle – der 2010 verstorbene Namenspatron, dessen Tochter Stefanie Esser zweite Vorsitzende und Spitzenspielerin des Damenteams ist, war viele Jahre Ortsvorsteher von Ramershoven und auch lange Zeit im TTC aktiv. Fast 200 Teilnehmer konnte der Veranstalter an den beiden Tagen begrüßen, vorwiegend aus den Bezirken Mittelrhein und Düsseldorf – aber auch aus der Eifel und sogar aus den Niederlanden waren vier Sportler angereist. In der Herren-A-Klasse hieß der Sieger Marcel Büttner (TuRa Oberdrees), Kevin Weinert (TSV Seelscheid) gewann die B-Klasse und mit Benedikt Model (TuRa Oberdrees) holte sich ein Ramershovener Jugendtrainer den C-Titel. Auch die Ramershovener Jugendarbeit wurde belohnt, denn Timo Zapfe siegte bei der Jugend A.

„Es war ein ganz tolles Turnier mit großer Beteiligung“, sagte Mitorganisatorin Uschi Brandenburg und ergänzte: „Ob wir es nächstes Jahr wieder machen, steht in den Sternen, denn es ist ja mit viel Arbeit verbunden!“ Letztendlich wird das aber der Vorstand noch entscheiden.

Turnier zur Erinnerung an Johann Ittenbach

Es war viel los an den Tischen und auf der Tribüne. Foto: privat

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