Handballer des RTV-M1883
Überraschung knapp verpasst
RTV - TV Korschenbroich 29:31 (15:13)
Rheinbach. Die Handballer des RTV-M1883 haben im Heimspiel gegen den Aufstiegskandidaten TV Korschenbroich eine Überraschung knapp verpasst. Zehn Sekunden vor Spielende scheiterte der RTV beim Spielstand von 29:30 mit einem Tempogegenstoß am Korschenbroicher Keeper und verliert am Ende unglücklich mit 29:31 (15:13). „Ein Unentschieden wäre gerecht und auch verdient gewesen. Das war eine großartige, mannschaftlich geschlossene Leistung, auf die das junge Team stolz sein kann,“ so Trainer Dietmar Schwolow.
Die Anfangsphase der Partie gehörte den favorisierten Gästen, die über 1:4 (8.) zum 3:6 (11.) vorlegten. Nach einer Rheinbacher Auszeit drehte der RTV auf und ging nach einem furiosen 4:0-Lauf mit 7:6 (14.) in Führung. Bis zum 12:12 verlief die Partie anschließend ausgeglichen, ehe sich die Hausherren mit einem Treffer von Simon Ollefs und einem Doppelschlag von Florian Genn auf 15:12 (29.) absetzen konnten.
Nach dem Seitenwechsel blieb der RTV vor 200 begeisterten Zuschauern bis zum 20:19 vorne. Korschenbroich wurde stärker und setzte sich über 22:24 (45.) und 23:26 (49.) auf 25:29 (53.).
Trainer Dietmar Schwolow brachte den siebten Feldspieler und stellte die Abwehr auf ein offensives 4:2-System um. Die Maßnahme zeigte Wirkung. Der starke Marius Schmitz und Timm Schwolow verkürzten auf 27:29 (55.) und in der 57. Minute schaffte Wolfram Goetz den Anschlusstreffer zum 29:30.
Die Schlussphase war an Dramatik nicht zu überbieten. Korschenbroich spielte in der Schlussminute einen langen Angriff, doch 15 Sekunden vor Spielende erkämpften sich die Hausherren den Ball, verpassten dann aber beim anschließenden Gegenstoß den verdienten Ausgleich. Der letzte Treffer der Korschenbroicher zum 29:31-Endstand fiel dann ohne Gegenwehr mit dem Schlusspfiff.
Es spielten: Elias Hoven (TW, 1- 40.), Leon Thürnau (40. – 60.), Timm Schwolow 8/6, Marcel Kurth 5, Marius Schmitz 6, Wolfram Goetz 1, Simon Ollefs 4, Lukas Kazimierski 1, Florian Genn 4, Milan Künkler, Julian Stoetzel, Andreas Burgdorf.
