Tischtennis Rheinlandliga - Bezirksliga
Unentschieden nach Tischtennis-Krimi
Kreis Ahrweiler. Das Spitzenspiel der Tischtennis-Rheinlandliga wurde zu einem hochklassigen und hochdramatischen Tischtennis-Krimi. In der Sinziger Jahnhalle trennten sich die SG Sinzig/Ehlingen und die SG Lahnbrück Fachbach in einer bemerkenswerten Partie mit einem 8:8-Unentschieden. Damit wurde das Ergebnis aus der Vorrunde wiederholt. „Ganz viel Kampf und knapper ging’s wirklich nicht mehr“, so fasste Sinzig‘s Mannschaftsführer Philip Guse das Geschehen zusammen. Dabei hatte sich bei den vielen Fans in der Jahnhalle bei einem 2:7-Zwischenstand fast schon so etwas wie Ernüchterung breitgemacht. Aber das Sinziger Team bewies großen Kampfgeist und startete eine ganz furiose Aufholjagd. Am Ende hatte man dann zwei Dinge geschafft: man behielt die Tabellenführung und bleibt in der Eliteliga des Verbandes weiterhin ungeschlagen. Immerhin war das Remis schon das fünfte Unentschieden der laufenden Saison. Mann des Spiels war auf Sinziger Seite Nils Damke: Er gewann nach furiosen Spielen beide Einzel am Spitzenpaarkreuz und war an der Seite von Christian Ehlers auch gleich zweimal im Doppel erfolgreich. „Nach dem Rücktand fühlte sich das Unentschieden fast schon wie ein Sieg an“, so Guse.
Bezirksliga
In der Bezirksliga zog sich die Reserve der SG Sinzig/Ehlingen bei Primus Fortuna Kottenheim mit 5:9 sehr gut aus der Affäre. „Die Leistung hat gestimmt und wir haben den Tabellenführer richtig gefordert“, freute sich Routinier Jürgen Füllmann über den guten Auftritt seines Teams. Robert Füllmann brachte Fortunas Mannschaftsführer Matthias Eultgen die allererste Saisonniederlage bei. „Wenn wir diese Leistung immer abrufen können, haben wir mit dem Abstieg absolut nichts mehr zu tun,“ so Jürgen Füllmann.
2. Bezirksliga
In den Derbys der 2. Bezirksliga gab es eigentlich die erwarteten Ergebnisse. Im Abstiegsduell setzte sich im Sportzentrum Brohltal der SC Niederzissen recht deutlich mit 9:2 gegen den SV Kripp durch. An der Spitze erspielten sich Heinz-Josef Vendel und Sascha Hasselbauer für den SCN ein spielentscheidendes 4:0 Übergewicht. In Niederzissen kann man die weiteren Spiele der Saison nun etwas entspannter angehen, obwohl die Abstiegsgefahr natürlich längst noch nicht gebannt ist.
Im Derby-Klassiker setzte sich Primus TTC Karla mit 9:5 gegen den TuWi Adenau durch. „Das war eine ganz schwere Aufgabe und es hätte auch noch enger werden können“, fasste Karla-Sprecher Karl-Heinz Mombauer zusammen. Auf Karla-Seite überzeugten Stefan Ockenfels mit zwei Siegen an der Spitze und Justus Ulrich gewann beide Spiele am unteren Paarkreuz. Auf Seiten der Adenauer glänzte Hans-Peter Berens mit zwei Erfolgen in der Mitte.
Im Verfolgerduell gab es ein überraschend deutliches 9:3 des TuS/PSV Bad Neuenahr Ahrweiler gegen die TTG Kalenborn/ Altenahr. „Ahrweiler war deutlich zu stark und das Ergebnis geht auch in der Höhe in Ordnung, wir konnten einfach nicht mithalten“, so Altenahrs Frank Rothhaß. Vor allen Dingen am Spitzenpaarkreuz überzeugten auf Seiten der Kreisstädter Michael Hildebrandt und Markus Kossytorz mit insgesamt vier Siegen. Nach dem Spieltag ist klar, der TTC Karla I bleibt weiterhin ganz klarer Meisterschaftsfavorit und der Platz der Aufstiegsrelegation scheint dem TuS/PSV Bad Neuenahr-Ahrweiler nun nicht mehr zu nehmen zu sein.
-BL-
