Lokalsport | 02.03.2016

SG Ollheim-Straßfeld

Unnötige Auswärtsniederlage im „Big-Point-Spiel“

Erste Herren unterliegen TSV Bonn rrh. mit 24:23 (16:13)

Swisttal. Die erste Herrenmannschaft der SG Ollheim-Straßfeld musste kürzlich beim TSV Bonn rrh. antreten. Keine leichte Aufgabe, die die junge Mannschaft aus Ollheim zu lösen hatte. Die Bonner schlugen bereits den Tabellenführer Rheinbach und gewannen ihr Rückspiel gegen den Drittplatzierten aus Übach-Palenberg. In der Vorwoche wurde der Stolberger SV mit zehn Toren aus der Ringstraße „gefegt“. Leider waren die Vorzeichen vor der Partie nicht gut. Neben Tom Rieger musste Abwehrchef Andreas Flatten aufgrund von Krankheit für das Spiel passen. Dafür half Chris Hein erneut aus. Zu Beginn schien man den Ausfall Flattens gut kompensieren zu können, denn man startete hoch konzentriert und mit der nötigen Aggressivität in der Deckung. Doch leider belohnte man sich vorne nicht für die gute Deckungsarbeit und man vergab viele teils freie Würfe vor dem Bonner Gehäuse. Als logische Konsequenz lief man gleich einem Rückstand hinterher (2:4 in der vierten Minute). Nachdem sich dann die zu spürende Anfangsnervosität gelegt hatte, kam die Mannschaft durch gut herausgespielte Angriffe wieder heran. Gerade Tim Rahmann galt in dieser Phase als sicherer Vollstrecker und war von der Bonner Deckung nicht zu stoppen. Und wenn nicht, dann war es Mario Esser, der die entstandenen Strafwürfe sicher verwandelte (11:11, 18. Minute). Umso ernüchternder waren dann die letzten Minuten des ersten Spielabschnittes, als man das Handballspielen weitgehend einstellte. Eine Vielzahl technischer Fehler und unvorbereitete Abschlüsse ließen den Gastgebern freien Raum, um sich zur Pause mit 16:13 abzusetzen.

Im zweiten Abschnitt komplett den Faden verloren

Im zweiten Abschnitt knüpfte man leider genau da an, wo man zum Ende der ersten Hälfte aufgehört hatte. Man fand einfach keine Mittel gegen die Bonner Abwehr und verlor nun komplett den Faden. Beim Stand von 20:14 für Bonn war dann der Tiefpunkt erreicht, und man ließ sich in der darauf folgenden Auszeit von Trainer van Zuilekom noch einmal wach rütteln. Jetzt war das Spiel nur noch mit Kampf und Einsatzwillen zu drehen, was der SGO von nun an gut gelang. Tor für Tor und Angriff für Angriff kämpfte man sich heran, obwohl man auch hier oft durch technische Fehler und Unkonzentriertheiten zurückgeworfen wurde. In dieser Phase konnten die wiedergenesenen Tobias Felten und Marcell Falk wichtige Treffer für ihre Mannschaft erzielen. So gelang der SGO aufgrund einer tollen Abwehrleistung ein 9:3-Lauf. Als Belohnung für diesen Kampf mit Herz fiel in der 57. Minute der 23:23 Ausgleich. Obwohl man vielleicht schon als abgeschrieben galt, war man nun wieder im Spiel und sogar ein Sieg war drin.

Bonner Siegtreffer zehn Sekunden vor Schluss

Doch es kam, wie es an solch gebrauchten Tagen kommen musste. Freiwurf nach Zeitspiel zehn Sekunden vor Schluss, ein Punkt war zum Greifen nah. Doch der Wurf ging dem Torhüter direkt in die Hände, es folgte der blitzschnelle Pass zum Gegenstoß und der Ball landet als Bonner Siegtreffer im Ollheimer Kasten. Insgesamt wäre an diesem Tage mehr drin gewesen, doch zu viele Spieler blieben unter ihren Möglichkeiten. Der Sieg für Bonn ist somit in Summe verdient. „Leider haben wir es heute nicht geschafft, die Leistung aus dem Bardenberg-Spiel zu bestätigen. Von Minute 15 bis 45 haben wir eklatante Fehler gemacht, die einer Spitzenmannschaft, wie wir sie sein wollen, nicht passieren dürfen. Das Spiel haben wir nicht mit der letzten Aktion, sondern während der 15. bis 45. Minute verloren. Jetzt gilt in den letzten sechs Spielen: Verlieren verboten!“, resümiert Trainer Markus van Zuilekom.

Drei Verfolger sitzen der SGO im Nacken

Nach dieser Niederlage bleibt die SGO zwar auf dem vierten Tabellenplatz, doch nun sitzen gleich drei Verfolger der SGO mit nur einem Punkt Rückstand im Nacken. Es sind zur Zeit harte Wochen im Kampf um einen Aufstiegsplatz drei. Im nächsten Duell erwarten die Blau-Weißen niemand geringeren als den Spitzenreiter aus Rheinbach in der Sporthalle Höhenring. Es heißt also weiterhin alles geben für den Traum "Verbandsliga-Aufstieg“.

Am 6. März kommt es zum Lokalderby gegen den Tabellenführer aus Rheinbach. Die Mannschaft hofft auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Sporthalle Höhenring, Swisttal-Heimerzheim.

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