TuWi Adenau, Abteilung Tischtennis
Unentschieden lag durchaus im Bereich des Möglichen
In Andernach setzte es für das Team eine unglückliche 6:9-Niederlage
Adenau. Erstmals mit der formal besten Besetzung konnte die erste Tischtennis-Mannschaft des TuWi Adenau am vergangenen Freitag beim TTV Andernach II antreten. Dabei kam es zum Comeback von Kevin Miguel Lopez Carpio, der bereits von 2006 bis 2016 für den TuWi Adenau auf Punktejagd gegangen ist und in dieser Saison nach drei Spielzeiten bei Borussia Brand (Aachen) an die alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist.
Nach zwei relativ deutlichen Niederlagen zum Saisonstart in der 1. Bezirksliga entwickelte sich in Andernach ein spannendes Spiel, aus dem die Adenauer jedoch etwas unglücklich mit 6:9 als Verlierer hervorgingen. Für die Punkte aufseiten der Gäste sorgten im Doppel Fabian Berens/Dirk Drengwitz und Kevin Lopez/Josef Berens, die nach einer überragenden Aufholjagd im Entscheidungssatz (von 0:5 auf 9:5) das Andernacher Spitzendoppel besiegen konnten. Ihre Einzel siegreich gestalten konnten Fabian Berens (2), Josef Berens, der bei seinem ersten Einzel zudem denkbar knapp mit 10:12 im fünften Satz unterlag, und Matthias Meister. Besonders schade war, dass sich Rückkehrer Lopez trotz einer 2:0- und 2:1-Führung in seinen beiden Einzeln letztlich nicht in die Siegerliste eintragen konnte.
Angesichts dieser knappen Einzelniederlagen war insgesamt zumindest eine Punkteteilung absolut in Reichweite. Dennoch sollte der Nachweis der Konkurrenzfähigkeit positiv für die weiteren anstehenden Herausforderungen in der 1. Bezirksliga stimmen.
Unterdessen gelang es dem TuWi-Nachwuchs weiterhin, unbeeindruckt von der nun deutlich höheren Spielklasse (1. Kreisklasse) in der Erfolgsspur zu bleiben. Michael Roschmann, Jeremy Schöppner, Vincent Zehmisch und Ben Feuster besiegten den SV Eintracht Mendig auswärts mit 8:3. Für die Punkte sorgten dabei Michael/Jeremy im Doppel sowie Vincent und Ben je einmal, Jeremy zweimal und Michael gleich dreimal im Einzel. Derzeit rangieren die TuWi-Youngster auf einem hervorragenden zweiten Platz.
