Lokalsport | 24.10.2016

Gipfelstürmer sammeln Spenden!

Unvergessliche Eindrücke....

6 Läufer vom Mirko`s Running Team starteten beim Transalpine Run von Garmisch nach Brixen und sammelten Spenden für die Münz-Stiftung

Unvergessliche Eindrücke....

Region. Es war der erwartete Traumlauf durch die deutschen, österreichischen, italienischen Alpen. 7 Tage , 247km und 14973 Höhenmetern im Aufstieg und 15109 Höhenmeter im Abstieg, liefen und wanderten Mirko Dreiser, Heinrich Beyer, Martina Weirich-Mohr und Manfred Gutfrucht mit dem Ziel in Brixen das Finishershirt zu erhalten. 3 Länder, 2 Läufer, 1 Ziel, so lautetet das Motto des Transalpin Runs.

Grandiose Eindrücke über den Gipfeln der Alpen entschädigten für die jeweiligen Strapazen. Das Wetter, das fast jeden Tag „ Kaiserwetter „ parat hatte, und vielleicht für Einige zu warm gewesen war, war aber für die Strapazen wie gemalt.

1. Etappe: Garmisch- Partenkirchen — Lermoos

Entfernung km 36,5 km, Höhenmeter im Aufstieg 2088 Hm, Höhenmeter im Abstieg 1791 Hm

Die Warm-up Etappe: Dabei führten die schönsten Trails unter der Zugspitze in stetem Auf und Ab über die Landesgrenze nach Ehrwald und weiter bis ins Ziel nach Lermoos. Bereits kurz nach dem Start in Garmisch-Partenkirchen führte der TRANSALPINE-RUN ins Herzen des Wettersteingebirges, bleib aber mit einer Maximalhöhe von 1619 m noch im „Akklimatisations-Bereich“.

2. Etappe: Lermoos — Imst

Entfernung 33,80 km, Höhenmeter im Aufstieg 2023 Hm, Höhenmeter im Abstieg 2237 Hm

Am 2 Tag führte die neue Strecke, das erstemal über die 2000er Marke. Traumhafte Trails führten zunächst auf eine Höhe von 1.742 m, bevor in einem flowigen Downhill der 1.212 m hohen Fernpass überquert wurde. Bald danach bog die Route des TRANSALPINE-RUN nach Westen ins immer einsamer werdende Tegestal ab und erreicht nach einem furiosen Finale auf Pfaden und Steigen übers Grubigjöchl und das Salvesental das Ziel in Imst. An diesem Tag lief es für das Team Dreiser / Beyer besonders gut und so konnte man an diesem Tag die Wertung „Best Improver“, für sich entscheiden.

3. Etappe: Imst — Mandarfen-Pitztal

Entfernung 47,90 km, Höhenmeter im Aufstieg 3037 Hm, Höhenmeter im Abstieg 2144 Hm

Die dritte Etappe des TRANSALPINE-RUN war die längste, die härteste und die mit den meisten Höhenmetern. Da blieb nicht viel Zeit, um die herrliche Landschaft auf dem Weg vom Inn zu den Gletschern der Ötztaler Gipfel zu genießen. In einem ständigen Auf- und Ab ging es über die besten Pitztaler Trails nach 47,9 Kilometer und über 3000 Aufstiegs-Höhenmetern ins Ziel nach Mandarfen am Ende des Pitztals. Diese Hammer-Etappe hinterlis bei vielen Läufern ihre Spuren, so leider auch bei Heinrich Beyer. Schienbeinsehnenentzündung hieß die Diagnose und somit musste Heinrich schweren Herzens, aber vernünftiger Weise, das Rennen frühzeitig beenden.

4. Etappe: Mandarfen-Pitztal — Sölden

Entfernung 25,7 km, Höhenmeter im Aufstieg 1887 Hm, Höhenmeter im Abstieg 2214Hm

Während Manfred und Martina als Team an den Start der 4. Etappe gingen, musste Mirko schweren Herzens ohne den verletzten Heinrich an den Start gehen. Die erste Gletscheretappe aller zwölf Austragungen des TRANSALPINE-RUN führte die Läufer vom Pitztal ins Ötztal. Zwar war sie „nur“ 25,7 km lang, dafür lag die Gipfelhöhe auf knapp 3000 Meter Höhe und die Trails berühren das ewige Eis des Rettenbachferners. Der Abstieg über teile des Gletschers, war die Entschädigung für den sehr langen und harten Aufstieg. Der lange steile Downhill in den Skiort Sölden ging dann nochmal so richtig in die Beine. Dort nahm Heinrich Beyer uns in Empfang und war ab diesem Zeitpunkt für den Rest unseres Laufs, das unversichtbare Mädchen für alles.

5. Etappe: Sölden — St. Leonhard in Passeier

Entfernung 33,3 km, Höhenmeter im Aufstieg 1453 Hm, Höhenmeter im Abstieg 2111 Hm

Das 2474 m hohe Timmelsjoch ist der Schlüssel und der einzige ohne Alpinausrüstung zu begehende Übergang vom Ötztal nach Südtirol. Bis zum höchsten Punkt folgten die Trails stetig ansteigend dem Timmelstal bis zur Verpflegung am höchsten Punkt. Man lief dabei parallel zur Timmeljochstraße und somit hatte man sehr viele Zuschauer an der Strecke, die einen ständig aufmunterten. Eine wahre Freude war der anschließende Downhill auf traumhaften Trails ins herrliche Passeiertal mit der Zielankunft in St. Leonhard in Passeier.

6. Etappe: St. Leonhard in Passeier — Sarnthein

Entfernung 33,60 km, Höhenmeter im Aufstieg 2440 Hm, Höhenmeter im Abstieg 2153 Hm

Auf der 6. Etappe war das Läuferfeld nun „richtig“ auf der Alpensüdseite angekommen. Südtiroler Bilderbuchlandschaften säumten die Trails mit Almen, Gipfeln und Bergseen vor einem kompletten Dolomiten-Panorama. Mit dem höchsten Punkt von 2683 m und insgesamt 2440 Höhenmetern im Aufstieg war diese die Etappe trotzdem nicht zu unterschätzen, auch wenn die herrlichen Trails und Wanderwege für schier unendliche Motivation sorgten.

7. Etappe: Sarnthein — Brixen

Entfernung 36,40 km, Höhenmeter im Aufstieg 1934 Hm, Höhenmeter im Abstieg 2348 Hm

Die letzte Etappe des TRANSALPINE-RUN hatte es nochmal in sich. Nach einem 15 km langen Anstieg von Sarntheim wurde eine Höhe von 2000 m erreicht und für die folgenden 15 km nicht mehr unterschritten. Hier bot sich den Läufern noch mal die Ganze Schönheit der Natur. Berge, Täler, Schneefelder und Gletscher boten unvergessliche Eindrücke, doch zu diesem Zeitpunkt hatten die Läufer nur noch eins im Kopf - endlich ankommen. Der letzte Downhill des TRANSALPINE-RUN ins Ziel nach Brixen, verlangte dann nochmals volle Konzentration von den ausgelaugten Sportlern. Dann ist es endlich geschafft – nach insgesamt 247,30 Kilometern Horizontaldistanz, nach 14.973 Höhenmetern im Aufstieg und 15.109 Höhenmetern im Abstieg und etwas gezeichnet, aber mit dem Gefühl etwas Großes geleistet zu haben. Partner, Eltern und Schwiegereltern standen Spalier, um die Helden der Alpen zu empfangen. Mirko brauchte 52:18:03 h und Martina und Manfred 61:31:36 h. Am Abend konnte dann endlich gefeiert werden und das Finishershirt übergestreift werden, um dann platt ins Bett zu fallen. Am nächsten morgen ging es dann in der Früh wieder heimwärts. Für die Münz-Stiftung sammelte Heinrich Beyer in seiner Firma Mittelrheinsiche Metallgießerei, und so konnte er 425 Euro spenden.

Mirko, Heinrich, Manfred und Martina möchten auf diesem Weg nochmals zum Spenden aufrufen.

Wie schon in den letzten Jahren möchte Mirko Dreiser mit Unterstützung seiner Mitläufer ein soziales Projekt unterstützen. „In diesem Jahr möchten wir die gesammelten Spenden der „münz Stiftung“ zukommen lassen“, so Dreiser! Ziel der „münz Stiftung“ ist die Förderung des Sport bei Kindern und Jugendlichen in der Region.

In den Projekten der „münz Stiftung“ werden die Spendengelder ohne Abzug eingesetzt, um jungen Menschen durch den Sport Ziele aufzuzeigen, Werte zu vermitteln und sie so auf ein eigenverantwortliches Leben vorzubereiten. Alle Verwaltungskosten werden von der münz GmbH getragen. Förderer tragen zur Organisation, Administration und Abwicklung der Projekte bei, ohne dafür eine finanzielle Gegenleistung zu erhalten .Neben dem „münz Stiftungspreis“ fördert die „münz Stiftung“ das ganze Jahr über den Sport bei Kindern und Jugendlichen, die in Kinder- und Jugendheimen der Region betreut werden.

Und so können Sie die Projekte der münz Stiftung mit Spenden unterstützen:

Spendenkontonummer:

IBAN: DE67 5739 1800 0004 029402

Kennwort: TAR 2016

BIC: GENODE51WW1

Westerwald Bank e.G.

(Eine Spendenquittung wird gerne ausgestellt, bitte informieren Sie die Stiftung kurz per E-Mail an info@muenz-sportkonzept, dann wird Ihnen diese gerne übermittelt.)

Unvergessliche Eindrücke....

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