Lokalsport | 26.08.2025

Unglückliches Eigentor besiegelt Niederlage des SV Wershofen/Hümmel

SG Eifel Mitte - Lissendorf II – SV Wershofen Hümmel 2:1 (1: 1)

Wershofen/Hümmel. Nach dem erfolgreichen Start in die Spielzeit 25/26 mit 6 Punkten und 16:1 Toren fuhr die Mannschaft vom SV Wershofen/Hümmel mit großen Erwartungen auf das Spiel zum Gastgeber SG Eifel Mitte - Lissendorf.

Die SG Eifel Mitte - Lissendorf - ebenfalls mit zwei Siegen in die neue Saision gestartet - entpuppte sich schon nach kurzer Spielzeit als ein spielstarker Gegner. Schnell war klar, dass der Gastgeber der Mannschaft des Trainerteams Wirz/Nims Paroli bieten würde. Während die Wershofener Spieler noch ihre Zuordnung suchten, waren die eingespielten, körperlich starken Lissendorfer Spieler auf dem Platz schon tonangebend.

Immer wieder musste Torwart Jannik Brenner, der einen Sahnetag erwischt hatte, sein Können unter Beweis stellen. Aber schon in der siebten Minute war er machtlos, als die Abwehr einen Ball nicht klären konnte und der Heimmannschaft das 1:0 gelang.

Auch nach der Führung das gleiche Bild: So sehr sich die Angriffsreihe mit den schnellen Spielern Schmitz, Falkenberg und Theisen mühte, gegen die robuste Abwehr der Lissendorfer Elf gab es - außer einem 20 m Knaller von Lukas Theisen - bis zur 40. Minute, als Nils Falkenberg im Strafraum gefoult wurde, keine Schnitte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Yannik Nücken sicher zum etwas schmeichelhaften 1:1 Halbzeitstand.

Nach der Halbzeitpause wurde das Spiel der beiden Mannschaften ein Spiel auf Augenhöhe. Gute Möglichkeiten scheiterten auf beiden Seiten an guten Torleuten. Ein Foul von F. Zimmermann an der Strafraumgrenze ahndete der Schiri mit einer roten Karte gegen den SV Wershofen/Hümmel. Der zusätzlich gegebene Elfmeter konnte von Torwart Brenner pariert werden. In der Folge ging ein Ruck durch die Mannschaft. Nun wurde es ein Spiel mit leichten Vorteilen für die Spieler vom SV Wershofen/Hümmel, die sich aufrafften und gute Chancen erspielten. Doch in der Drangperiode mit den guten Torchancen, aber auch den starken Torwartparaden des Lissendorfer Schlussmanns, fiel nach einer verunglückten Rückgabe in der 71. Minute durch ein Eigentor das 2:1, das dann trotz weiterer vergebenen Tormöglichkeiten die Niederlage für den SV Wershofen/Hümmel bedeutete.

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